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Regensburg, 01.12.2009

Sanierung am Trinkwasserspeicher Süd beendet

In der Universitätsstraße sprudelt wieder das Trinkwasser in die Becken. Am Dienstag, 1. Dezember, hat die REWAG die Sanierung des Trinkwasserspeichers in der Universitätsstraße abgeschlossen. Rund 14 Monate dauerte die Rundum-Sanierung. "Wir investierten rund 1,3 Millionen Euro in die Sanierung, um den Qualitätsstandard unserer Trinkwasserversorgung weiterhin zu sichern", so Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. Im Frühjahr wird noch der Außenbereich neu angelegt.

Zum Hochbehälter Süd

Mit einem Fassungsvermögen von rund 6 Millionen Litern Trinkwasser ist der Hochbehälter in der Universitätsstraße der zweitgrößte Wasserspeicher der REWAG. Das Bauwerk aus dem Jahr 1953 besteht aus zwei Wasserkammern. Jede Kammer hat einen Durchmesser von 25 Meter, eine Höhe von 6,5 Meter und fasst 3 Millionen Liter. Damit könnte ein Mensch fast 4.000 Jahre lang seinen täglichen Flüssigkeitsbedarf von rund 2 Litern decken oder 70 Jahre lang den derzeitigen deutschen Durchschnittsverbrauch von rund 120 Litern für Trinken, Waschen, Putzen, Kochen oder die Toilettenspülung.

Die Arbeiten

"Unsere Fachleute haben die Arbeiten so eingeteilt, dass immer eine Kammer als Wasserspeicher genutzt werden konnte", erklärt Breidenbach. Die Innenwände wurden mit einem Hochdruckwasserstrahl bearbeitet und teilweise abgetragen, gründlich kontrolliert und mit einer neuen Spritzbetonschicht versehen. Mit Reinigung, Dichtheitsprüfung und Probephasen samt Wiederbefüllung dauerten die Arbeiten pro Kammer sieben Monate. Im kommenden Frühjahr laufen dann noch die Arbeiten für die Erneuerung der Erdabdeckung an.

Einfache Funktionsweise, praktischer Nutzen

Hochbehälter werden möglichst auf Anhöhen gebaut. Sie funktionieren nach dem einfachen Naturgesetz, dass Wasser stets nach unten fließt und dabei einen Wasserdruck im Leitungsnetz erzeugt. So gelangt das Trinkwasser über die Rohrleitungen in die überwiegend tiefer gelegenen Haushalte Regensburgs.

Ein weiterer Vorteil ist, dass in den Wasserspeichern stets ein ausreichender Wasservorrat gehalten werden kann, der Bedarfsspitzen ausgleicht. Damit kann aus den Brunnenanlagen trotzdem eine konstante Wassermenge entnommen werden, was die Anlagen zusätzlich schont.

Zur Wasserversorgung

Die REWAG versorgt fast 172.000 Menschen, Industrie und Gewerbebetriebe täglich mit durchschnittlich 27 Millionen Litern über ein 1.030 Kilometer langes Leitungsnetz mit Trinkwasser. Insgesamt betreibt das Unternehmen 13 Hochbehälter mit einem Gesamtvolumen von über 37 Millionen Millionen Liter, die aus Brunnen in Sallern und dem Oberen Wöhrd gespeist werden. "In Kürze kommt noch der neu erschlossene Brunnen Aschach hinzu", so Breidenbach.

Fachbereichsleiter Karl-Heinz Hanke (zweiter von rechts) zeigt REWAG-Vorstandsvorsitzendem Norbert Breidenbach (rechts) eine frisch sanierte Wasserkammer.

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