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Regensburg, 11.05.2006

REWAG stellt Jahresabschluss 2005 vor

Die gesamte Rohmarge aus dem Energiegeschäft der REWAG ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Bedingt ist diese Entwicklung unter anderem durch die erneut gestiegenen Bezugskosten, die die REWAG nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben hat. Das gaben die REWAG-Vorstände Norbert Breidenbach und Peter Wolfrum am Donnerstag vor der Presse bekannt.

 

Über 1299 Millionen Kilowattstunden Strom, 2613 Millionen Kilowattstunden Erdgas, über 58 Millionen Kilowattstunden Wärme und knapp 11 Millionen Kubikmeter Wasser - so sieht die Absatzbilanz der REWAG für 2005 aus. Die Umsatzerlöse sind damit um 27 Millionen Euro auf 233,6 Millionen Euro gestiegen.

 

Die Zahlen im Einzelnen:

Um 5,7 Prozent auf rund 1299 Millionen Kilowattstunden ist der Stromabsatz gestiegen. "Unsere 25 größten Kunden benötigen rund 40 Prozent der gesamten Stromlieferung", erklärt Breidenbach. Haushaltskunden und kleinere Gewerbebetriebe sind mit 35 Prozent am Stromverbrauch beteiligt.

Um über 27 Prozent gestiegene Strombezugskosten - darunter die Mehrbelastungen aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz sowie vor allem die gestiegenen Beschaffungspreise - haben den Strompreis verteuert. "Obwohl mittlerweile über 40 Prozent des Strompreises mit Steuern und Abgaben belastet sind, konnten wir durch weitere Optimierung des Stromeinkaufs bei nur geringer Preiserhöhung ein marktfähiges Preisniveau halten", so Breidenbach. Internet-Preisrechner führen die REWAG regelmäßig als einen der günstigsten Strom-Anbieter auf.

 

Der Erdgasabsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 Prozent auf 2613 Millionen Kilowattstunden gestiegen. Bedingt war der Anstieg vor allem durch die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Temperaturen in den heizintensiven Wintermonaten. Beim bundesweiten Erdgaspreisvergleich gehört die REWAG aktuell mit zum günstigeren Teil der Gasversorger.

 

Die Wärmeversorgung hat sich im vergangenen Jahr weiterhin sehr positiv entwickelt. Die Steigerung der Wärmelieferungen um über 91 Prozent auf 58,8 Millionen Kilowattstunden honoriere die hohe Qualität der Servicedienstleistungen der REWAG, so Breidenbach. Die Zahl der Nahwärmeobjekte hat sich im vergangenen Jahr um 23 Anlagen auf 88 erhöht.

 

Der Wasserabsatz ist 2005 um 1,1 Prozent gesunken. Knapp 11 Millionen Kubikmeter Wasser aus eigenen Brunnenanlagen lieferte die REWAG insgesamt, fast 70 Prozent davon verbrauchten die Haushaltskunden.

 

Gewinnabführung

Der insgesamt erzielte Überschuss von 18,9 Millionen Euro liegt unter dem Vorjahresergebnis. Der Gewinn wird gemäß Gesellschafteranteil mit 64,52 Prozent über die Badebetriebe an die Stadtwerke Regensburg und mit 35,48 Prozent an die E.ON Bayern AG abgeführt. Die Stadtwerke finanzieren mit ihren Gewinnanteilen öffentliche Aufgaben wie den Unterhalt der Bäder oder den öffentlichen Personennahverkehr. Der Gewinn wird damit wieder in der Region für die Kunden eingesetzt.

 

Ausblick

Die nach dem ersten Quartal vorliegenden Zahlen lassen auch für 2006 eine planmäßige Absatzentwicklung in den Sparten Strom, Gas und Wärme erwarten. Trotz der dadurch bedingten höheren Umsatzerlöse liegt der Überschuss auch im laufenden Jahr unter dem Vorjahresergebnis. Dieser Trend werde sich fortsetzen, glaubt Breidenbach: Eine Senkung der Netznutzungsentgelte beim Strom und die schwer prognostizierbare Preisentwicklung auf den Weltenergiemärkten lasse weitere Gewinneinbußen für die kommenden Jahre erwarten.

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