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Regensburg, 30.08.2010

REWAG übernimmt Biogasanlage bei Walhalla Kalk

Seit Kurzem gehört auch die Biogasanlage auf dem Firmengelände von Walhalla Kalk der REWAG. Der Energieversorger hat die Anlage, die von der Fronteris Gruppe betreut wird, von der Aufwind Schmack Betriebs GmbH & Co. Neunte Biogas KG gekauft.

Mit dem in der Anlage produzierten Biorohgas wird das benachbarte Blockheizkraftwerk (BHKW) der REWAG betrieben. Rund 5,25 Millionen Kilowattstunden umweltschonend erzeugten Strom speist die REWAG jährlich aus dem BHKW ins öffentliche Stromnetz ein. Außerdem werden etwa 3,4 Millionen Kilowattstunden Wärme erzeugt, die im Rahmen eines Wärmecontractings zur Kalktrocknung bei Walhalla Kalk eingesetzt werden. Das Regensburger Traditionsunternehmen hat das ganze Jahr über einen relativ gleich bleibenden Wärmebedarf und braucht auf diese Weise weniger Primärenergie als bisher. Die Besonderheit des realisierten Energiekonzeptes ist die optimale Einbindung aller drei Komponenten (Biogasanlage, BHKW, Abwärmenutzung) in die Infrastruktur von Walhalla Kalk. Das spart eine zusätzliche Aufbereitungsstufe für Biorohgas zu Erdgasqualität. Die kurzen Wege, insbesondere zur Abwärmenutzung, vermeiden Wärmeverluste und garantieren damit einen hohen Gesamtwirkungsgrad von 80 bis 90 Prozent statt sonst üblicher 50 Prozent. Die Umweltbilanz ergibt eine Einsparung von jährlich über 3.600 Tonnen Kohlendioxid.

 v.l.: Dr. Michael Schörnig, Rechtsberater der Fronteris Gruppe, Andreas Böhm, Prokurist bei der Fronteris Gruppe, REWAG-Justitiar Dr. Peter Lehmann, REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner, REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach und Johann Spangler, Geschäftsführer von Walhalla Kalk.

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