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Erfahrene Trainerin: Bis 1988 war Nicole Brünner als Einzelläuferin erfolgreich. Dann erwarb sie ihre Trainerlizenz. Seither gibt sie ihr Eislauf-Können und ihre Erfahrung an die Jugend weiter.

Erste Schritte auf dem Eis

Bei den Könnern sieht es so einfach aus. Aber auch ohne Sprünge und Pirouetten kann Eislaufen sehr viel Spaß machen. Eislauf-Trainerin Nicole Brünner gibt Tipps.

Seit Ende September heißt es wieder „Eis frei“ in der Donau-Arena. Doch was muss man eigentlich wissen, wenn man noch nie auf dem Eis war? „Schlittschuhe müssen gut sitzen“, erläutert Nicole Brünner, Cheftrainerin beim Eissport Club Regensburg e.V. „In der Regel nimmt man sie um eine Nummer kleiner als Straßenschuhe, denn in Schlittschuhen rollt man ja nicht ab.“ Sehr wichtig sind außerdem gut geschliffene Kufen und Zacken an der Spitze. „Sonst hat man auf dem Eis keinen Halt.“ Anfänger können in der Donau-Arena auch ein Paar ausleihen.

Und was zieht man an? Skihosen sind warm und bequem genug. Oft sind sie ein wenig gepolstert, das Eis ist schließlich hart. Für den Oberkörper empfiehlt sich das Zwiebelprinzip, sodass man eine Schicht ausziehen kann, wenn einem doch warm wird. Handschuhe und Mütze sind obligatorisch, sie bieten nicht nur Schutz gegen die Kälte, sie mildern auch einen Sturz.

Erste Schritte

Kinder beginnen am besten damit, dass sie sich aufs Eis setzen oder fallen lassen und dann wieder aufstehen. Erwachsene halten sich vielleicht besser an der Bande fest. Die ersten Schritte sind tatsächlich Schritte. „Man muss lernen, Druck auf das Eis zu bringen, nur dann kommt man später auch ins Gleiten.“ Stühle oder andere Hilfsmittel erleichtern es dem Anfänger, auf der Eisfläche zurechtzukommen. „Vom Stapfen auf dem Eis geht es dann langsam über in den Schlittschuhschritt. Kaum kommt man ins Gleiten, muss man auch daran denken, wie man wieder bremsen kann. Anfänger suchen sich häufig ein Hindernis zum Bremsen. Das ist verkehrt. Sicher auf dem Eis bewegen kann man sich nur, wenn man in der Lage ist, jederzeit zu stoppen.“ Dazu stellt man den unbelasteten Fuß aus, ähnlich wie beim Schneepflug, aber nur auf einer Seite. Das erfordert etwas Übung. Kinder können sich meist nach dem zweiten oder dritten Mal ohne Hilfe auf dem Eis bewegen. Bei Erwachsenen dauert es etwas länger. „Hier ist das Angstpotenzial einfach höher“, weiß die Expertin.

Erste Kurven

Sobald der Gleichgewichtssinn sich an die wackeligen Kufen gewöhnt hat, kann man variieren. Durch die Gewichtsverlagerung von einem Bein auf das andere ergeben sich die ersten Kurven. Was vorwärts geht, funktioniert auch rückwärts. Natürlich kann man das alleine ausprobieren. Aber es spricht viel für eine fachliche Anleitung. Zum Beispiel beim Eissport-Club Regensburg, der Kurse für Kinder und Erwachsene bietet: www.ec-regensburg.de

Eislauftermine finden Sie unter www.donau-arena.de