Aktuelles

Regensburg, 02.05.2005

Jahresabschluss 2004

Positive Entwicklung bei Strom, Wasser und Wärme / Bis 2010 Investitionen in Höhe von 100 Millionen Euro geplant

Über 1220 Millionen Kilowattstunden Strom, 2521 Millionen Kilowattstunden Erdgas, über 30 Millionen Kilowattstunden Wärme und knapp 11 Millionen Kubikmeter Wasser - so sieht die Absatzbilanz der REWAG für 2004 aus. Die Umsatzerlöse sind damit um 3,1 Millionen Euro auf 206,6 Millionen Euro gestiegen. Das gaben die REWAG-Vorstände Norbert Breidenbach und Peter Wolfrum am Montag vor der Presse bekannt.

Die Zahlen im Einzelnen:

Die Zunahme der Stromliefermenge liegt über dem bundesweiten Trend von 0,5 Prozent. Um 2,1 Prozent auf rund 1221 Millionen Kilowattstunden ist der Stromabsatz gestiegen. Zum Vergleich: Ein Durchschnittshaushalt verbraucht ca. 3.000 Kilowattstunden Strom im Jahr. "Unsere 25 größten Kunden benötigen rund 44 Prozent der gesamten Stromlieferung", erklärt Breidenbach. Haushaltskunden und kleinere Gewerbebetriebe sind mit 36 Prozent am Stromverbrauch beteiligt.

Um über 12 Prozent gestiegene Strombezugskosten - darunter die Mehrbelastungen aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz, ein Preisanstieg der vorgelagerten Netznutzungsentgelte sowie vor allem die gestiegenen Beschaffungspreise - haben den Strompreis verteuert. "Obwohl mittlerweile über 40 Prozent des Strompreises mit Steuern und Abgaben belastet sind, konnten wir durch weitere Optimierung des Stromeinkaufs bei nur geringer Preiserhöhung ein marktfähiges Preisniveau halten", so Breidenbach. Internet-Preis-rechner führen die REWAG regelmäßig als einen der günstigsten Strom-Anbieter auf.

Der Erdgasabsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent auf 2521 Millionen Kilowattstunden gesunken. Bedingt war der Rückgang vor allem durch die im Vergleich zum Vorjahr wärmeren Temperaturen. Erdgas, das überwiegend als Heizenergie eingesetzt wird, gehört zu den emissionsärmsten Energieträgern. "Bei der Erdgasverbrennung entsteht so gut wie kein Feinstaub", erläuterte Breidenbach. Durch den kontinuierlichen Ausbau der Erdgasversorgung trägt die REWAG so auch zur Schadstoffreduzierung in der Luft bei. Auch für den Autofahrer bietet sich hier eine ideale Möglichkeit, der akuten Feinstaubproblematik gegenzusteuern. In Regensburg tanken bisher rund 100 PKW-Fahrer sowie fünf Busse des öffentlichen Nahverkehrs den umweltschonenden Sprit.

Die Wärmeversorgung hat sich im vergangenen Jahr äußerst positiv entwickelt. Mit einer Steigerung von über 11 Prozent auf 30,6 Millionen Kilowattstunden wurde der Ausbau der Servicedienstleistungen honoriert. Allein im vergangenen Jahr hat sich die Zahl der Nahwärmeobjekte um 19 Anlagen auf nunmehr 65 erhöht.

Der Wasserabsatz ist 2004 um 1,1 Prozent gestiegen. Knapp 11 Millionen Kubikmeter Wasser aus eigenen Brunnenanlagen lieferte die REWAG insgesamt, fast 70 Prozent davon verbrauchten die Haushaltskunden.

Gewinnabführung

Der insgesamt erzielte Überschuss von 19,2 Millionen Euro liegt über dem Vorjahresergebnis. Der Gewinn wurde gemäß Gesellschafteranteil mit 64,52 Prozent an die Gesellschaften der Stadtwerke Regensburg und mit 35,48 Prozent an die E.ON Bayern AG abgeführt. "Außerdem leistete die REWAG an die Stadt Regensburg Konzessionsabgaben in Höhe von 7,9 Millionen Euro und in Höhe von 1,8 Millionen Euro an die versorgten Umlandgemeinden", so die beiden Vorstände. Hinzu komme ein bedeutender Betrag an Gewerbesteuer, den die REWAG an Stadt und Umlandgemeinden zahlt.

Hohe Investitionen

Mehr als 19 Millionen Euro zum Ausbau und der Erhaltung der Energie- und Wasserversorgung investierte die REWAG im vergangenen Jahr. "Mit einer gleich bleibend hohen Versorgungsqualität wollen wir unsere Leistungsfähigkeit zeigen" betonte Breidenbach vor der Presse. Bis 2010 plant das Unternehmen Investitionen in Höhe von 100 Millionen Euro. "Durch die Zusammenarbeit mit überwiegend regionalen Betrieben trägt die REWAG deshalb sowohl für die Sicherung als auch die Neu-Schaffung von Arbeitsplätzen bei", so Breidenbach.

Ausblick

Die nach dem ersten Quartal vorliegenden Zahlen lassen auch für 2005 eine planmäßige Absatzentwicklung in den Sparten Strom, Gas, Wärme und Wasser erwarten. Höhere Gaseinkaufspreise aufgrund gestiegener Heizölnotierungen werden im dritten Quartal 2005 eine Erdgas-Preiserhöhung notwendig machen. "Eine Prognose für die weitere Preisentwicklung ist wegen der Weltölmarktsituation und der hohen Nachfrage im asiatischen Raum derzeit schwer abzugeben", erklärte Breidenbach.

 

Online-Service
Schmuckbild
Schnell und bequem Ihre Kundendaten einsehen und ändern.
>> Login
>> Jetzt registrieren
>> REWAG-Kunde      werden