Aktuelles

Regensburg, 31.03.2008

REWAG-Energiekonzept für die Ganghofersiedlung

Am Montag, 31. März, haben REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach und Thomas Dietlmeier, Geschäftsführer des Immobilienzentrums Regensburg, einen wegweisenden Vertrag geschlossen. Die Einfamilienhäuser in der Ganghofersiedlung in Regensburg erhalten im Rahmen eines Wärmecontractings Wärmepumpen-Heizungen. "Die REWAG investiert in dieses neue, besonders umweltschonende Energiekonzept rund 2,8 Millionen Euro", betont Norbert Breidenbach anlässlich eines Ortstermins zur Vertragsunterzeichnung.

 

Vorteilhaftes Energiekonzept

"Die REWAG sichert uns bis zu 30 Prozent weniger Energieverbrauch als in einem herkömmlich beheizten Einfamilienhaus zu", so Thomas Dietlmeier. "Unsere Wärmedämmmaßnahmen liegen ebenfalls um 30 Prozent unter der von der Energieeinsparverordnung (ENEV). Das ist Klimaschutz, der auch wirtschaftlich Sinn macht."

Die künftigen Hausbesitzer erhalten von der REWAG eine effiziente und sparsame Wärmepumpenheizung, die von der REWAG finanziert, eingebaut, betrieben und gewartet wird. Der Hausbesitzer zahlt eine monatliche Contractingrate und die Energieverbrauchskosten. Nach 15 Jahren geht die Anlage zum Restzeitwert in dessen Eigentum über.

 

Vorteil für die Umwelt

 "Auch die Umwelt profitiert vom neuen Energiekonzept in der Ganghofer-Siedlung", erklärt Breidenbach. "Die CO2-Einsparung pro Einfamilienhaus beträgt rund 3.700 Kilogramm pro Jahr." Im ersten Schritt sollen die Einfamilienhäuser mit den Wärmepumpen ausgestattet werden. Die Schornsteine in der Ganghofer-Siedlung werden stillgelegt. "Die braucht es bei diesem Heizsystem nicht."

 

Funktionsweise der Sole/Wasser-Wärmepumpen

Eine Fachfirma bohrt im Auftrag der REWAG für jedes Einfamilienhaus rund 75 Meter senkrecht tief in die Erde und verlegt im Bohrloch eine so genannte Sondenleitung, die über die Wärmepumpe an den Heizkreislauf des Hauses gekoppelt ist. Die Leitung wird mit einem Sole/Wasser-Gemisch befüllt, das unter der Erde Wärme aufnimmt und in die oberirdisch gelegene Wärmepumpe transportiert. Die Temperatur im Erdreich liegt ganzjährig konstant bei 8 bis 12 Grad Celsius. Die dem Boden entzogene Wärme beeinträchtigt die Natur nicht. In der Wärmepumpe wird die Wärme in einem Verdampfer gasförmig gemacht und durch Kompression auf ein höheres Temperaturniveau gebracht. Die Wärmeenergie fließt in den Heizungskreislauf im Haus. Das abgekühlte Sole/Wasser-Gemisch fließt zurück in den Erdboden. Betrieben wird die Wärmepumpe mit Strom. Eine Wärmepumpe funktioniert im Prinzip wie ein Kühlschrank. "Und so kann diese Anlage im Sommer auch zu Kühlzwecken eingesetzt werden", ergänzt Norbert Breidenbach die Vorteile des Systems. Das beispielhafte Energiekonzept wurde übrigens auch von der KFW-Förderbank anerkannt, so dass hier von den zukünftigen Hauseigentümern günstige Kredite abrufbar sind.

Online-Service
Schmuckbild
Schnell und bequem Ihre Kundendaten einsehen und ändern.
>> Login
>> Jetzt registrieren
>> REWAG-Kunde      werden