Aktuelles

Regensburg, 01.10.2003

Erdgas für Matting

Gemeinde Pentling, Wasserzweckverband Süd und REWAG kooperieren für aktiven Umwelt- und Trinkwasserschutz

v.l.n.r.: A. Lang, Vorsitzender Wasserzweckverbands Süd, Albert Rummel, Bürgermeister der Gemeinde Pentling, REWAG-Vorstandsvorsitzender N. Breidenbach und Prokurist K.-W. Brunner So bald wie möglich will die REWAG mit dem Bau einer 2.650 Meter langen Erdgas-Zubringerleitung von Graßlfing nach Matting beginnen. Albert Rummel, Bürgermeister der Gemeinde Pentling und REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach unterzeichneten dieser Tage eine Vereinbarung, die die Erschließung von Matting mit der Umwelt schonenden Energie möglich macht.

Während die REWAG rund 830.000 Euro in die Erschließung investiert, verzichtet die Gemeinde zugunsten der REWAG in den nächsten 15 Jahren auf die Abführung der Konzessionsabgabe für den neu zu erschließenden Ortsteil. "Damit ist auch die Voraussetzung gegeben, die bei Hochwasser problematische Situation mit Öltanks im Wasserschutzgebiet Matting zu entschärfen ", so die Vertragspartner. Der ebenfalls anwesende Vorsitzende des Wasserzweckverbands Süd, Alfons Lang, freute sich über diese aktive Form des Hochwasserschutzes in der Nähe der Brunnenanlagen.

Der Zweckverband stellt der REWAG außerdem im Zuge der Arbeiten für eine geplante Trinkwasserleitung des Zweckverbands 1.900 Meter Leitungsgraben zur Verfügung, was dem Energieversorger die Investition durchaus erleichtert. Denn es sei flächenschonend und kostengünstig, die Leitungen auf einer gemeinsamen Trasse zu verlegen. "Die Grundstücksverhandlungen für die Leitungsverlegung sind zwar noch nicht ganz abgeschlossen, aber die Eigentümer sind wohlwollend eingestellt", lobte Lang bei dieser Gelegenheit die fairen und zügig verlaufenden Verhandlungen des Zweckverbands.

Im Ortsbereich Matting wird die REWAG in den nächsten 5 Jahren über 4.000 Meter Erdgasleitungen verlegen. "Die ersten Kunden möchten wir bereits im Herbst 2004 mit Erdgas versorgen", so Norbert Breidenbach. Bürgermeister Albert Rummel sieht durch die Kooperation mit dem Regensburger Energiedienstleister die Möglichkeit, in Matting weitere Baugebiete auszuweisen. "Bisher sind wir wegen des Wasserschutzgebietes und der teilweise schwierigen Bodenverhältnisse in den Bebauungsmöglichkeiten beschränkt. Es kann nicht überall ein Keller errichtet werden.", so Rummel. "Für Erdgas braucht man nicht unbedingt einen Keller. Und was auslaufendes Öl aus Heizöltanks bei Hochwasser mit sich bringt, weiß jeder."

Online-Service
Schmuckbild
Schnell und bequem Ihre Kundendaten einsehen und ändern.
>> Login
>> Jetzt registrieren
>> REWAG-Kunde      werden