Aktuelles

Regensburg, 08.02.2008

Neues Umspannwerk für sichere Stromversorgung

REWAG und E.ON Netz GmbH nehmen Werk in Betrieb

Am Freitag, 8. Februar, haben REWAG-Aufsichtsratsvorsitzender OB Hans Schaidinger und REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach per Knopfdruck das neue Umspannwerk in Betrieb genommen. "Ich freue mich über eine den gewachsenen Bedürfnissen angepasste und damit nachhaltig gesicherte Stromversorgung für den Stadtnorden Regensburgs", so Aufsichtsratsvorsitzender Hans Schaidinger. Rund 7,5 Millionen Euro investierten REWAG und E.ON in das neue Umspannwerk.

 

Bisher wurde der Norden Regensburgs über ein Umspannwerk im Stadtteil Wutzlhofen versorgt. Die Anlage ist auf eine maximale Netzlast von 40 Megawatt ausgerichtet. In den letzten Jahren sind aber nicht nur die Anforderungen der privaten Haushalte, sondern auch der gewerblichen Betriebe nördlich der Donau stark gestiegen, so dass der Bedarf inzwischen bei 44 Megawatt liegt. "Der Neubau war dringend nötig, um die sichere Stromversorgung zu gewährleisten", so das Ergebnis der Fachleute von REWAG und E.ON.
Geplant wurde eine Anlage, die Strom aus einer seit Langem vorhandenen Hochspannungsleitung von 110.000 Volt - eine aus Gründen der Versorgungssicherheit bestehende Verbindung zwischen den Umspannwerken "Gabelsbergerstraße" und "Wutzlhofen" ‑ über zwei Netztransformatoren auf Mittelspannung (20.000 Volt) umwandelt.

 

Das neue Umspannwerk

Das Grundstück an der Donaustaufer Straße / Höllbachstraße hat die REWAG seit rund 30 Jahren für diesen Zweck eingeplant. In rund 15 Monaten Bauzeit entstand nun ein geschlossenes Gebäude, das zur Donaustaufer Straße hin mit einer Glas- und Betonfassade zu sehen ist und zu den Nachbarn mit einer weitläufigen Grünzone abgegrenzt ist.

Aufgrund der geschlossenen Bauweise liegen alle elektrischen Einrichtungen im Inneren des Gebäudes, die Leitungen sind unterirdisch verlegt. "Alle Grenz­­werte für elek­tro­magnetische Felder werden damit weit unterschritten", betonte Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. Die Werte in unmittelbarer Nähe des Gebäudes liegen zwischen 0,149 und 0,722 Mikrotesla, wie aktuelle Messungen von der Fachhochschule Regensburg im Probebetrieb beweisen. Der gesetzliche Grenzwert für einen Daueraufenthalt in elektromagnetischen Feldern liegt bei 100 Mikrotesla.

 

Offene Informationspolitik

Die REWAG hatte den Bedenken der Anwohner stets Rechnung getragen und offen informiert. "Auch heute sind alle Anwohner anlässlich der Inbetriebnahme eingeladen worden, sich ihren ,neuen Nachbarn' anzusehen und sich von unseren Fachleuten alle Anlagenteile erklären zu lassen", so Breidenbach. Die Bauherren dankten nochmals den Grundstücksnachbarn, dass sie ihre anfänglichen Bedenken und vorgetragenen Einsprüche zurückgestellt haben und so mit dazu beitragen, eine sichere Stromversorgung für den Stadtnorden aufrecht zu erhalten.

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