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Sie gehört zum Team der REWAG-Kundenberatung: Sabine Diem.

Fragen zum Abschlag

Der Energieverbrauch schwankt übers Jahr gesehen. Wenn es im Sommer warm und lange hell ist, geht er zurück. In der kühlen und dunklen Jahreszeit steigt er wieder an. Der Abschlag verteilt die Kosten gleichmäßig übers Jahr. Wie das geht, erläutert Sabine Diem.

1. Wie ergibt sich die Höhe der Abschlagszahlung?

Grundlage für die monatliche Abschlagszahlung ist der Vorjahresverbrauch. Diese Kosten werden durch die zwölf Monate geteilt. Der Kunde zahlt aber nur elf Mal im Jahr den gleichen Betrag, denn der zwölfte und letzte Abschlag dient auch dazu, die Restforderung oder das Restguthaben zu begleichen. So ergibt sich eine Nachzahlung oder auch eine Gutschrift.

2. Was passiert bei Erstbezug oder Umzug?

Bei einem Erstbezug liegen in der Regel keine Vorverbräuche vor. Hier wird der Verbrauch geschätzt und daraus der Abschlag ermittelt. Je mehr Sie uns über die Wohn- und Verbrauchsverhältnisse wissen lassen, desto genauer können wir den für Sie passenden Abschlagsbetrag errechnen. Unser Tipp: Eine Zählerstandsmeldung etwa drei Monate nach dem Einzug ermöglicht es, den Abschlagsbetrag an den tatsächlichen Verbrauch anzupassen.

3. Wie sieht es aus, wenn Strom oder Erdgas zum Heizen genutzt werden. Der Bedarf ist im Sommer doch deutlich niedriger?

Temperaturabhängige Verbrauchsdaten werden selbstverständlich bei der Ermittlung des Abschlags mitberücksichtigt. Hier arbeiten wir mit Gradtagszahlen, die umso höher sind, je kälter der Monat. Aufs Jahr gesehen ergibt sich so ein realistischer Abschlag.

4. Kann ich als Kunde auf die Höhe meiner Abschlagszahlung Einfluss nehmen?

Ändert sich die Anzahl der Personen im Haushalt oder die Wohnfläche durch beispielsweise den Ausbau des Daches, ändert sich auch der Verbrauch. Neue Haushaltsgeräte oder die (weitere) Nutzung veralteter Kühl- oder Gefriergeräte können ebenso zu einem veränderten Energiebedarf führen wie die Umstellung von Heizung und Warmwasser auf Strombetrieb. In dem Fall meldet sich der Kunde im Kunden-Center der REWAG in der Greflingerstraße, dann können wir den Abschlag an die neuen Bedingungen anpassen. Das geht auch per Mail oder telefonisch.

5. Wie kann ich meinen Energieverbrauch realistisch einschätzen?

Wir von der REWAG unterstützen unsere Kunden gerne dabei. Einfach anrufen, dann sprechen wir darüber, wie groß der Haushalt ist und welche Geräte genutzt werden, und wir geben natürlich auch Tipps, wo und wie man Energie sinnvoll einsetzt. Wer es ganz genau wissen will, kann kostenlos ein Strommessgerät ausleihen.

6. Sind die Fälligkeitstermine auch variabel und wie ist die beste Zahlweise?

Die Fälligkeit des Abschlags kann von Ihnen individuell angepasst werden. Lassen Sie uns wissen, welchen Tag im Monat Sie bevorzugen. Gerne stellen wir so den Wunschtag für Sie ein. Was die Zahlweise angeht, empfehlen wir das SEPA-Lastschriftverfahren. So kann die REWAG immer den festgelegten Abschlagsbetrag einziehen. Nutzt der Kunde einen Dauerauftrag, muss er im Falle einer Anpassung und vor allem bei der Restforderung den Betrag immer wieder selbst anpassen, und da kann leicht mal etwas schiefgehen. Bareinzahlung ist im Kunden-Center nicht mehr möglich. Es steht aber ein EC-Terminal zur Verfügung.

Weitere Infos

Mehr zur Abschlagszahlung erfahren Sie unter Abschlag anpassen.
Weitere Informationen und ein Erklärvideo zur Abrechnung finden Sie unter http://rewag.rechnungserklaerer.de.


REWAG Kunden-Center

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