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Regensburg, 02.08.2010

REWAG baut Glasfasernetz in Regensburg aus

"Glasfasertechnologie bietet die beste Grundlage dafür, die Anforderungen der Zukunft an die Energieversorgungsnetze zu erfüllen", so REWAG-Vorstands­vorsitzender Norbert Breidenbach.  Die REWAG wird in den nächsten fünf Jahren einen hohen einstelligen Millionen Euro in den Aufbau der Hochgeschwindigkeits-Daten­auto­bahn investieren. Nicht ohne triftigen Grund, wie Breidenbach erklärt: "Die gesetzlichen Anforderungen aus den sogenannten Merseburger Beschlüssen und der Neufassung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) machen es in Zukunft notwendig, intelligente Zählersysteme - das sogenannte Smart Metering - einzurichten, die nicht nur den Energieverbrauch detailiert aufzeichnen, sondern auch steuerbar machen und so Einsparungen ermöglichen. Und dafür braucht es entsprechende Übertragungsnetze (Smart Grids) wie das Glasfasernetz."

 

Zukunftsweisende Technik

Intelligente Strömzähler und das entsprechende Netzmanagement ermöglichen die einfache, fernauslesbare Erfassung und Auswertung des Energieverbrauchs. "Damit gibt es für unsere Kunden mehr Energiekosten-Transparenz, bessere Information und gezielte Einflussmöglichkeiten auf das eigene Energieverbrauchsverhalten", zählt Breidenbach die Vorteile für REWAG-Kunden auf. Die von der REWAG in Neubauten oder Sanierungsobjekten eingesetzten Stromzähler zeigen exakt, wie viel Strom im Moment verbraucht wird. Dadurch lässt sich der Stromverbrauch genau bestimmen und entsprechend sparen. Derzeit werden von der Industrie Zähler mit weitergehenden Leistungen entwickelt.

 

Effiziente Energieerzeugung mit Smart Metering

Strom lässt sich nur schwer speichern. Lösungsansätze für dieses Speicherproblem gibt es zwar, jedoch ist die Technologie noch lange nicht ausgereift. Deshalb muss heutzutage immer genauso viel Strom produziert werden, wie gerade verbraucht wird. Zusätzlicher Bedarf muss also über teurere Spitzenkraftwerke gedeckt sein, das ist meist tagsüber der Fall. "Kann der Verbrauch entsprechend gesteuert werden, sinken die Stromproduktionskosten und damit auch die Kosten für unsere Kunden", so der REWAG-Chef.  "Das ist Effizienz für alle Beteiligten."

 

Chance für die Zukunft

Norbert Breidenbach blickt sogar einen Schritt weiter: "Im Zusammenspiel von intelligenten Stromnetzen (Smart Grids), neuer Zählertechnologie (Smart Meter) und den Speichern von Elektromobilen ergäbe sich eine sinnvolle und wirtschaftliche Lösung." Wird gerade viel Strom aus regenerativen Energien erzeugt (zum Beispiel weil die Sonne scheint oder der Wind weht), könnte der Speicher in Elektromobilen genutzt werden. Wird weniger produziert, fließt die Energie zurück ins Netz. Einfach und effektiv. Die CO2-neutrale Erzeugung erneuerbarer Energie könne laut Breidenbach damit noch besser genutzt werden, weil die natürliche Schwankung in der Erzeugung ausgeglichen werden könne. Das wird mit zunehmendem Anteil der erneuerbaren Energien an der Gesamterzeugung von Strom immer wichtiger für deren Nutzung. "Die REWAG beobachtet und begleitet mit regionalen Partnern die Entwicklung auf diesem Sektor sehr aufmerksam."

 

Ausbau im REWAG-Netzgebiet

In den nächsten Monaten werden bei Bau- und Sanierungsarbeiten am Leitungsnetz zusätzlich Glasfaserkabel verlegt, teils bis zum Hausanschluss des Kunden. "Für unsere Kunden entstehen dabei keine Kosten", betont Breidenbach. "Niemand muss den Glasfaseranschluss in Anspruch nehmen. Die bisherigen Kabel und Anschlüsse funktionieren weiterhin wie gewohnt." Allerdings eröffnen sich mit der Glasfasertechnologie weitere Möglichkeiten für Telekommunikation, Internet und TV. Der Startschuss für das neue Glasfasernetz fällt in Königswiesen.

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