Pressemitteilung

Regensburg, 29.04.2002

Jahresabschluss 2001

Die Kunden der REWAG haben 2001 deutlich mehr Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser benötigt als im Jahr zuvor. Ursache für diese Entwicklung war im Wesentlichen der Mehrbedarf bei Großkunden. Entsprechend sind auch die Umsatzerlöse um 18 Millionen Euro auf 180 Millionen Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss liegt mit 15,3 Millionen Euro unter dem Vorjahr, ist aber höher als geplant. Das gaben die REWAG-Vorstände Norbert Breidenbach und Peter Wolfrum als vorläufiges Jahresergebnis vor der Presse bekannt.

Die Zahlen im Einzelnen:

Um 4,5 Prozent auf 1.159 Millionen Kilowattstunden hat der Stromverbrauch zugenommen. Bundesweit lag die Steigerung bei 0,5 Prozent. Zurückzuführen ist diese Steigerung überwiegend auf den Produktions bedingten Mehrbedarf einzelner Großkunden.

"Unsere 25 größten Kunden benötigen rund 40 Prozent der gesamten Stromlieferung", so Breidenbach. Haushaltskunden und kleinere Gewerbebetriebe sind mit 36 Prozent am Stromverbrauch beteiligt. Über ein Viertel davon sind REWARIOsuper-Kunden. Für Breidenbach ein Zeichen, dass das REWAG-Angebot "den richtigen Bedarf getroffen hat". "Wir konnten uns im Wettbewerb sehr gut behaupten."

Vor allem witterungsbedingt stieg der Erdgasabsatz um 8,2 Prozent auf 2.339 Kilowattstunden an. Prozentual am stärksten wirkte sich das bei den Heizkunden im Haushaltsbereich aus, die mehr als ein Drittel der gesamten Menge verbrauchten. Vor allem im Februar, April, November und Dezember waren die Temperaturen kälter als im Vorjahr.

Auch neue Heizkunden sind dazu gekommen. Zur Zeit baut die REWAG die Erdgasversorgung in Wenzenbach aus. "Mit der beginnenden Liberalisierung am Gasmarkt werden uns allerdings erwünschte Erschließungsmaßnahmen erschwert", betonte Breidenbach. Wenn die Margen sinken, stellt sich die Frage, ob sich der große Investitionsaufwand aus Entgelten für die reine Netznuzung rechnen läßt.

Besonders stolz ist die REWAG auf die Wärmeversorgung, die mit über 51 Prozent am stärksten zugelegt hat. 20 Millionen Kilowattstunden hat die REWAG geliefert. Allein im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Nahwärmeobjekte um 7 auf 21.

Leicht erhöht haben sich die Wasserlieferungen: Knapp 1 Prozent mehr als im Vorjahr, weil einzelne Großkunden mehr Wasser benötigten. Im Haushaltsbereich setzte sich dagegen der Trend zum leicht rückläufigen Wasserbedarf fort. 10,5 Millionen Kubikmeter Wasser lieferte die REWAG insgesamt. Auch beim Wasserpreis steht Regensburg günstig da: Für 1 Liter Trinkwasser bezahlen REWAG-Kunden durchschnittlich 1,43 Cent. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 1,7 Cent.

Hohe Investitionen

Mehr als 18 Millionen Euro hat die REWAG im vergangenen Jahr in den Ausbau und die Erhaltung der Energie- und Wasserversorgung investiert", hob Breidenbach hervor. "Wir sind damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region."

Wie sein kaufmännischer Vorstandskollege Peter Wolfrum betonte, sei er mit dem vorläufigen Jahresergebnis 2001 sehr zufrieden. Zwar sei es niedriger als im Vorjahr, aber den Planansatz habe man übertreffen können.

Auch für das laufende Jahr zeigen sich die REWAG-Chefs optimistisch. Zwar ging der Gasabsatz witterungsbedingt zurück, aber bei Strom und Wärme liegt das Unternehmen über dem Plan.

Online-Service
Schmuckbild
Schnell und bequem Ihre Kundendaten einsehen und ändern.
>> Login
>> Jetzt registrieren
>> REWAG-Kunde      werden