Pressemitteilung

Regensburg, 25.11.2002

Wirtschaftsplan 2003

Über 18 Millionen Euro will die REWAG im kommenden Jahr in Regensburg und dem Umland investieren.

Mit 5,7 Millionen Euro wird der größte Betrag in die Erdgasversorgung gesteckt. Der größte Teil davon geht in die Erneuerung und den Ausbau der Erdgasleitungen sowie die Erschließung von Neubaugebieten.

Die Stromversorgung folgt mit einem Investitionsanteil von 5,1 Millionen Euro, Wärme mit rund 2,6 Millionen Euro und bei der Wasserversorgung werden voraussichtlich 2,3 Millionen benötigt. In den letzten 10 Jahren hat das Unternehmen damit in seinem Netzgebiet 194 Millionen Euro investiert.

Am vergangenen Montag haben REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach und sein kaufmännischer Vorstandskollege Peter Wolfrum den Wirtschaftsplan für das Jahr 2003 vorgestellt.

"Mit diesen Investitionen gewährleistet die REWAG nicht nur die weitere Sicherung der Energie- und Wasserversorgung zu marktgerechten Preisen. Wir stellen auch als Unternehmen selbst einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in der Region dar", betonte Breidenbach vor der Presse. "Wir sichern damit Arbeitsplätze - im Haus, aber auch bei den örtlichen Unternehmen."

Jährlich baut die REWAG etwa 50 Kilometer Stromleitungen neu aus oder ersetzt alte Leitungen, den größten Teil davon unter der Erde. Das Freileitungsnetz ist fast komplett auf Kabel umgestellt. "Die Erstellung neuer Anschlüsse in Regensburg und Umgebung ist gut", so Breidenbach. Das zeige eine hohe Investitionsbereitschaft in diesem Raum.

Ein Schwerpunkt im nächsten Jahr ist auch eine "hochwasserbedingte Anpassung" an einigen Stellen entlang des Regens: Verteileranlagen werden höher gesetzt oder versetzt, ebenso Hausanschlusskästen. "Unsere Leute haben die Hochwassersituation im Sommer hervorragend gemeistert." Jetzt wolle man da, wo es möglich ist, vorbeugen.

Bei der Erdgasversorgung rechne man sogar mit noch mehr Anschlüssen. Grund: Die Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSch) lasse 2004 viele alte Heizungen vor dem "Aus" stehen, weil sie die geforderten Grenzwerte nicht mehr einhalten können. "Das ist für uns ein Markt, bei dem wir sehr gute Lösungen anbieten können", so Breidenbach. Mit Erdgas heize man nicht nur kostengünstig, sondern auch umweltschonend.

Bei den erwartbaren Absatzmengen für Energie und Wasser rechnet die REWAG vorsichtig: Bei der reinen Stromlieferung wird wettbewerbsbedingt ein Rückgang von rund 6 Prozent auf 1.110 Millionen Kilowattstunden eingerechnet, welcher jedoch als Energiedurchleitung in den Netznutzungsentgelten teilweise ausgeglichen wird.

Beim Erdgas erwartet das Versorgungsunternehmen in der Greflingerstraße dagegen einen Zuwachs von rund 5 Prozent auf 2.438 Millionen Kilowattstunden. Basis für die Berechnung ist das langjährige durchschnittliche Temperaturmittel.

Deutlich ausgebaut werden soll weiterhin der Wärmemarkt: eingeplant und zum Großteil vertraglich vereinbart ist eine Zunahme um über 50 Prozent auf fast 40 Millionen Kilowattstunden im Bereich der dezentralen Wärmeerzeugung. Bereits am kommenden Mittwoch soll hier ein weiterer wichtiger Schritt vorgestellt werden: Eine Kooperation mit dem örtlichen Handwerk.

Wie bereits seit Jahren wird der Wasserabsatz im kommenden Jahr unverändert bleiben: rund 11 Millionen Kubikmeter benötigen die Regensburger pro Jahr.

Ausblick auf das Geschäftsjahresergebnis 2002

Als zufrieden stellend bezeichneten die Vorstände das laufende Geschäftsjahr. Bis zum Stichtag Ende September gab es Zuwächse beim Strom-, Erdgas- und Wärmeabsatz. Dem entsprechend erwarten Breidenbach und Wolfrum einen besseren en Jahresabschluss als ursprünglich geplant.

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