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Montag, 11.06.2018 10:50

REWAG eröffnet Windpark Wetterberg-Laub

REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes (Mitte) mit (v.l.n.r.) REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner, REWAG-Justiziar Dr. Markus Schrödl - von Frankenberg, dem Ersten Bürgermeister der Gemeinde Mähring Josef Schmidkonz und dem designierten kaufmännischen Vorstand der REWAG Bernhard Büllmann. (Bild: © H. Meier)

Zum Jahreswechsel 2018 ging der sechste Windpark der REWAG ans Netz. Auf der Einweihungsfeier am Sonntag, den 10. Juni 2018, in Wetterberg-Laub im Landkreis Tirschenreuth wurden die zwei Windräder offiziell eröffnet.

„Mit der Investition in den Windpark Wetterberg-Laub gehen wir unseren Weg des stetigen Ausbaus der regenerativen Eigenerzeugung konsequent weiter“, so REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes.

Die jeweils 149 Meter hohen Windanlagen vom Typ ENERCON E 101 stehen in Laub in der Gemeinde Mähring im Landkreis Tirschenreuth. Sie haben einen Rotorblattdurchmesser von 101 Metern und eine Leistung von jeweils 3 Megawatt. Sie können pro Jahr rund 15 Millionen Kilowattstunden umweltschonenden Strom aus Windkraft gewinnen, was dem Jahresbedarf von rund 4.200 Einfamilienhäusern entspricht. Der Windpark ermöglicht eine jährliche CO2-Ersparnis von gut 7.740 Tonnen. Das mehr als 12 Millionen Euro teure Projekt wurde gemeinsam mit der Firma Ostwind realisiert.

Investitionen in Windkraftanlagen und dezentrale Wärmeerzeugung
Projekte dieser Art werden im engen Schulterschluss mit der Politik und Verwaltung vor Ort abgestimmt. Dabei werden nicht nur die gesetzlichen Vorgaben im Zuge der Energiewende, sondern darüber hinaus auch die regulären Bestimmungen, wie zum Beispiel der Emissionsschutz, berücksichtigt. Die REWAG hat in den vergangenen Jahren verstärkt in Windkraftanlagen und energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsprojekte mit Blockheizkraftwerken (BHKWs) investiert. Mit dem Windpark Wetterberg-Laub steigt die Menge des von der REWAG selbst erzeugten umweltfreundlichen Windstroms ab 2018 insgesamt auf circa 95 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Damit lassen sich etwa 28.000 Einfamilienhäuser versorgen.  Zusammen mit anderen regenerativen Erzeugungsanlagen ergibt das eine Menge von gut 130 Millionen Kilowattstunden. Das sind über 40 Prozent selbst produzierter erneuerbarer Energie im Strommix für Privatkunden. Bis 2020 investiert die REWAG über 100 Millionen in die Energie-Eigenerzeugung  um so einen Anteil von über 60 Prozent im Strommix für Privatkunden zu erreichen. Neben der Windenergie bildet die dezentrale Wärmeerzeugung ‎mit ‎BHKWs, in denen Strom und Wärme äußerst effizient erzeugt werden, den Schwerpunkt der REWAG-Erzeugungsstrategie.

Im Anschluss an die Eröffnungsfeier fand ein Tag der offenen Tür statt. Bei den Führungen konnten sich die Besucher bei den REWAG-Experten informieren und alles Wissenswerte zum Thema Energieerzeugung durch Windkraft erfahren.