Diese Website verwendet Cookies. Indem Sie diese Website benutzen, stimmen Sie unseren Datenschutz-Richtlinien zu. Hinweis ausblenden   X

Unser Angebot für Sie

Produkte und Dienstleistungen für Kunden mit einem Jahresverbrauch

  • bis 100.000 kWh Strom
  • bis 300.000 kWh Erdgas

Ihr Unternehmen benötigt mehr Energie?

Andere Verbrauchsmengen

Ihr Ansprechpartner

REWAG Kunden-Center
REWAG Kunden-Center
     Öffnungszeiten:
     Mo–Mi: 8–16 Uhr
     Do: 8–18 Uhr
     Fr: 8–14 Uhr
REWAG Telefon-Service
0800 601 601 0
kostenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz
Mo–Do: 8–18 Uhr
Fr: 8–14 Uhr

Online-Kunden-Center

Schnell und bequem Ihre Kundendaten einsehen und ändern.

Jetzt registrieren
Zum Kunden-Login

Preisrechner

Schnell und bequem Preise anzeigen und gewünschtes Angebot bestellen:

Wärmepumpe

Heizen mit Wärmepumpen – eine Investition in die Zukunft

Wärmepumpen sind eine umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Sie bringen die kostenlos zur Verfügung stehende Umweltwärme aus Luft, Wasser oder Erdwärme auf ein höheres Temperaturniveau und geben diese Wärme dann an den Heiz- und Wasserkreislauf ab. Ihr Einsatz eignet sich vor allem für Heizsysteme mit einer niedrigen Vorlauftemperatur, wie dies z.B. bei Fußboden- oder Wandheizungen der Fall ist.

Gute Gründe für eine Wärmepumpe:

  • Die Wärmequellen Luft, Erde, Wasser sind unbegrenzt vorhanden
  • Umweltfreundlichkeit: bessere Emissionswerte gegenüber Ölheizung
  • Geringer Platz- und Wartungsbedarf
  • Die neuen gesetzlichen Anforderungen des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes werden erfüllt
  • Wirtschaftlichkeit: Ersparnis z.B. gegenüber einer Ölheizung von bis zu 50 Prozent mit dem passenden Heizstromprodukt der REWAG: rewario.strom.thermo

Funktionsweise einer Wärmepumpe

Eine Wärmepumpe ist im Grunde einem Kühlschrank nicht unähnlich, der den  Lebensmitteln in seinem Inneren die Wärme entzieht und sie nach außen abgibt. Wärmepumpen entziehen der Umwelt Wärme und geben sie über einen Kreislauf an ein Heizsystem ab, welches durch diese Energie dafür sorgt, dass Wohn- und Firmengebäude entsprechend warm gehalten werden oder Warmwasser aufbereitet wird. Wärmequellen können dabei Luft, Grundwasser oder auch Erdwärme sein, die alle in fast unbegrenzter Menge vorhanden sind. So bleiben wertvolle fossile Rohstoffe erhalten.

So wird der Umwelt Wärme entzogen
Als Botenstoff wird ein flüssiges Kühlmittel mit einem äußerst niedrigen Siedepunkt gewählt, welches dann durch einen bestimmten Kreislauf dazu gebracht wird, Wärme zu erzeugen. Das Kühlmittel befindet sich zunächst im Verdampfer. Hier entzieht es der Umwelt Wärme und erreicht auf diese Weise seinen Siedepunkt. Der Verdichter sorgt danach durch verschiedene Kompressionsverfahren dafür, dass das gasförmige Mittel eine wesentlich höhere Temperatur erreicht. Dies ist nur mit der Zuführung von äußerer Energie möglich. Im sogenannten Verflüssiger wird dem Kühlmittel die Wärme daraufhin entzogen und an das Heizsystem abgegeben. Das Mittel selbst unterschreitet damit wieder seinen Siedepunkt, wird flüssig und kann nach einer Spannungslösung durch das Entspannungsventil den Kreislauf erneut durchlaufen.

 

Zum Vergrößern bitte Grafik anklicken.

Welche Arten von Wärmepumpen gibt es?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten: Wärmepumpen, die allein die benötigte Wärme erzeugen können (monovalent) oder ergänzend zu einem zweiten Heizsystem wie Heizöl oder Erdgas betrieben werden (bivalent).

Wärmepumpen können mit Strom oder Erdgas betrieben werden und lassen sich vor allem aber durch die Nutzung der jeweiligen Wärmequelle unterscheiden:

Luft-Wärmepumpe

Die Luft-Wärmepumpe entzieht der Luft Wärme und gibt sie an das Heizungssystem ab. Dafür ist es notwendig, einen Ventilator und den nötigen Verdampfer außen am Haus anzubringen, weil von dort aus das Kühlmittel mit der gewonnenen Energie durch den Kreislauf läuft. Auf diese Weise ist die Luft-Wärmepumpe in der Lage, der Außenluft auch dann noch etwas Wärme zu entziehen, wenn die Temperaturen bereits auf -15 °C gesunken sind. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass in einem solchen Extremfall die einzusetzende Fremdenergie steigt. Je höher die Außentemperatur, desto höher die Leistung der Wärmepumpe. Wärmepumpen, die als Wärmequelle die Luft nutzen, bieten zwar ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis, erzeugen allerdings nicht so viel Wärme wie Erdwärmepumpen oder Grundwasser-Wärmepumpen. Die Pumpe selbst befindet sich bei dieser Lösung oftmals im Keller und von dort aus wird die gespeicherte Wärme über einen Wasserkreislauf an das Heizungssystem weitergeleitet.

Geothermie-Wärmepumpe / Erdwärme-Wärmepumpe
Die Geothermie-Wärmepumpe oder Erdwärme-Wärmepumpe nutzt die natürliche Wärmeenergie aus den Tiefen der Erde. Die Wärme wird aus bis zu 100 Meter Tiefe gewonnen, wo die Temperatur unabhängig von den Jahreszeiten bei 0 - 15 °C liegt. Diese Wärmeenergie wird an das jeweilige Heizsystem weitergeleitet, wobei jedoch kein Verbrauch im engeren Sinne stattfindet, da das Erdreich immer wieder zu seiner Durchschnittstemperatur zurückkehrt. Bei den Geothermie-Wärmepumpen unterscheidet man zwei Bauweisen, die vor allem von den äußeren Umständen abhängig sind. Hat man ein großes Grundstück mit viel Platz, ist es möglich, einen sogenannten Erdkollektor zu installieren, der einem Rohrsystem unter der Erde gleicht und so die entsprechende Wärmenergie aufnimmt. Ist diese Option aus Platzgründen nicht möglich, kann man auch eine Erdsonde wählen, die in tiefere Erdschichten ragt und so die Wärme an das Heizsystem übermittelt. Die Geothermie-Wärmepumpe kann monovalent eingesetzt werden.

Wasser-Wärmepumpe
Bei der Wasser-Wärmepumpe wird die Wärme über ein Brunnensystem aus dem Grundwasser gezogen. Ein Saugbrunnen zieht das warme Wasser hoch und leitet es durch das Heizsystem, wo dem Wasser die Wärme entzogen wird. Danach wird das Wasser zurück zu einem Schluckbrunnen geleitet, durch den es wieder ins Grundwasser gelangt. Bezogen auf die Effizienz erreicht die Wasser-Wärmepumpe das beste Ergebnis, ist jedoch eine sehr teure Anschaffung. Außerdem muss vom örtlichen Wasserwirtschaftsamt eine Genehmigung über Wasserwerte und Wassermenge eingeholt werden, was den Planungsprozess entsprechend umfangreich macht.

Lohnt sich der Einsatz einer Wärmepumpe?

Ja! Bei sehr effizient arbeitenden Wärmepumpen muss lediglich 25 Prozent der Primärenergie zugeführt werden, die später als Heizenergie benötigt wird. Während Verbrennungsverfahren wie Ölheizungen bei der Erzeugung von Wärmeenergie Verluste hinnehmen müssen, können Wärmepumpen den Input also vervierfachen, so dass selbst bei einem höheren Preis pro Kilowattstunde am Ende immer noch geringere Verbrauchskosten entstehen.

Darüber hinaus spart man durch den Einsatz einer Wärmepumpe in der Regel auch Nebenkosten für z.B. den Schornsteinfeger und bestimmte Abgasmessungen. Auch im Bereich Wartung sind Wärmepumpen kostengünstiger.

Förderprogramme für Wärmepumpen

Auch einige Förderprogramme für Wärmepumpen stehen Ihnen zur Verfügung. Um das richtige für Sie und Ihr Vorhaben zu finden, helfen Ihnen unsere Energieberater Andreas Achhammer und Doreen Scharf gerne weiter. Rufen Sie einfach an! Herrn Achhammer erreichen Sie unter der Telefonnummer 0941 601-3275, Frau Scharf unter 0941 601-3377. Oder senden Sie eine E-Mail an energieberatung@rewag.de.

Über die aktuellen Fördermöglichkeiten und Rahmenbedingungen können Sie sich auch direkt bei den angegebenen Stellen informieren.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle
Referate 511–514
Frankfurter Straße 29–35
65760 Eschborn

Telefon: 06196 908-625
Fax: 06196 908-800
www.bafa.de

 

KfW Bankengruppe
Palmengartenstraße 5–9
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 7431-0
Fax: 069 7431-2944
E-Mail: info@kfw.de
www.kfw.de

Heizen mit Wärmepumpe und rewario.strom.thermo

Sie möchten Ihre Wärmepumpe in Kombination mit rewario.strom.thermo betreiben? Ob der Heizstrom für Ihre Postleitzahl verfügbar ist, zeigt Ihnen der Preisrechner. Einfach den Vertrag für rewario.strom.thermo über unseren Preisrechner abschließen, wir kümmern uns um alles Weitere. Einzige Voraussetzung ist ein Heizstromzähler. Der Wechsel ist für Sie selbstverständlich kostenlos.

Für Neukunden gilt: Sollten Sie bei Ihrem bisherigen Stromversorger ein Sonderkündigungsrecht haben, z. B. wegen einer Preiserhöhung, empfehlen wir Ihnen aufgrund der knappen Fristen, selbstständig zu kündigen. Sie erhalten von uns eine schriftliche Vertragsbestätigung, sobald uns die Bestätigung des Netzbetreibers vorliegt. Diese bekommen wir in der Regel sehr zeitnah zu Ihrem gewünschten Lieferbeginn. Sollten wir noch Rückfragen haben, melden wir uns bei Ihnen.

Da der örtliche Grundversorger zur lückenlosen Energiebelieferung verpflichtet ist, ist Ihre Energieversorgung zu jeder Zeit gesichert.

Sollten Sie noch keinen Heizstromzähler haben, fallen dafür in der Regel einmalige Kosten an. Für den Einbau eines Heizstromzählers wenden Sie sich bitte an ein zugelassenes Elektroinstallationsunternehmen Ihrer Wahl. Damit Sie dann auch Ihren Strom künftig zu den rewario.strom.thermo-Konditionen beziehen können, ist nur noch der Vertragsabschluss mit uns nötig. Die Preise und Verträge finden Sie im Preisrechner.
    
Bei Fragen helfen Ihnen unsere Mitarbeiter im Kunden-Center gerne weiter. Rufen Sie  einfach an!