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Regensburg, 10.08.2007

REWAG-Wärme für Infineon Technologies

REWAG-Chef Norbert Breidenbach, Dr. Stefan Hobek und Josef Krapf von Infineon sowie Karl-Wolfgang Brunner von der REWAG besichtigen den Baufortschritt für die Versorgungsleitungen.Rund 19 Millionen Kilowattstunden Wärme pro Jahr sollen ab Oktober über eine 500 Meter lange Fernwärmeleitung vom REWAG-Blockheizkraftwerk (BHKW) beim Westbad zu Infineon Technologies fließen. Das entspricht einem Jahresverbrauch von über 800 Einfamilienhäusern. Am Freitag, 10. August, besichtigten Dr. Stefan Hobek, Leiter Facility Management & Security von Infineon Operations Frontend Power, Josef Krapf, Leiter Facility Management des Infineon Standorts Regensburg, REWAG-Vorstandsvor­sitzender Norbert Breidenbach, Prokurist Karl-Wolfgang Brunner und Bereichsleiter Andreas Krüger die Bauarbeiten an der Fernwärmeleitung zwischen dem BHKW  und Infineon. "Für uns ist es das bisher größte Wärmeprojekt mit einem Industriekunden", erklärte Norbert Breidenbach.

 

Vorteilhafter Standort

Die Nähe von Infineon zum Westbad war ausschlaggebend für eine für beide Seiten vorteilhafte Lösung: hier betreibt die REWAG eine Heizzentrale mit einem BHKW, das das Bad effizient mit Strom und Wärme versorgt. Es produziert über ein mit Erdgas betriebenes Aggregat Strom. Dabei entsteht quasi als "Nebenprodukt" Wärme. Das bestehende, 16 Jahre alte BHKW soll nun vorbehaltlich der Genehmigung durch die Stadt Regensburg vergrößert und mit einem neuen, effizienteren Aggregat ausgestattet werden. "1,8 Millionen Euro investiert die REWAG dann in die neue Heizzentrale", so Breidenbach. Sowohl Infineon als auch das Westbad benötigen das ganze Jahr über eine relativ konstante Wärmemenge. "Deshalb kann die REWAG das BHKW längere Zeit und damit effizienter laufen lassen." Der elektrische Wirkungsgrad erhöht sich von 35 auf 43 Prozent. Das heißt, bei gleichem Energieeinsatz produziert das BHKW mehr Strom. Der Strom, insgesamt rund 10 Millionen Kilowattstunden, wird ins REWAG-Stromnetz eingespeist. Der Gesamtwirkungsgrad des BHKW liegt bei fast 90 Prozent.

Infineon Technologies spart ebenfalls mit dem neuen Wärmelieferungsvertrag, weil das Unternehmen weder in einen neuen Heizkessel noch in die Wartung investieren muss. "Ebenso wichtig wie die Kosteneinsparung ist uns der Umweltvorteil", so Josef Krapf. "40 Prozent weniger Primärenergieverbrauch für die gleiche Wärmemenge spricht für sich und bekräftigt unsere Entscheidung zu dieser Zusammenarbeit mit der REWAG."

 

Wärmeversorgung

Die Sparte Wärmeversorgung der REWAG hat sich von 2004 (30,56 Millionen Kilowattstunden) bis zum Geschäftsjahr 2006 (68,16 Millionen Kilowattstunden) mehr als verdoppelt. Immer mehr Bauherren nutzen den Wärmeservice des Energieversorgers.

Vor kurzem wurde der Wärmelieferungsvertrag für eine neue Wohnanlage mit Reihenhäusern und Wohnungen gegenüber dem Westbad in der Messerschmittstraße unterzeichnet, die ebenfalls von der REWAG-Heizzentrale her kostengünstig mit Wärme versorgt wird.

 

REWAG-Chef Norbert Breidenbach, Dr. Stefan Hobek und Josef Krapf von Infineon sowie Karl-Wolfgang Brunner von der REWAG besichtigen den Baufortschritt für die Versorgungsleitungen.

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