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Regensburg, 16.11.2006

REWAG senkt Netto-Erdgas- und Wärmepreise

Preisänderung bei Strom und Erdgas /
Höhere Umsatzsteuer ab Januar

"Wir senken zum1. Januar 2007 unsere Netto-Erdgas- und Wärmepreise", betonte Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach in einem Pressegespräch am Donnerstag, 16. November. Der Kunde zahlt netto um durchschnittlich 0,12 Cent pro Kilowattstunde weniger für die umweltschonende Energie. Der Wärmepreis wird ebenfalls entsprechend billiger. "Damit stehen wir zu unserem Wort, Preissenkungen auf der Beschaffungsseite genauso an unsere Kunden weiterzugeben wie gestiegene Einkaufspreise", so der REWAG-Chef.

 

Steuerbelastung frisst Preissenkung

Zum 1. Januar 2007 steigt allerdings die gesetzliche Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) von derzeit 16 auf 19 Prozent und macht die vorgenannten Vorteile der Erdgaspreise teilweise zunichte. "Der Erdgaskunde muss mehr bezahlen, obwohl die REWAG ihre Erdgaspreise senkt", so Breidenbach. Auch die Wärmepreise steigen brutto, obwohl netto die Preise günstiger werden. Der eigentlich stabile Strompreis verteuert sich voll um die Mehrwertsteuererhöhung. Der Trinkwasserpreis ändert sich jedoch nicht, da der Steuersatz für Lebensmittel unverändert bei 7 Prozent bleibt.

Über 40 Prozent der Stromrechnung besteht aus Steuern und Abgaben, bei der Gasrechnung sind es rund 30 Prozent. Breidenbach: "Auf diesen staatlichen Anteil haben wir keinen Einfluss und die Politik verschweigt ihn gerne."

 

Musterrechnung Erdgas

In einem Musterhaus mit einem Verbrauch von 23.300 Kilowattstunden zahlt der Kunde ab 1. Januar 1.518,87 Euro brutto pro Jahr. "Ohne Umsatzsteuererhöhung hätte die Erdgasrechnung nur 1.480,58 Euro ausgemacht", rechnet Breidenbach. "Das sind 38,29 Euro Unterschied im Geldbeutel. Eine Musterwohnung mit 8.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch ist immerhin noch mit 4,31 Euro Mehrbelastung von der Mehrwertsteuererhöhung betroffen. Ohne diese hätte sich der Kunde durch die Preissenkung der REWAG 10,20 Euro pro Jahr gespart.

 

Höhere Stromrechnung durch Umsatzsteuererhöhung

Die REWAG hat für Musterhaushalte vorläufige Beispielrechnungen auf Basis der derzeit gültigen Nettopreise erstellt. Eine mögliche Anpassung der Netto-Strompreise zum 1. Januar 2007 infolge des noch andauernden Genehmigungsprozesses der Netznutzungsentgelte und der Nettopreise der Grundversorgung Strom nach Bundestarifordnung Elektrizität (BTOElt) ist bei den Strompreisen noch unberücksichtigt.

Ein Haushalt mit 1.500 Kilowattstunden Stromverbrauch zahlt nach heutigem Stand mit rewario.strom.basis ab Januar 323,92 Euro (bisher 315,75 Euro) pro Jahr. Bei einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden ergeben sich jährliche Kosten von 641,41 Euro statt bisher 625,24 Euro. Entsprechend steigen auch die Tarife für Nachtstrom.

rewario.strom.best kostet bei einem Verbrauch von 1.500 Kilowattstunden im nächsten Jahr 315,43 Euro (bisher 307,48). Bei 3.500 Kilowattstunden sind es 637,56 Euro (bisher 621,49).

Für rewario.strom.natur bezahlt der Kunde ab Januar für 1.500 Kilowattstunden 378,45 Euro, bei 3.500 Kilowattstunden sind es 784,65 Euro. Mit den Erlösen daraus werden regenerative Energieerzeugungsanlagen gefördert.

 

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