Aktuelles

Regensburg, 05.05.2003

Jahresabschluss 2002

Die REWAG hat 2002 deutlich mehr Strom, Erdgas und Wärme geliefert als im Jahr zuvor. Ursache für diese Entwicklung war im Wesentlichen der Mehrbedarf bei Großkunden. Die REWAG liegt damit über dem bundesdeutschen Trend. Einzig die Wasserlieferungen waren rückläufig. 

Entsprechend sind auch die Umsatzerlöse um 7 Millionen Euro auf 188 Millionen Euro gestiegen. Der Jahresüberschuss mit 17,1 Millionen Euro liegt über dem Vorjahresergebnis. Das gaben die REWAG-Vorstände Norbert Breidenbach und Peter Wolfrum vor der Presse bekannt.

Die Zahlen im Einzelnen
Um 1,6 Prozent auf 1.177 Millionen Kilowattstunden hat der Stromverbrauch zugenommen. Bundesweit lag die Steigerung bei 0,8 Prozent. Zurückzuführen ist diese Steigerung überwiegend auf den produktionsbedingten Mehrbedarf einzelner Großkunden.

"Unsere 25 größten Kunden benötigen rund 40 Prozent der gesamten Stromlieferung", so Breidenbach. Haushaltskunden und kleinere Gewerbebetriebe sind mit 35 Prozent am Stromverbrauch beteiligt.

Zum 1. Januar haben die gestiegene Ökosteuer, die Mehrbelastungen aus dem erneuerbaren Energiegesetz und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz den Strompreis verteuert.

Der gesamte Erdgasabsatz stieg um 16,9 Prozent auf 2.733 Millionen Kilowattstunden an. Grund waren Mehrlieferungen an drei industrielle Großkunden. Ohne diese Sondermengen wäre die Gaslieferung witterungsbedingt leicht rückläufig gewesen. Prozentual am stärksten wirkte sich das bei den Heizkunden im Haushaltsbereich aus, die fast ein Drittel der gesamten Menge verbrauchten.

Vor allem in den heizintensiven Monaten waren die Temperaturen 2002 wärmer als im Vorjahr. Auch neue Heizkunden sind dazu gekommen. Zur Zeit baut die REWAG die Erdgasversorgung in Gebelkofen aus.

"Mit der beginnenden Liberalisierung am Gasmarkt werden uns allerdings erwünschte Erschließungsmaßnahmen erschwert", betonte Breidenbach. Wenn die Margen sinken, stellt sich die Frage, ob sich der große Investitionsaufwand aus Entgelten für die reine Netznutzung rechnen läßt. In Gebelkofen leistet die Gemeinde Obertraubling einen finanziellen Beitrag.

Besonders stolz ist die REWAG auf die Wärmeversorgung, die mit über 16 Prozent ebenfalls stark zugelegt hat. 23 Millionen Kilowattstunden hat die REWAG geliefert. Allein im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Nahwärmeobjekte um 10 auf 31. Mit ihren Blockheizkraftwerken hat die REWAG außerdem über 6,2 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt: So viel wie rund 2.000 Haushalte im Jahr benötigen.

Gesunken sind die Wasserlieferungen: 2 Prozent weniger als im Vorjahr, weil einzelne Großkunden weniger Wasser benötigten. Im Haushaltsbereich blieb der Wasserbedarf konstant. 10,3 Millionen Kubikmeter Wasser lieferte die REWAG insgesamt. Fast 70 Prozent davon verbrauchten die Haushaltskunden.

Hohe Investitionen
"Mehr als 15 Millionen Euro hat die REWAG im vergangenen Jahr in den Ausbau und die Erhaltung der Energie- und Wasserversorgung investiert", hob Breidenbach hervor. "Wir sind damit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region."

Wie sein kaufmännischer Vorstandskollege Peter Wolfrum betonte, sei er mit dem Jahresergebnis 2002 sehr zufrieden, wenngleich zu diesem verbesserten Ergebnis Sondereinflüsse beigetragen hätten.

Auch für das laufende Jahr zeigen sich die REWAG-Chefs optimistisch. Bei Strom, Erdgas und Wärme liegt das Unternehmen teilweise deutlich über dem Vorjahresniveau.

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