Aktuelles

Regensburg, 21.03.2003

21. März - Tag des Wassers im Naturkundemuseum Ostbayern

Schüler des Pindl-Gymnasiums erforschen das kostbare Nass mit allen Sinnen

Bereits seit 1993 findet auf Initiative der Vereinten Nationen am 22. März der Internationale Tag des Wassers statt. Das Jahr 2003 wird speziell dem Süßwasser gewidmet. Damit soll auf die besondere Bedeutung des Trinkwassers für unser tägliches Leben aufmerksam gemacht und auf die Probleme und Notwendigkeiten eines nachhaltigen Wasserschutzes hingewiesen werden.

Aus diesem Anlass wurde der Freitag im Naturkundemuseum ganz dem kostbaren Nass gewidmet. Das Forum Umwelt und Natur und die REWAG gaben Gelegenheit, die Faszination des Mediums Wasser hautnah zu erleben. Anhand von Sonderausstellungen und verschiedenen Versuchs- und Analysestationen wurden wertvolle Informationen geliefert. Zusätzlich machten Geschmacksproben aus dem Besuch ein Erlebnis für alle Sinne.

Für zwei Klassen des siebten Jahrgangs des Pindl-Gymnasiums war der Tag im Museum alles andere als ein trockene Angelegenheit. Besonders engagiert gingen die jugendlichen Forscher an die Analyse mitgebrachter Wasserproben, selbstverständlich unter fachkundiger Betreuung der REWAG Labor-Spezialisten.

Bei der Begrüßung im Naturkundemuseum wies REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach darauf hin, dass die Versorgung mit frischem und sauberem Trinkwasser keine Selbstverständlichkeit ist. Ständige Investitionen in Wasserschutzgebiete und Infrastruktur sichern die Qualität des Regensburger Trinkwassers nachhaltig. Derzeit ist die Ausweisung eines Trinkwasserschutzgebietes für die Brunnen Aschach und Frauenschlag im Nordwesten Regensburgs in der Genehmigungsphase.

Außerdem plane man in Kooperation mit den örtlichen Landwirten die Reduzierung der Flächennutzung des seit 1996 bestehenden Schutzgebietes Sallern. Was in der Fachsprache "standortangepaßte grundwasserschonende Landbewirtschaftung" heißt, bedeutet nicht weniger als eine weitere Reduzierung der Nitratbelastung des Trinkwassers. Diese liegt mit 27 mg/Liter vonschon jetzt weit unter dem erlaubten Grenzwert von 50 mg.

"Eine schöne Anerkennung für unsere Bemühungen", so Breidenbach, "war die Verleihung des Infineon Umweltawards an die REWAG letzte Woche."

Die Ausstellungen des Naturkundemuseums und das Projekt "Urbane Gewässer" des Regensburger Umweltzentrums vermitteln die Grundlagen des Wasserschutzes, denn dieser "steht in direktem Zusammenhang mit Umweltschutz und der Bedeutung wertvoller Wasserbiotope", wie die zuständigen Leiter Dr. Hansjörg Wunderer und Ingrid Westerboer erläuterten.

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