Aktuelles

Regensburg, 22.05.2007

Jahresabschluss 2006

Mit Abstand den stärksten Zuwachs verzeichnete 2006 die Sparte Wärmeversorgung bei der REWAG. Um mehr als 16 Prozent auf über 68 Millionen Kilowattstunden Wärme stiegen die Wärmelieferungen im Vergleich zum Vorjahr. Auch bei Strom verzeichnete die REWAG mit 1364 Millionen Kilowattstunden einen höheren Absatz als im Jahr zuvor. Rückläufig war die Entwicklung bei Erdgas mit 2474 Millionen Kilowattstunden und bei der Sparte Trinkwasser mit knapp 11 Millionen Kubikmeter.

 

Die Zahlen im Einzelnen

Um 5 Prozent auf rund 1364 Millionen Kilowattstunden ist der Stromabsatz gestiegen. "Unsere 25 größten Kunden benötigten über 40 Prozent der gesamten Stromlieferung", erklärt Breidenbach. Haushaltskunden und kleinere Gewerbebetriebe sind mit circa 33 Prozent am Stromverbrauch beteiligt. Das Spartenergebnis bei Strom ist wegen gestiegener Preise am Beschaffungsmarkt und des schärferen Wettbewerbs gegenüber 2005 erneut um 2 Millionen Euro gesunken.

 

Der Erdgasabsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 Prozent auf 2474 Millionen Kilowattstunden gesunken. Bedingt war der Rückgang vor allem durch die im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Temperaturen in den heizintensiven Wintermonaten.

 

Die Wärmeversorgung hat sich im vergangenen Jahr weiterhin sehr positiv entwickelt. Die Steigerung der Wärmelieferungen um 16,4 Prozent auf 68,16 Millionen Kilowattstunden honoriere die hohe Qualität der Servicedienstleistungen der REWAG, so Breidenbach. Die Zahl der Nahwärmeobjekte hat sich im vergangenen Jahr um 14 Anlagen auf 102 erhöht. Zum Beispiel baute die REWAG in der Konradsiedlung für eine Wohnanlage der Stadtbau GmbH Regensburg eine moderne Wärmezentrale mit einer gasbetriebenen Mikroturbine.

 

Der Wasserabsatz ist 2006 um 3,1 Prozent gesunken. 10,54 Millionen Kubikmeter Wasser aus eigenen Brunnenanlagen lieferte die REWAG insgesamt, über 70 Prozent davon verbrauchten die Haushaltskunden.

 

Die Umsatzerlöse sind um fast 43 Millionen Euro auf 276,4 Millionen Euro gestiegen. Der insgesamt erzielte Überschuss von 18,7 Millionen Euro ist jedoch rückläufig und liegt unter dem Vorjahresergebnis. Der Gewinn wird gemäß Gesellschafteranteil mit 64,52 Prozent indirekt über die Stadtwerke Regensburg an die Stadt Regensburg ausgeschüttet. 35,48 Prozent gehen gemäß ihres Anteils an die E.ON Bayern AG. Die Stadtwerke finanzieren mit ihren Gewinnanteilen unter Berücksichtigung des steuerlichen Querverbunds öffentliche Aufgaben - optimal, weil so für die Gewinnanteile weniger Steuern bezahlt werden müssen. Der Gewinn wird damit wieder in der Region für die Kunden eingesetzt.

 

Ausblick

Die ersten Monate des Jahres waren geprägt von einem äußerst milden Winter. Die nach dem ersten Quartal vorliegenden Zahlen lassen deshalb für 2007 eine deutlich schlechtere Absatzentwicklung als geplant in den Sparten Gas und Wärme erwarten. Die Umsatzerlöse und der Überschuss dürften im laufenden Jahr wiederum unter dem Vorjahresergebnis liegen. Dieser Trend werde sich fortsetzen, glaubt Breidenbach: Eine Senkung der Netznutzungsentgelte beim Strom und Erdgas und die schwer prognostizierbare Preisentwicklung auf den Weltenergiemärkten - die auch auf die Handelspreise für den Strom- und Gaseinkauf wirken ‑ lasse weitere Gewinneinbußen für die kommenden Jahre erwarten.

 

Mit Kostensenkungsprogrammen müsse die REWAG dieser Entwicklung gegensteuern. Eine weitere Möglichkeit sieht Breidenbach in der Beteiligung an der Energieerzeugung - an dem Punkt, an dem eine größere Wertschöpfung möglich ist.

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