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Regensburg, 17.02.2004

Obertraubling und REWAG gehen neuen Weg: Kräftebündelung in der Wasserversorgung

Der Ausdruck "beispielhaft" fiel mehr als einmal bei der Vertragsunterzeichnung. Denn am 17. Februar besiegelten Obertraublings Bürgermeister Alfons Lang und REWAG-Vorstands­vorsitzender Norbert Breidenbach eine völlig neue Art der Zusammenarbeit: Die REWAG ist ab 1. März 2004 als Dienstleister 365 Tage im Jahr rund um die Uhr Störungsanlaufstelle für die Wasserversorgungsanlagen und Leitungsnetze in der Großgemeinde. Während der Geschäftszeiten der Gemeindewerke leiten die REWAG-Servicemitarbeiter Störmeldungen an diese weiter. Abends, nachts, an Wochenenden und Feiertagen kümmern sich die Fachleute der REWAG um die umgehende Beseitigung der Störung. "Damit wird nicht nur Fachkompetenz gebündelt, sondern auch vorhandene Infrastruktur optimal und Kosten sparend genutzt", so die Vertragspartner.


Bereits im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde Obertraubling die Wärmeversorgung der Hermann-Zierer-Schule an die REWAG vergeben. Nun ist auch eine enge Kooperation in der Sparte Wasserversorgung vollzogen. Der Vorteil für die Bürgerinnen und Bürger in Ober­traubling und den Ortsteilen Niedertraubling und Piesenkofen liegt auf der Hand: Sie haben rund um die Uhr kompetente Ansprechpartner und damit eine sichere Versorgung mit Trinkwasser.

"Im Hinblick auf die diskutierte Liberalisierung der Trinkwasserversorgung ist unsere Art der Kooperation beispielhaft", so Breidenbach. Denn ein Argument der Befürworter des Wettbewerbs im Trinkwassermarkt seien die vielen kleinen Wasserversorger, bei denen es Rationalisierungspotenziale gibt. In Regensburg und Umgebung gibt es nun gleich zwei gute Beispiele als Gegenargument: neben der Kooperation mit Obertraubling hat die REWAG zum Jahresanfang die Wasserversorgung der Gemeinde Zeitlarn komplett übernommen.

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