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Regensburg, 25.08.2011

Gemeinde Pettendorf: Neue Straßenbeleuchtung spart

Gemeinde entscheidet sich bewusst für Ökostrom von der REWAG. Seit Kurzem geben 49 Straßenleuchten im Gebiet der rund 3.300 Einwohner großen Gemeinde Pettendorf effizienter Licht. Denn die REWAG hat die Straßenbeleuchtung im Bereich Reifenthal und Schwetzendorf auf Natrium-Hochdruckdampflampen (NAV), das ist so genanntes gelbes Licht, beziehungsweise LED-Leuchten umgerüstet. "Durch den Austausch senken wir unseren Stromverbrauch nochmals um fast 15 Prozent pro Jahr und sparen so Energie und natürlich Geld", erklärt Pettendorfs Bürgermeister Eduard Obermeier. "Damit nutzt die Gemeinde bereits zum zweiten Mal das Know-how der REWAG-Fachleute zur Energieeinsparung", ergänzt REWAG-Vorstands­vorsitzender Norbert Breidenbach. Bereits im Oktober 2005 hatte die REWAG für die Gemeinde einen Großteil der Straßenbeleuchtung energetisch saniert. Insgesamt beträgt die Einsparung über 36.000 Kilowattstunden Strom und über 8,2 Tonnen Kohlendioxid (CO2).
Bürgermeister Eduard Obermeier setzt mit seiner Gemeinde übrigens konsequent ein weiteres Zeichen für die Umwelt: Der gesamte Stromverbrauch der Gemeindeanlagen wird zu 100 Prozent mit Ökostrom von der REWAG abgedeckt, in diesem Fall mit in Wasserkraftwerken erzeugtem Strom.

Contracting schont Umwelt und Haushalt der Gemeinden

Mittlerweile nutzen neun Gemeinden das Straßenbeleuchtungscontracting der REWAG und sparen so Geld und senken zugleich den CO2-Ausstoß. Effizientere Straßenbeleuchtung heißt geringerer Energieverbrauch und erhöhte Einsparung von CO2. Neben Pettendorf setzen auch die Gemeinden Bad Abbach, Barbing, Obertraubling, Pentling, Sinzing, Tegernheim, Zeitlarn und der Markt Lappersdorf auf effiziente Straßenbeleuchtung. Insgesamt bringt das eine Einsparung von jährlich über 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom und über 266 Tonnen CO2. Die REWAG investierte fast zwei Millionen Euro.

Im Rahmen des Energieeinspar-Contracting analysiert die REWAG den Energieverbrauch für die Straßenbeleuchtung der jeweiligen Gemeinde und ermittelt Einsparpotenziale. Daraufhin werden technischen Veränderungen vorgenommen.

 

Modernste Technik für mehr Effizienz

Der größte Teil der Einsparung wird durch den Austausch der Beleuchtungstechnik erreicht. Bisher setzte die REWAG auf die Umstellung von Quecksilber- auf effiziente Natrium-Hochdruckdampflampen (Gelblicht). Bedingt durch die rasante Entwicklung der LED-Technologie bei der Straßenbeleuchtung in letzter Zeit hat sich diese zu einem starken Konkurrenten zur NAV-Technik entwickelt. Zum Beispiel kommt bei LED fast der gesamte Lichtstrom ohne Streulichtverluste auf der Zielfläche an. Mit diesem und noch weiteren technischen Details wie Dimmbarkeit und Steuerung eines konstanten Lichtstroms sollen mit der LED-Technik künftig auch gegenüber NAV Energieeinsparpotenziale möglich sein.
Auch die REWAG steht zusammen mit den Gemeinden der neuen Technologie offen gegenüber. Sukzessive fällt die Entscheidung für den Einsatz der LED bei der Straßenbeleuchtung meist in Neubaugebieten - also bei Neuinstallationen der Straßenbeleuchtung, aber wie am Beispiel der Gemeinde Pettendorf jetzt geschehen, auch schon bei der Umrüstung von Teilabschnitten der bestehenden Straßenbeleuchtungsanlagen.

Eines haben alle von der REWAG umgerüsteten Leuchten gemein: Die neu eingesetzten Leuchten haben eine wesentlich höhere Lichtausbeute, eine längere Lebensdauer, sind wartungsärmer und erfüllen selbstverständlich die ab 2012 beziehungsweise 2015 geltenden und von der Europäischen Union festgelegten Richtlinien. Nach dieser Richtlinie müssen unter anderem Quecksilberdampflampen (HQL-Leuchten) bis 2015 vom Markt genommen werden.

v.l. REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach, Bürgermeister Eduard Obermeier und REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner setzen auf energieeffiziente Straßenbeleuchtung.

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