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Hey EARL!

EARL heißt das E-Carsharing-Projekt der Stadtwerke Regensburg. So könnte die Mobilität der Zukunft aussehen.

Die Idee ist überzeugend: Nutzer, die nur selten ein Auto benötigen oder sich keines anschaffen wollen, teilen sich ein Fahrzeug. Das kommt für alle günstiger und die Umwelt entlastet es auch. Umso mehr, wenn das Auto Ökostrom von der REWAG lädt, der zu 100 Prozent mit Wasserkraft erzeugt wurde. Und das ist bei EARL der Fall. „Wir sehen EARL als ideale Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr, der sich auch durch eine hohe Umweltverträglichkeit auszeichnet“, erläutert Manfred Koller, Geschäftsführer der SWR. „Wer ohnehin meist mit dem Bus unterwegs ist, braucht das Auto nur zum Einkaufen oder vielleicht für einen kleinen Ausflug in die Umgebung. Dafür kann er unser Angebot nutzen.“ Im November geht das E-Carsharing-Projekt an den Start.

Zwei Standorte

EARL startet zunächst als Pilotprojekt mit zwei Fahrzeugen, einem BMWi3 und einem Renault ZOE. Sie sind an zwei Standorten verfügbar. Der BMWi3 steht an der TechBase, hier sind viele Start-up- Unternehmen mit jungen Mitarbeitern und Studenten angesiedelt, die ein solches Angebot sicher zu schätzen wissen. Das andere Fahrzeug wird im Candis-Viertel stationiert. Hier setzen die Stadtwerke auf den Bedarf junger Familien, die stadtnah wohnen und nur selten ein Auto benötigen.

Einfach und unkompliziert

Die Abwicklung ist denkbar einfach. Auf www.heyearl.de meldet man sich zunächst mit den persönlichen Daten an. Die Sichtprüfung von Pass und Führerschein geschieht im Kunden-Center der Stadtwerke und REWAG. Dort wird ein Account eingerichtet und die EARL-Karte ausgestellt, mit der man das Auto öffnen und starten kann. Die Anmeldung für eine Fahrt läuft über das Internet oder eine mobile App. Auf diesem Weg erhält der Nutzer die Daten, mit denen er sich am Fahrzeug identifizieren kann. Für alle, die sich vorher noch kurz mit den wenigen Besonderheiten eines Elektroautos und mit dem Buchungsvorgang vertraut machen wollen, gibt es Erklär-Videos im Internet. Dann muss man nur noch das Ladekabel abziehen und los geht's. Der Fahrspaß kommt übrigens nicht zu kurz. Denn E-Mobile sind spritzig unterwegs.

Nach Gebrauch wird das Auto einfach am Standort abgestellt und an die Ladesäule angeschlossen. Abgerechnet wird via Rechnung. Das Verfahren ist ausgiebig getestet worden und alle Testfahrer zeigten sich sehr zufrieden sowohl mit den Fahrzeugen als auch mit den Buchungs- und Zahlungsmodalitäten. Die Preise sind so kalkuliert, dass nicht der Geschäftserfolg im Vordergrund steht, sondern der Nutzer. Regulär kostet die Stunde 2,99 Euro. Um 1,50 Euro günstiger wird es für Besitzer eines RVV-Abos. Wer REWAG-Kunde ist, erhält einen Nachlass von 50 Cent. Mit RVV-Abo und REWAG-Vertrag schlägt die Stunde mit sehr günstigen 99 Cent zu Buche. Wird das Angebot gut angenommen, kann die SWR schnell reagieren und weitere Fahrzeuge zur Verfügung stellen. „Unser Ziel ist es, langfristig das Verkehrsaufkommen zu reduzieren und vielleicht sogar das eine oder andere Auto ganz überflüssig zu machen“, fasst Manfred Koller zusammen.

Infos über EARL unter www.heyearl.de