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Lautlos nach Norden

Mal raus aus der Stadt, ohne Lärm und Schadstoffe – das geht nur mit dem Fahrrad. Oder mit EARL, denn das Carsharing-Projekt der SWR setzt auf Elektromobilität. Wir haben es ausprobiert und sind nach Norden gefahren. 

Beim Druck auf den Startknopf leuchtet zunächst nur das Armaturenbrett auf. Dass der Motor schon zur Verfügung steht, merkt man erst beim Tritt auf das Gaspedal. Klar, Elektromotoren hört man nicht. Lautlos rollt der BMW i3 los. Das Schalten entfällt auch, aber das kennt man ja von der Automatik. Ungewohnt ist nur die Tatsache, dass der Wagen bremst, sobald man vom Gas geht. Denn dann nimmt er den Schwung mit, um Strom für die Batterien zu erzeugen. Doch wenn man es weiß, kommt man gut damit zurecht.

In der Regentalaue

An der Vogelauffangstation begrüßt uns Leiter Christoph Bauer.

Erstes Ziel ist Regenstauf. Genauer die Vogel- und Umweltstation, die der Landesbund für Vogelschutz hier betreibt und weitgehend aus Spenden finanziert. Das Vogelkrankenhaus gibt es seit gut 25 Jahren, 2006 erfolgte der Umzug an den Masurenweg. Bis zu 800 verletzte Vögel – von Störchen, über seltene Wiesenweihen bis hin zu beeindruckenden Uhus – werden hier im Laufe des Jahres betreut.

Verletzungsursache sind häufig Zusammenstöße mit Autos oder großen Glasfassaden, die die Vögel nicht rechtzeitig erkennen. Gut die Hälfte aller Patienten sind Jungvögel. „Meist bringen sie besorgte Mitbürger vorbei, weil sie nicht wissen, dass halbflügge Junge weiterhin von den Altvögeln versorgt werden“, so Christoph Bauer, Leiter der Vogel- und Umweltstation. Um die Vögel kümmert sich hauptsächlich Ferdinand Baer. Der Falkner wurde 2015 mit dem Bayerischen Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Falkner Ferdinand Baer untersucht eine verletzte Waldohreule.

Zweites Standbein des LBV-Zentrums Regenstauf ist seine staatlich anerkannte Umweltstation, eine Kombination, die bayernweit einmalig ist. „Mit unserer Umweltbildungseinrichtung wollen wir die nachhaltige Entwicklung fördern und unseren großen und kleinen Besuchern zeigen, wie sie durch eigenes Handeln die Umwelt beeinflussen können. Gerade am Beispiel unserer gefiederten Patienten erfahren sie auch viel über die Gefährdung von Lebensräumen“, erläutert Christoph Bauer.

Rund 6.000 Besucher jährlich lernen die Natur bei Gewässererkundungen oder durch die wunderbare Welt des Mikrokosmos von einer eher unbekannten Seite kennen. Ein Erlebnis für alle Altersgruppen. Naturkundlich interessierte Kinder können auch ihre Geburtstag hier feiern.
Weitere Informationen:
www.oberpfalz.lbv.de


Kunst und Kultur

Neue Kultur- und Begegnungsstätte des Marktes Lappersdorf: das Aurelium

Ganz neu im Norden von Regensburg liegt das Aurelium, die neue Kultur- und Begegnungsstätte des Marktes Lappersdorf. Erbaut wurde sie auf der lang gestreckten Angerwiese, im ehemaligen Bett des Regens, der vor dem Autobahnbau hier entlang floss. Der markante Neubau mit dem steilen Satteldach fällt sofort ins Auge. Durch die Beigabe von etwa fünf Prozent Zink erhält das Kupferblech der Fassade seinen goldenen Schimmer. Der soll den Bekanntheitsgrad des Kulturhauses fördern und für den Betrieb des Gebäudes vorteilhaft sein, so formulierte es der Architekt Manfred Blasch.

Leiter des Hauses, das 2016 eröffnet wurde, ist Klaus Wenk. Er hat gewissermaßen die Seiten gewechselt, denn lange Jahre trat er als Tenor mit dem Vokalensemble „Singer pur“ auf. Seine Kontakte in die Musik- und Theaterszene sind ihm natürlich für die Programmgestaltung sehr von Nutzen.

Verantwortlich für das Aurelium: Klaus Wenk

„Wir verstehen uns in erster Linie als Angebot für den nördlichen Landkreis und als Ergänzung zu dem breiten kulturellen Angebot der Stadt. Hier wollen wir mit einem fein abgewogenen Kulturprogramm Lücken schließen.“ Sichtbeton, Holz und Glas erzeugen im Inneren des Aureliums eine helle, freundliche Atmosphäre. Der Saal bietet insgesamt 600 Besuchern Platz. Geteilt ist er auch für kleinere Veranstaltungen nutzbar. Aus Rücksicht auf die Anwohner steht der Saal für private Feierlichkeiten nicht zur Verfügung. Für die Lappersdorfer Vereine ist die Nutzung übrigens kostenlos. Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von der Lesung über Konzerte bis zum Kabarett. Bekannte Künstler treten hier ebenso auf wie auch mal ein Geheimtipp. Es lohnt sich also, die Programmtipps im Auge zu behalten.
Weitere Informationen:
www.aurelium.de


Am Seil gesichert

Kletterzentrum des Alpenvereins

Von den insgesamt gut 30 Ladesäulen, die die REWAG im vergangenen Jahr in der Stadt und im Landkreis eingerichtet hat, findet sich auch eine ganz in der Nähe des Aureliums, am Parkplatz Lappersdorf Mitte. Aber unser EARL hat noch Reichweite für weitere 150 Kilometer. Das reicht uns locker, denn das nächste Ziel ist nicht weit: das Kletterzentrum des Alpenvereins. Hier kann man dieser Sportart bei jedem Wetter nachgehen.

Die Halle ist 14 Meter hoch und bietet rund 300 Routen der verschiedenen Schwierigkeitsgrade. 100 davon befinden sich an der Außenseite des Gebäudes. Wer als Neuling die Halle betritt, ist zunächst verwirrt von den unzähligen bunten Griffen, mit denen die Wände gepflastert sind. Aber keine Angst. Klettern ist wirklich ein Sport für jedermann, vorausgesetzt man hat Spaß an der Bewegung und fürchtet sich nicht vor der Höhe. Das Kletterzentrum bietet Schnupperkurse für alle Altersgruppen. Für die Jüngsten ist das eine erste Gelegenheit, ihr Körpergefühl zu entwickeln und koordinierte Bewegung zu erlernen. Und auch die Generation 50+ ist selbstverständlich willkommen, denn Klettern erhält Kraft und Beweglichkeit. Das nötige Equipment – Kletterschuhe, Klettergurt und Seil – wird für die Schnupperkurse gestellt.

Leitet die Kletterhalle in Lappersdorf: Bodo Janke

Als Erstes eignet man sich die Grundlagen des Sicherns an. „Sicherheit hat bei uns oberste Priorität. Daher müssen alle zunächst das Sichern des Kletterpartners lernen, ehe es mit Seil an die Wand geht“, erklärt Betriebsleiter Bodo Janke, der selbst Klettertrainer ist. Wer die Bewegungen zunächst ohne Seil probieren will, ist im Boulderbereich gut aufgehoben. Beim Bouldern ist die Höhe auf gut vier Meter begrenzt. Wenn man hier stürzt, wird man sicher von weichen Matten aufgefangen. Zuschauer sind in der Kletterhalle übrigens auch willkommen. Besonders attraktiv ist das immer dann, wenn hier Wettkämpfe ausgetragen werden.
Weitere Informationen:
www.kletterzentrum-regensburg.de


Ausflugslokal Adlersberg

Wir aber wollen weiter, denn es steht noch ein Ausflugslokal auf dem Programm. Die meisten Regensburger kennen den Adlersberg. Aber ist das ein Grund, nicht hierher zu kommen? Im Gegenteil. Seit fünf Generationen bewirtet die Familie Prössl ihre Gäste mit solider Hausmannskost und Bier aus der eigenen Brauerei. Am schönsten genießt man das unter den Bäumen im großen Biergarten.
Weitere Informationen: www.adlersberg.com