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Regensburg, 21.09.2010

Ein Herz für Schwalben - REWAG und Pettendorfer Ehepaar retten tierischen Treffpunkt

In Haslhof bei Pettendorf treffen sich alle Jahre wieder die Schwalben, um gemeinsam gen Süden zu ziehen. Ihr Treffpunkt: die Strom-Freileitung am Bauernhof der Familie Schönleber. Seit Jahrzehnten ist das so. Nur heuer wäre das fast nichts geworden. Denn Familie Schönleber ließ sich eine Photovoltaikanlage aufs Dach montieren. Im Zuge dessen wurden von der REWAG die Stromleitungen unter die Erde gelegt. Und so war er plötzlich weg, der Treffpunkt der Schwalben.

Also ergriff Heinz Schönleber die Initiative. Er wandte sich an die REWAG und bat darum, die Freileitung für die Schwalben zu erhalten. Dort wurde dann entschieden, den Treffpunkt der Schwalben zu erhalten. "Wir tun gerne etwas für den Naturschutz. Das soll nicht bei der Investition in erneuerbare Energien aufhören. Wir freuen uns, hier für den Tierschutz gerade mit einer Freileitung - die ja nicht immer auf Gegenliebe bei Naturschützern stößt -einen kleinen Betrag für eben diesen leisten zu können", so REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach.

Die Hochleitung durfte also bleiben, kostenlos und stillgelegt. Nur ein wenig versetzt musste sie werden.

Der Hausherr Heinz Schönleber verlegte eigens einen Träger vom Dach auf eine Scheune, ließ sich von einer Fachfirma die Drähte zwischen seinen Scheunen spannen, und schon kamen die Schwalben zurück. Auch heuer wieder haben sie sich in alter Manier beim Hof der Familie Schönleber in Haslhof getroffen und sind am Wochenende endgültig gen sonnigen Süden aufgebrochen.

Schwalben auf stillgelegert Freileitung in Haslhof

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