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Regensburg, 26.09.2006

REWAG bezieht Stellung zu neuen Strompreisen

Zur Meldung, einige Stromversorger würden die Netzkosten senken und 2007 die Strompreise stabil halten, nimmt die REWAG Stellung:

 

Die REWAG hat die Netzkosten bereits Anfang 2006 gesenkt. Die REWAG-Kunden haben diesen Preisvorteil also bereits das gesamte Jahr 2006 nutzen können.

 

"Unsere Preise und Tarife für unsere Kunden ergeben sich immer in Anlehnung an die aktuellen Markt- und Beschaffungspreise", erklärt REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. "Das ist fair, transparent und gerecht unseren Kunden gegenüber, auch wenn die Preise dadurch ein Mal jährlich geändert werden müssen." Nicht zuletzt deshalb stehe die REWAG seit der Liberalisierung und davor im Bundesvergleich und besonders in der Region preislich unter den Top Ten der günstigsten Anbieter.

 

Die REWAG möchte ihren Kunden auch weiterhin völlige Transparenz zwischen Netznutzung, Energiekosten, Steuern und Abgaben bieten.

 

Die Einkaufssituation für Strom wird maßgeblich von der Erzeugung und damit den Kraftwerksbetreibern bestimmt. 90 Prozent der Kraftwerkskapazität sind in der Hand der vier "Großen": E.on, RWE, Vattenfall und EnBW. Inwieweit hier bei den Stadtwerken nicht ankommende Preisvorteile entstehen, wird immer wieder öffentlich und kartellrechtlich diskutiert, ist im Kern jedoch nur zu vermuten. Insofern begrüßt Breidenbach die Aktivitäten des Bundeswirtschaftsministers Michael Glos und der Bundeskartellbehörde, die Preisgestaltung an der Leipziger Strombörse EEX beziehungsweise der dort tätigen Stromerzeuger genauer zu beobachten.

 

Der Kompromiss mit den drei bayerischen Energieversorgern, wie er mit Erwin Huber, dem bayerischen Staatsminister für Wirtschaft, ausgehandelt wurde, wird im Hause REWAG  zurzeit für eine mögliche Übernahme für die Kunden geprüft.

 

Richtig stellt Staatsminister Huber in seiner Presseerklärung fest, dass die Strompreise am Markt im Vergleich 2006 zu 2007 durchschnittlich 29 Prozent gestiegen sind. Inwieweit eine anstehende Senkung der Netznutzungsentgelte - wie im Kompromiss zugrunde gelegt  - dies kompensiert, muss abgewartet werden. Die REWAG wird ihre Kunden allein schon aus der von der Politik immer geforderten Transparenz umfassend informieren.

 

Abzuwarten gilt der Bescheid über die künftige Höhe der Netznutzungsentgelte durch die Bundesnetzagentur, die als zuständige Bundesregulierungsbehörde maßgeblich den künftigen Gesamtstrompreis unserer Kunden bestimmt. Eine Entscheidung kann zeitnah im Dezember 2006 nach Vorlage aller Fakten erfolgen. Vielleicht ergibt sich ja auch eine Senkung für die Kunden.

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