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„Schwimmerbecken, gute Wasserqualität, besucherfreundliche Öffnungzeiten: zum Training ist das Westbad ideal.“ Monika Karsch

Zum Training ins Westbad

Sicher stehen, Arm strecken und Schuss, das ist – stark vereinfacht – der Ablauf beim sportlichen Schießen mit der Pistole. Deutschlands erfolgreichste Schützin und Silbermedaillen- Gewinnerin von Rio weiß, dass noch viel mehr dazu gehört.

Mit elf Jahren begann Monika Karsch mit dem Schießsport. Für ein junges Mädchen eher ungewöhnlich entschied sie sich für die Luftpistole und zeigte viel Talent. Mit 16 Jahren wechselte sie zur Sportpistole. Mittlerweile ist sie dem Sport über zwanzig Jahre treu geblieben. Als Hauptfeldwebel nutzt sie die Möglichkeiten der Bundeswehr-Sportfördergruppen. So kann sie sich ausschließlich ihrem Sport widmen. Mit Erfolg. Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro wurde sie knapp Zweite hinter der Griechin Anna Korakaki. „Viele Menschen denken, Schützen trainieren vorwiegend am Schießstand. Aber das ist ein Irrtum. Für die innere Ruhe, die wir beim Wettkampf brauchen, ist körperliche Fitness eine entscheidenden Voraussetzung.“

Neben dem Laufen und der Arbeit im Kraftraum hat Monika Karsch das Schwimmen für sich entdeckt. „Es gibt kaum einen anderen Sport, der alle Muskeln so gleichmäßig fordert. Dazu kommt die Koordination der Bewegungen, die für die unterschiedlichen Schwimmstile erforderlich ist. Und nicht zuletzt macht es auch noch großen Spaß.“ Seit einigen Jahren trainiert Monika Karsch im Westbad. „Die 50-Meter-Bahnen im Westbad bieten für Schwimmer wirklich ideale Bedingungen.“ Zwei- bis dreimal in der Woche trainiert Monika Karsch. Dabei schwimmt sie zwischen 2.000 und 2.500 Meter in unterschiedlichen Stilen. „Ich schwimme nicht gegen die Uhr. Die Zeit spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle. Das Wichtigste ist die Bewegung im Wasser, die sich vorteilhaft auf die gesamte Kondition auswirkt, und gelenkschonend ist es außerdem.“ Gute Kondition braucht Monika Karsch. Ein Wettkampf dauert im Schnitt etwa eine Stunde. Bei Meisterschaften muss die Schützin manchmal drei Mal antreten. Dabei ist nicht nur ein Höchstmaß an Konzentration gefordert. Auch die nötige Körperspannung darf nicht fehlen. „Seit ich regelmäßig schwimme, merke ich den positiven Effekt deutlich. Ich kann den Besuch im Westbad also nur empfehlen.“ Das Training hat sich ausgezahlt. Bei der EM im Juli in Baku gewann Monika Karsch die Goldmedaille und stellte den Welt- und Europarekord ein.