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Regensburg, 14.12.2010

Nach zwei Jahren Preisstabilität: Strompreis wird ab Februar angepasst

"Nach über zwei Jahren mit stabilen Strompreisen können auch wir nicht mehr anders - wir müssen zum 1. Februar kommenden Jahres die Strompreise erhöhen", verkündete REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach auf einer Pressekonferenz am Dienstag, 14. Dezember. Um durchschnittlich 8 Prozent werden die Preise für rewario.strom steigen. Hauptgrund dafür ist die steigende Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Ab Januar erhöht sich diese von 2,047 auf 3,530 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh). Diese Erhöhung muss auch die REWAG an ihre Kunden weitergeben. "Mit der EEG-Umlage beteiligt sich jeder Verbraucher über seine Stromrechnung am Ausbau erneuerbarer Energien" so Breidenbach.

Rechenbeispiele

Ein Haushalt mit 1.500 kWh Stromverbrauch pro Jahr zahlt mit rewario.strom.best 382,28 Euro brutto (bisher 355,50 Euro). Bei 3.500 kWh sind es 778,31 Euro (bisher 715,83 Euro).

Mit rewario.strom.basis kosten 1.500 kWh ab Februar 403,28 Euro (bisher 376,50 Euro) pro Jahr. Bei einem Stromverbrauch von 3.500 kWh ergeben sich in hier jährliche Kosten von 815,97 Euro statt bisher 753,50 Euro.

Die Ersparnis mit dem Jahresvertrag rewario.strom.best gegenüber dem basis-Preis beträgt hier 21 Euro für 1.500 kWh Jahresverbrauch beziehungsweise 37,66 Euro für 3.500 kWh.

Bezugspreise gesunken, EEG-Umlage gestiegen

Im Januar 2009 lag die EEG-Umlage bei 1,38 ct/kWh, 2010 stieg sie um 0,67 Cent auf 2,05 ct/kWh und zum Januar 2011 um weitere 1,48 Cent auf 3,53 ct/kWh. Seit Januar 2009 ist also die EEG Umlage um 2,15 ct/kWh gestiegen.

Parallel dazu sind die Strom-Bezugspreise gesunken. Dadurch konnte die erste Erhöhung der EEG-Umlage 2010 kompensiert werden. Die REWAG-Strompreise blieben über zwei Jahre stabil, trotz gestiegener EEG-Umlage. "Das ist nun Anfang 2011 leider nicht mehr möglich", erläuterte Norbert Breidenbach.

Die Beschaffungskosten sind zwar weiter gesunken, die Kosten aus EEG-Umlage und Netzentgelten aber auch weiter gestiegen. "Die Differenz können wir nicht mehr auffangen", erklärte Breidenbach weiter.

Hohe Steueranteile

Fast 49 Prozent des Strompreises bestehen ab dem 1. Februar 2011 aus Steuern und Abgaben. Die EEG-Umlage macht dabei rund 15 Prozent aus. 42,2 Prozent Steueranteil waren es noch bei der letzten Strompreisanpassung der REWAG im Januar 2009. Weitere 15 bis 20 Prozent entfallen aktuell auf die Netznutzung. "Das sind nun etwa

 70 Prozent, die wir nicht beeinflussen können", erklärte Norbert Breidenbach. "Einkauf und Vertrieb haben also kaum Spielraum, da wir wirtschaftliche, aber auch konkurrenzfähige Preise anbieten müssen."

REWAG weiter top im Preisvergleich

Auch nach der Strompreiserhöhung im Februar 2011 gehört die REWAG im direkten Vergleich mit den anderen bayerischen Städten zu den günstigsten Anbietern.

  

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