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Ein Ausflug in die Geschichte: Schloss Alteglofsheim

Im Süden, ganz nah

Sehenswerte Baudenkmäler, erholsame Natur und nette Gelegenheiten zum Einkehren – der südliche Landkreis von Regensburg hat viel zu bieten. Der EARL, ein E-Mobil der Stadtwerke, bringt uns hin.

Wir starten an der TechBase – neben dem Candis-Viertel der zweite Standort des EARL. So heißt das E-Carsharing-Projekt der Stadtwerke Regensburg. Über die App angemeldet, nutzen wir das E-Mobil, um den Landkreis im Süden der Stadt zu erkunden. Zunächst geht es nach Alteglofsheim. Zu Zeiten des Immerwährenden Reichstags war hier eine Schaltzentrale der Macht und einer der glanzvollsten Mittelpunkte der damaligen Gesellschaft. Im Dienste des Kurfürsten Max Emanuel vertrat Reichsgraf Johann Georg II. in dem Barockschloss die Interessen Kurbayerns. Dass von der damaligen Pracht noch so viel erhalten ist, verdanken wir dem Freistaat Bayern. Er hat das Schloss 1973 erworben und mit großem finanziellen Aufwand instandgesetzt. Seit 2000 nutzt die Bayerische Musikakademie die repräsentativen Räumlichkeiten. Es gibt also zwei Gründe für einen Besuch. Öffentliche Führungen finden einmal im Monat statt. Ein Highlight ist das „Saletl“. Es wird auch Asam-Saal genannt, denn das Deckenfresko des ovalen Raums stammt von keinem geringeren als Cosmas Damian Asam. „Hier hat sich der Künstler verewigt“, erläutert Franz-Josef Hiermann, Kaufmännischer Direktor des Zweckverbandes, und deutet auf das Porträt eines Jägers. „Untersuchungen ergaben, dass jeder Pinselstrich des Malers saß, und das, obwohl er in liegender Position nur etwa 50 Zentimeter unter der Decke gearbeitet hat.“ Das „Saletl“ ist eines der Zimmer, die von der Akademie selten genutzt werden. Musik ertönt aber in den Schönen Zimmern, einer Flucht von fünf Sälen, die im Barock den Gesandten vorbehalten waren.„Natürlich sind unsere Gäste begeistert, wenn sie in diesen Räumlichkeiten musizieren dürfen.“ Die Musikakademie Alteglofsheim ist die jüngste in Bayern und insbesondere für die Regierungsbezirke Oberpfalz und Niederbayern zuständig. Die Schwerpunkte der Akademie liegen in den Bereichen Musik und Pädagogik, Musik und Neue Medien und Popularmusik (Rock, Pop, Jazz). Schulklassen sind ebenso willkommen wie Mitglieder der „Rentner-Bands“. Bei öffentlichen Konzerten kann man das Probenergebnis der Laienmusiker im großen Konzertsaal genießen.

Klimafreundlich durch die Luft

Attraktiver Süden: Zum Einkehren in die
Walba, zum Spielen nach Hohengebraching
und zum In-die Luft-gehen nach Oberhinkofen.

CO2-neutral wie die Fahrt mit dem EARL ist ein Erlebnis auf dem ehemaligen Standortübungsplatz der Bundeswehr in Oberhinkofen. Jedenfalls wenn man sich in ein Segelflugzeug setzt. Denn hier befindet sich das Flugfeld des Luftsportvereins Regensburg e.V., der auch über eine Motormaschine und einen Ultraleicht-Flieger verfügt. Wer meint, Segelflug sei nur ein Sport für den großen Geldbeutel, irrt. Die Kosten der Ausbildung für Jugendliche liegen unter denen für den Autoführerschein. Nach 60 bis 80 Starts steht der erste Alleinflug an. Gestartet werden die Segelflieger mit der Motorwinde. Die Schleppstrecke von 1.300 Metern bringt das Flugzeug auf 500 Meter Höhe. Der reine Gleitflug dauert dann etwa sieben Minuten. „Bei guten thermischen Verhältnissen kann man von der Ausgangshöhe auch stundenlang in der Luft bleiben“, erläutert der 1. Vorsitzende des Vereins Martin Postner. Geflogen wird von April bis September – an Wochenenden und Feiertagen. Interessenten melden sich einfach am Flugfeld.
 

Eine Landschaft wie gemalt

Der EARL bietet echtes Fahrvergnügen und ist ideal für einen Ausflug ins Grüne.

Beliebt ist das ehemalige Truppenübungsgelände auch bei Joggern, Radfahrern oder Spaziergängern. Das leicht hügelige Gelände, das zum „Nationalen Kulturerbe“ werden soll, ist mit einer schönen Mischung aus freien Flächen und kleinen Gehölzen ideal geeignet. Seitdem sich die Bundeswehr von dem knapp 500 Hektar großen Areal zurückgezogen hat, steht es als Naherholungsgebiet zur Verfügung. Es wird zwar noch landwirtschaftlich als Weide für Schafe genutzt, aber der Einsatz von Dünger ist seit 2014 verboten. Über 80 Vogelarten werden in dem Gebiet gezählt. Die Wildbestände nehmen bereits zu und zu deren Schutz sollten Spaziergänger ihre Hunde anleinen.

 

In den Wald zum Spielen

Platz zum Spielen und Toben für Kinder gibt es an anderer Stelle. Eine Möglichkeit unter vielen anderen findet sich am „Dürrbuckel“. Von Pentling kommend fährt man die Hohengebrachinger Straße in Richtung Südosten. Kurz vor dem Ort ist rechts ein Parkplatz. Von hier sind es nur wenige Schritte. Für Eltern, die den Besuch mit einem Spaziergang kombinieren wollen, empfiehlt sich der Ausgangspunkt an der Straße Richtung Niedergebraching. „Rundwanderweg Dürrbuckel 2,3 Kilometer“ steht auf dem Schild. Der Weg ist behindertengerecht und auch mit Kinderwagen zu befahren. Ohne Pausen erreicht man den Spielplatz in gut 20 Minuten. Wippe, Sandkasten und Schaukel sind ebenso vorhanden wie eine kleine Kletterwand und eine Seilbahn.
 

Am Ufer der Donau

Und wo kehren wir ein? Wir entscheiden uns für die „Walba“. Am Parkplatz zieht der EARL Interessenten an. Wie fährt der Wagen? Wie ist die Reichweite? Wir beantworten die Fragen, verweisen auf www.heyearl.de und lassen uns dann im Biergarten nieder. Der Gasthof liegt direkt am Donau-Radwanderweg in Unterirading. Die Schnitzel sind berühmt. Ebenso wie die musikalischen Darbietungen. „Traditionelle Volksmusik gibt es bei uns genauso wie Country oder Rockabilly“, sagt die Wirtin Eva Menzl. Mit dem Gewölbekeller bietet die „Walba“ für rund 350 Gäste Platz. Man kann also auch in der kühleren Jahreszeit vorbeischauen.
 

 

Hey EARL

E-CARSHARING
EARL heißt das E-Carsharing-Projekt der Stadtwerke. Wie man die Fahrzeuge ausleiht und wo man sie abholen kann, steht unter www.heyearl.de

Infos

Wer sich über Ausflugsziele, Konzerttermine oder eine Mitflug-Gelegenheit informieren möchte, findet alles im Internet unter:
www.luftsportverein-regensburg.de
www.musikakademie.bayern
www.walba.de