Aktuelles

Regensburg, 02.06.2006

REWAG übernimmt Wasserversorgung in Tegernheim

Am Freitag, 2. Juni, unterzeichneten Bürgermeister Karl Hofer und die REWAG-Vorstände Norbert Breidenbach und Peter Wolfrum den Kaufvertrag für die Tegernheimer Trinkwasserversorgung. Damit ist die REWAG rückwirkend zum 1. Januar 2006 für die Trinkwasserversorgung der Gemeinde Tegernheim mit ihren rund 4.500 Einwohnern zuständig.

"Ausschlaggebend war für den Gemeinderat letztendlich die seit 2003 geltende neue Trinkwasserverord­nung und der damit verbundene hohe finanzielle Aufwand, den Tegernheim angesichts leerer Kassen nicht tragen kann", so Bürgermeister Hofer. Einen Euro bezahlte die REWAG für das Wasserwerk und das Leitungsnetz, außerdem noch 100.000 Euro, die die Gemeinde während der Vertragsverhandlungen nach gutachterlicher Bewertung investiert hatte. Tegernheim zieht mit dem Verkauf der Wasserversorgung die Konsequenz eines kleineren Wasserversorgers, dem mit der Trinkwasserverordnung und weiteren geplanten Brüsseler Liberalisierungsbestrebungen enorme Probleme bereitet werden. Die REWAG hatte bisher schon den Trinkwasserbedarf als Vorlieferant gedeckt und ist als kompetenter Geschäftspartner den Bewohnern als zuverlässiger Strom- und Erdgaslieferant bekannt.

 

Kostenvorteile durch Synergieeffekte

Die REWAG als größerer, aber trotzdem kommunaler Wasserversorger in der hiesigen Region nutzt Synergieeffekte und damit Kostenvorteile in der Wasserversorgung. Sie bietet trotz der Investitionen in den nächsten Jahren in Höhe von mehreren hunderttausend Euro gleich bleibende Konditionen wie bisher. "1,70 Euro zuzüglich Grund- und Messpreis und zuzüglich sieben Prozent Mehrwertsteuer kostet ein Kubikmeter Trinkwasser in Tegernheim auch weiterhin", so REWAG-Vorstandsvor­sitzen­der Norbert Breidenbach. Ausführliche Informationen zu den Tarifen sowie eine Vertragsbestätigung über die Wasserversorgung erhalten alle Tegernheimer Hausanschlussbesitzer im Juli bzw. August.

Die REWAG ist gemäß der Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser (AVBWasser) zuständig für alles bis zum Hausanschluss des Kunden und nicht wie bisher bei der Gemeinde nur bis zur Grundstücksgrenze. Sie bietet darüber hinaus alle Servicevorteile wie einen Entstörungsdienst rund um die Uhr. "Bei einem Wasserrohrbruch Ende Mai auf meinem eigenen Grundstück habe ich den Bereitschaftsdienst der REWAG schon selbst testen können", so Bürgermeister Hofer. "Ich war sehr zufrieden."

Informationen und Analysewerte zum REWAG-Trinkwasser gibt es im Internet unter www.rewag.de oder können zum Beispiel im Call-Center unter Telefon 01801 601601 (bundesweit zum Ortstarif) angefordert werden.

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