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Regensburg, 07.06.2010

REWAG investiert in Windenergie

"22,5 Millionen Kilowattstunden umweltfreundlichen Strom wird die REWAG ab Ende 2010 jährlich aus der Luft ernten", berichtet REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. "Damit können rund 7.500 Haushalte mit regenerativ erzeugtem Strom versorgt werden." Denn die REWAG erwirbt den ersten Wald-Windpark Bayerns. Am Montag, 7. Juni, unterschrieben Breidenbach und sein Vorstandskollege Peter Wolfrum gemeinsam den Kaufvertrag mit der Leitung der Firmengruppe Ostwind, Gisela Wendling-Lenz und Ulrich Lenz. Ostwind, ein Familienunternehmen aus Regensburg, entwickelte den Windpark "Fasanerie" im Landkreis Hof und übergibt ihn schlüsselfertig. Die REWAG investiert über 18 Millionen Euro in das Projekt und entlastet die Umwelt damit um jährlich 17.500 Tonnen Kohlendioxid (CO2). "Der Standort der Anlage im Bayerischen Vogtland ist ideal, weil es eine sehr windreiche Gegend ist", so Ulrich Lenz. "Es freut mich besonders", ergänzt Gisela Wendling-Lenz, "dass wir für dieses regionale Projekt mit der REWAG auch einen regionalen Partner aus Regensburg gefunden haben." Der Windpark soll Ende 2010 in Betrieb gehen.

 

Förderprogramme und die Anwendung entsprechender Technologien für den sparsamen und effizienten Einsatz von Energie sind für die REWAG seit vielen Jahren selbstverständlich. Sie setzt nun verstärkt auf die Eigenerzeugung von Energie. "Nur wer auch diesen Teil der Wertschöpfungskette nutzt, kann langfristig im Wettbewerb bestehen", so Breidenbach. Rund 11,4 Millionen Euro investiert das Unternehmen zum Beispiel gemeinsam mit der e.on Bayern in den Bau der Biogasanlage Kallmünz, die ebenfalls 2010 in Betrieb gehen soll und rund 50 Millionen Kilowattstunden Bioerdgas produzieren wird. Vor acht Jahren nahm die REWAG gemeinsam mit den Regensburger Verkehrsbetrieben die damals größte Flachdach-Fotovol­taikanlage Ostbayerns mit einer jährlichen Stromernte von rund 153.000 Kilowattstunden in Betrieb.

 

Der Windpark "Fasanerie"

Der Bau der Anlage in den Gemeinden Regnitzlosau und Gattendorf im Landkreis Hof hat bereits begonnen: Auf Flächen der Bayerischen Staatsforsten errichtet Ostwind derzeit die Fundamente und Türme für fünf Windräder. Benötigt wird dazu nicht mehr als ein Hektar Forstfläche, die an anderer Stelle wieder mit Wald auszugleichen ist. Die Nabenhöhe der Anlagen des Typs Enercon E82 wird 138 Meter betragen, der Durchmesser der Rotoren 82 Meter. Gemeinsam bringen es die Turbinen auf eine Leistung von 10 Megawatt. Die jährlich erwartbare Stromernte daraus beträgt 22,5 Millionen Kilowattstunden, was einer Ersparnis von 17.500 Tonnen CO2 entspricht.

 

Wald-Windparks

Die moderne Technik ermöglicht eine wirtschaftliche Windenergie-Nutzung auch im Wald. Schall und Schattenwurf sowie sämtliche natur- und umweltrelevanten Fragen werden im Genehmigungsverfahren nach dem BundesImmissionsSchutzgesetz (BImSchG) überprüft. So ist gewährleistet, dass nicht nur Fauna und Flora, sondern die Umwelt insgesamt geschont werden. Im Umfeld einer Windkraftanlage bleibt der Wald vielfältiger Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Erholungsgebiet für den Menschen. Zudem ergibt sich für private und öffentliche Waldbesitzer und Kommunen ein neues Wertschöpfungspotenzial.

 

 

Funktionsweise von Windrädern

Moderne Windkraftanlagen nutzen das Auftriebsprinzip. Das heißt, der Wind erzeugt beim Vorbeiströmen an den Flügeln einen Auftrieb - ähnlich wie bei einem Flugzeug. Die dadurch in Bewegung gesetzten Rotorblätter treiben einen Generator an, der den Strom erzeugt. Sie richten sich automatisch so aus, dass jeweils die beste Ausbeute erzielt wird.

 

REWAG-Strommix

Der REWAG-Strommix verändert sich von Jahr zu Jahr, weil die REWAG den Strom für ihre Kunden möglichst günstig und daher von verschiedenen Händlern kauft. Erneuerbare Energien haben im REWAG-Strommix 2010 einen Anteil von über 42 Prozent. Im Bundesdurchschnitt werden knapp 16 Prozent erreicht. REWAG-Kunden können sich also freuen, dass fast die Hälfte ihres Stroms CO2-frei und klimafreundlich erzeugt wird.

 

Allgemeines zur REWAG

Gegründet 1975/76, steht die REWAG seit über 30 Jahren für komfortable und zuverlässige Energie- und Trinkwasserversorgung in und um Regensburg. Sie versorgt mit rund 400 Mitarbeitern ca. 200.000 Menschen mit Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser. Neben der Nähe zum Kunden und der hohen Versorgungssicherheit stellen kundenorientierte Serviceleistungen für Haushalts-, Industrie- und Gewerbekunden den zentralen Erfolgsfaktor dar. Die REWAG investiert jährlich hohe Summen in ihre technischen Anlagen und Standards sowie in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter.

 

Allgemeines zu Ostwind

Die in Regensburg, Straßburg und Prag ansässige OSTWIND-Gruppe entwickelt, projektiert und errichtet weltweit Windparks zur Nutzung erneuerbarer Energien. Bisher hat die Firmengruppe 58 Windparks mit insgesamt 406 Windenergieanlagen und einer Leistung von 561 MW geplant, gebaut und ans Netz gebracht. Daneben ist die Betriebsführung der Anlagen ein wichtiger Teil des OSTWIND- Angebots.

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