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Kunst an der Wand

Die Regensburger Kulturstiftung der REWAG lobt in diesem Jahr wieder einen Kunstpreis aus. Gesucht werden Künstler, die statt auf Leinwand und Papier mit Wänden arbeiten.

Mural Art, wie die relativ junge Kunstgattung auch genannt wird, kam aus amerikanischen Großstädten zu uns. Ursprünglich eher eine optische Protestbewegung hat sich die moderne Form der Wandmalerei auch hierzulande etabliert. Die Stilrichtungen sind weit gefächert – von realistisch gemalten Szenen, die aus fensterlosen Brandmauern täuschend echte Gebäudeansichten machen, bis zu abstrakten Farbkombinationen wird alles geboten. Genauso vielfältig sind die Techniken, die hier eingesetzt werden. Spraydosen sind ebenso erlaubt wie Lichtinstallationen, die nur nachts zu sehen sind. Ein breites Spektrum also, in dem sich die Bewerber des Kunstpreises verwirklichen können. Denn die Art und Weise der Gestaltung wie der verwendeten Materialien ist frei. Ausgezeichnet werden soll ein Werk, das im öffentlichen Raum die beste künstlerische Qualität besitzt und es schafft, mit der Umgebung zu korrespondieren und neue, spannende Bezüge herzustellen. Darüber entscheidet eine vierköpfige Jury, die sich aus international anerkannten Fachleuten zusammensetzt.

Im öffentlichen Raum

„Was wir wollen und suchen, sind die besten Werke im öffentlichen Raum. Das hat Regensburg verdient“, so Marcus Spangenberg, Vorsitzender der REWAG-Kulturstiftung. Selbstverständlich für die Wandmaler ist es, fremdes Eigentum zu achten. Die Wandflächen für die Kunstwerke werden daher von verschiedenen Partnern der Kulturstiftung zur Verfügung gestellt. Neben der REWAG bieten auch die AOK, die Sparkasse und das Donau-Einkaufszentrum sowie einzelne Privatpersonen passende Flächen an.

Anregungen schaffen

Die Regensburger Kulturstiftung wurde 1997 gegründet und mit einem Startkapital von einer Million Mark ausgestattet. Aufgestockt durch eine weitere Million aus dem „Emmeram-Nachlass“ und einem Zuschuss der Sparkasse beträgt das Stiftungsvermögen heute über 1,2 Millionen Euro. Seit 2008 lobt die REWAG regelmäßig den Kulturpreis aus, der mit 5.000 Euro dotiert ist. „Die Stiftung, die unseren Namen trägt, regt mit den regelmäßigen Förderungen für Kunst, Kultur, Denkmalschutz und Heimatgedanken an. Davon profitieren alle, die hier in der Region leben“, so REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes. Der Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs erhält obendrein die Möglichkeit, als Artist in Residence ein Werk in der Hafengalerie in Linz/Österreich zu verwirklichen.

Mehr dazu unter www.rewag.de/unternehmen/kulturstiftung