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Regensburg, 25.02.2008

REWAG-Wärme für Infineon Technologies

Am Montag, 25. Februar, haben REWAG-Aufsichtsratsvorsitzender Oberbürgermeister Hans Schaidinger, Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach und Josef Krapf, Leiter Facility Management bei Infineon Technologies in Regensburg, den Startknopf für die neue Wärmeversorgung des Infineon-Werkes gedrückt.

Für Josef Krapf zählt neben geringeren Heizkosten vor allem der Umweltvorteil: "Mit dem neuen Wärmecontracting werden 40 Prozent Primärenergie eingespart und so effizient die Umwelt geschont." Eine Tatsache, die auch Oberbürgermeister Hans Schaidinger gutheißt: "Gerade in Bezug auf die Feinstaubbelastung ist das eine sehr erfreuliche Meldung für Regensburg. Jede Kilowattstunde Energie, die eingespart wird, sorgt für eine bessere Umweltbilanz." "Für uns ist es das bisher größte Wärmeprojekt mit einem Industriekunden", erklärte Norbert Breidenbach. Rund 19 Millionen Kilowattstunden Wärme pro Jahr fließen nun über eine 500 Meter lange Fernwärmeleitung vom Heizwerk bestehend aus Kesselanlage und BHKW beim Westbad zu Infineon. Das entspricht einem Jahresverbrauch von über 800 Einfamilienhäusern. Die Bauzeit betrug circa 7 Monate.

Standortnähe von Vorteil

Die Nähe von Infineon zum Westbad bot für die Wärmeversorgung eine vorteilhafte Lösung: hier betreibt die REWAG eine Heizzentrale, mit Heizkessel und BHKW, das das Bad effizient mit Strom und Wärme versorgt. Es produziert über ein mit Erdgas betriebenes Aggregat Strom. Dabei entsteht als Nebenprodukt Wärme. Die bestehende, 16 Jahre alte BHKW-Anlage wurde vergrößert, mit einem neuen, effizienteren Aggregat und mit zwei 22 Meter hohen Kaminen ausgestattet.

Investition in die Umwelt

2,2 Millionen Euro investierte die REWAG in die neue, besonders effiziente Heizzentrale. Der elektrische Wirkungsgrad erhöht sich von 35 auf 43 Prozent. Das heißt, bei gleichem Energieeinsatz produziert das BHKW mehr Strom. Der Strom, insgesamt rund 10 Millionen Kilowattstunden, wird ins REWAG-Stromnetz eingespeist. Der Gesamtwirkungsgrad des BHKW liegt bei fast 90 Prozent.

Infineon Technologies spart ebenfalls mit dem neuen Wärmelieferungsvertrag, weil das Unternehmen nicht in einen neuen Heizkessel investieren muss. "Ebenso wichtig wie die Kosteneinsparung ist uns der Umweltvorteil", so Josef Krapf. "40 Prozent weniger Primärenergieeinsatz spricht für sich und bekräftigt unsere Entscheidung zu dieser Zusammenarbeit mit der REWAG."

Wärmeversorgung

Die Sparte Wärmeversorgung der REWAG hat sich von 2004 (30,56 Millionen Kilowattstunden) bis zum Geschäftsjahr 2007 (68 Millionen Kilowattstunden) mehr als verdoppelt unter anderem auch durch die Projektierung Walhalla Kalk. Immer mehr Bauherren nutzen den Wärmeservice des Energieversorgers.

Auch eine neue Wohnanlage mit Reihenhäusern und Wohnungen gegenüber dem Westbad in der Messerschmittstraße wird ebenfalls von der REWAG-Heizzentrale her kostengünstig mit Wärme versorgt.

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