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Regensburg, 13.04.2006

Beispielhaft: 850.000 kWh Öko-Strom aus Lappersdorf

Über 240 Haushalte mit einem durchschnittlichen Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden können ein Jahr lang mit umweltfreundlich erzeugtem Strom aus Lappersdorf versorgt werden. Diese positive Bilanz zogen Bürgermeister Erich Dollinger und REWAG-Vorstandsvor­sitzender Norbert Breidenbach am Donnerstag, 13. April, vor der neuesten Stromerzeugungsanlage im Gut Rodau in Lappersdorf. Maßgeblich beteiligt an diesem Erfolg sind die privaten Bürgersolaranlagen, die in den letzten Jahren errichtet wurden. Belohnt wird dieses Engagement von Privatleuten durch die Förderungen aus dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz (KWK).

Bürgermeister Dollinger lobte vor allem den Einsatz des örtlichen Agenda Arbeitskreises. Dessen Vorsitzender, Wolfgang Wegmann, ist mit sehr viel persönlichen Einsatz maßgeblich daran beteiligt. Der Bürgermeister bezeichnet ihn deshalb gern als "Mr. Megawatt".

Auch Norbert Breidenbach begrüßt das Engagement der Lappersdorfer. "Hier wird deutlich, wie viel man gemeinsam erreichen kann." Mit 850.000 Kilowattstunden werden die Lappersdorfer pro Jahr fünf Mal mehr Ökostrom ins REWAG-Netz einspeisen als eine der größten Flachdach-Fotovoltaikan­lagen Bayerns in der Markomannenstraße. Allerdings bringt das Umweltengagement der Gemeinde für die REWAG zusätzliche Investitionen mit sich. "Wir müssen so zum Beispiel bei einzelnen Einspeiseorten unsere Leitungsnetze ausbauen und verstärken", so Breidenbach. Die dabei entstehenden Kosten wirken dann wieder auf die Höhe unserer Netznutzungsentgelte und sind von allen Kunden "solidarisch" zu bezahlen.

Insgesamt beträgt der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergie-Mix des REWAG-Stroms 15 Prozent, deutschlandweit sind es nur 10 Prozent.

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