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Regensburg, 18.10.2011

Ausgezeichnetes Konzept: Regensburg erhält Preis für energetisches Wärmekonzept der REWAG im VKKK-Elternhaus

Im Rahmen des Wettbewerbs "Kommunen für den Klimaschutz" hat der Bundesverband Wärmepumpe e.V. (bwp) ein Projekt der REWAG mit dem zweiten Platz belohnt. Ausgezeichnet wurde das nachhaltige Konzept zur Wärmeversorgung im Regensburger VKKK-Elternhaus, das die REWAG entwickelt hat. "Alle prämierten Wärmepumpen-Objekte erfüllen eine Vorbildfunktion und setzen ein Zeichen für das klimafreundliche und zukunftssichere Heizen mit Wärmepumpen", begründet der bwp seine Entscheidung. Regensburgs Oberbürgermeister Hans Schaidinger freute sich sehr über die Auszeichnung: "Die Kommunen spielen aufgrund ihrer Vorbildfunktion eine besondere Rolle beim Thema Klimaschutz. Der Preis ist für mich eine weitere Bestätigung für unsere erfolgreiche Arbeit und unser umfassendes Engagement", erläuterte Schaidinger.

"Ich bin stolz auf diese Auszeichnung", so REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. "Wir unterstützen immer wieder soziale Projekte. Dass wir hier nicht nur dem VKKK unter die Arme greifen, sondern auch noch etwas für den Klimaschutz tun, ist natürlich besonders schön", erklärte Breidenbach.

280.000 Euro investierte die REWAG in das energetische Wärmekonzept für das Elternhaus des Vereins zur Förderung krebskranker und körperbehinderter Kinder Ostbayern e.V. (VKKK). "Erstmals wurde dabei eine Wärmepumpenanlage mit einer Solaranlage kombiniert", erläuterte der REWAG-Vorstandsvorsitzende. "Damit erreichen wir einen extrem niedrigen Primärenergieverbrauch." Mit einem herkömmlichen Brennwertkessel ohne Solaranlage läge der Bedarf für das Elternhaus bei rund 134.000 Kilowattstunden Erdgas. Die kombinierte Wärmepumpenanlage braucht lediglich 23.000 Kilowattstunden Strom, das sind rund 80 Prozent weniger eingesetzte Energie.

Das Gelände unterhalb des Universitätsklinikums, auf dem das Elternhaus entstanden ist, war bisher nicht erschlossen. Die REWAG zog die Stromversorgung von der Lieperkingstraße zum Neubau und errichtete eine Trafostation. Die Fachleute der REWAG-Contractingabteilung planten ein überzeugendes, energiesparendes und wirtschaftliches Wärmepumpenkonzept.

Zur Energieanlage
Bei diesem Konzept wird großer Wert auf den Einsatz regenerativer Energien und eine nachhaltige Wärmeversorgung gelegt. Die Wärmepumpenanlage besteht aus drei Wärmepumpen mit je 40 Kilowatt thermischer Leistung und gewinnt im Sole-Wasser-Prinzip Wärme aus der Erde. 30 Erdwärmesonden mit einer durchschnittlichen Tiefe von rund 80 Metern und damit einer Gesamtbohrlänge von rund 2.400 Metern waren erforderlich, um die Flächenheizkörper, Fußbodenheizung, Warmwasserbereitung und Lüftung für die 23 Appartements auf einer Nutzfläche von 1.300 Quadratmetern betreiben zu können. Noch effizienter ist die Versorgung im Sommer und in der Übergangszeit, da eine thermische Solaranlage mit einer Fläche von fast 40 Quadratmetern sowie drei Warmwasserspeicher mit insgesamt 4.500 Litern Kapazität und zwei Wärmepuffer mit insgesamt 3.000 Litern angegliedert sind. Die Solaranlage spendete die REWAG übrigens dem VKKK.

Foto REWAG, Nachdruck frei. Von links: Oberbürgermeister Hans Schaidinger, VKKK-Vorstand Prof. Dr. Franz-Josef Helmig und REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach vor dem VKKK-Elternhaus

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