Aktuelles

Regensburg, 08.08.2007

Stellungnahme der REWAG

Zu den am 1. August von der "Linken" geäußerten Vorwürfen nimmt die REWAG wie folgt Stellung:

Die REWAG engagiert sich mit der Beteiligung am Steinkohlekraftwerk Herne 5 im Stromerzeugungsmarkt. Mit der Beteiligung von rund 3 Prozent will die REWAG rund 10 Prozent ihres Strombedarfs decken. Das sind etwa 25 Megawatt. Damit investiert die REWAG in eine teilweise Unabhängigkeit bei der Strombeschaffung: Sie reduziert die Abhängigkeit von Vorlieferanten und von Marktpreisschwankungen an der Strombörse. Für die REWAG-Kunden bedeutet dies letztlich höhere Versorgungssicherheit und Preisstabilität.

 

Partner

Kraftwerke rechnen sich aufgrund der Technologie und der gesamten Logistik nur in großen Einheiten. Deshalb haben sich die sechs  Stadtwerke Augsburg, Fürth, Linz (Österreich), München, Ulm und Regensburg für dieses Projekt zusammen getan. Entgegen der Darstellung der "Linken" sind die Stadtwerke München weiterhin an dem Projekt beteiligt. Die Ratskoalition in München kam lediglich zu dem Schluss, dass sich die Stadtwerke darüber hinaus an keinen weiteren Kohlekraftwerken beteiligen.

 

Information der Öffentlichkeit

Anders als von der "Linken" beschrieben, hat die REWAG die Bürger keineswegs "im Dunkeln" über die Pläne der Kraftswerksbeteiligung gelassen. Bereits am 11. Mai 2006, unterrichtet die REWAG die Öffentlichkeit in einer Pressemitteilung über die geplante Beteiligung am Bau und Betrieb eines Kraftwerks. In einer weiteren Pressekonferenz vom 22. Mai 2007 informierte die REWAG ausführlich zum Beschluss, sich gemeinsam mit anderen Stadtwerken an dem Steinkohlekraftwerk Herne 5 zu beteiligen. Beide Pressetermine führten zur Berichterstattung in den regionalen Medien.

 

Investition

Die REWAG investiert ca. 30 Mio. Euro in das Projekt. Dieser Betrag wird jedoch nicht direkt aus Rücklagen und eigenen Mitteln der REWAG finanziert. Zur Finanzierung wird - wie in solchen Fällen üblich - zum überwiegenden Teil der Kapitalmarkt genutzt.

 

Umwelt

Das geplante Steinkohlekraftwerk Herne 5 repräsentiert den aktuellen Stand der Technik der Kohleverstromung. Die spezifischen CO2-Emissionen liegen ca. 30 Prozent unter denen der typischen Bestandsanlagen. Durch den Bau des modernen Steinkohlekraftwerk Herne 5 kann das ältere Kraftwerk Herne Block 3 vom Netz genommen werden, das lediglich einen Wirkungsgrad von 30 Prozent  hatte. Herne 5 hingegen wird einen energetischen Wirkungsgrad von ca. 46 Prozent haben und auch durch die Wärmeauskopplung über eine höhere Effizienz verfügen. Würde man in Deutschland alle älteren noch am Netz befindlichen Kohlekraftwerke durch den Typ von Herne 5 ersetzen, so würde sich eine gesamte Minderung der CO2-Emissionen in Deutschland von ca. 60 Mio. Tonnen ergeben.

Darüber hinaus gehört es seit Jahren zur Unternehmenspolitik der REWAG, nach neuen Wegen und Energiequellen zu suchen. Die REWAG engagiert sich über die Beteiligungstochter Bayerngas GmbH im Bereich der Gasexploration in Norwegen. Gleichzeitig investiert die REWAG in die Förderung alternativer Energien vor Ort. In dem Joint-Venture RENION Biogas GmbH erzeugen und vermarkten die Partner REWAG und Schmack Energie Holding Biogas in der Region Regensburg. Mit diesen Investition setzt die REWAG auf einen breiten Energiemix zur Befriedigung des Energiebedarfs und der Steigerung der Unabhängigkeit von Lieferanten und der Strombörse.

 

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