Aktuelles

Regensburg, 09.12.2005

Preisanpassung bei Strom und Erdgas

Zum 1. Januar 2006 wird die REWAG wie viele andere Energieversorger die Strom- und Erdgaspreise anpassen müssen. Der Grund: bei beiden Energiearten sind die Bezugskosten in den letzten Monaten weiter gestiegen.

"Sowohl bei Erdgas als auch bei Strom geben wir noch nicht einmal die Preiserhöhung weiter, die wir beim Einkauf zu tragen haben", betonte Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach in einem Pressegespräch am Freitag. Die REWAG sei nicht so frei in der Preisgestaltung wie einige es annehmen, so Breidenbach weiter. "Höhere Einkaufspreise bedingen höhere Verkaufspreise". Trotz gestiegener Beschaffungskosten habe die REWAG durch einen in den letzten Jahren optimierten Einkauf - insbesondere beim Strom -ihren Kunden einen Preis bieten können, der im bundesweiten Vergleich zu den günstigsten gehöre.


Breidenbach: "Die nun auf den Weltenergiemärkten stark ansteigenden Preise können leider nicht weiter kompensiert werden".

 

Bei der Trinkwasserversorgung hingegen zeige sich ein anderes Bild: Hier gewinnt die REWAG das Trinkwasser aus eigenen Anlagen und ist somit unabhängig. Der Preis für Trinkwasser ist trotz umfangreicher Investitionen in die Wasserversorgung seit 10 Jahren nicht gestiegen.

 

Erdgas

Im Januar werden die Erdgaspreise um durchschnittlich 0,42 Cent pro Kilowattstunde steigen (0,49 Cent brutto). Das entspricht einer Erhöhung von 7,6 Prozent. Entsprechend steigen auch die Wärmepreise. Gründe für die Preiserhöhung: Allein zwischen Januar 2004 und September 2005 sind die Beschaffungskosten für Erdgas bundesweit um über 43 Prozent gestiegen. Auch die staatlichen Steuern und Abgaben - fast 30 Prozent des Preises - verteuern das Erdgas. "Eine Prognose für die weitere Preisentwicklung ist wegen der Weltölmarktsituation und der hohen Nachfrage im asiatischen Raum derzeit schwer abzugeben", so Breidenbach. Aus jetziger Sicht seien weitere Preissteigerungen sehr wahrscheinlich. Um ihren Kunden mehr Preissicherheit geben zu können, bietet die REWAG ein Erdgas-Festpreis-Produkt für ein ganzes Jahr an. Wer bereit ist, ab 1.1.2006 zusätzlich 0,19 Cent (0,22 Cent brutto) pro Kilowattstunde mehr zu bezahlen, sichert sich diesen Preis bis zum 31.12. 2006. Das Angebot gilt ab sofort mit einer Zeichnungsfrist bis 16.1. 2006. Nähere Informationen zum Festpreisprodukt gibt es unter Telefon

01 801 601 601.

Im Vergleich mit anderen bayerischen Energieversorgern gehört die REWAG auch nach der Erhöhung immer noch zu den günstigsten Gasanbietern.

 

Erdgas-Beispielrechnungen

Die REWAG hat die Erhöhung ab 1. Januar 2006 für ein Musterhaus und eine Musterwohnung durchgerechnet. Alle Preise sind Bruttopreise und enthalten knapp 30 Prozent Steuern und Abgaben, die der Energieversorger nicht beeinflussen kann.

Bei einem Einfamilienhaus mit Erdgaszentralheizung und einem Jahresverbrauch von 23.300 Kilowattstunden kostet das Heizen mit Erdgas ab Januar 1.375,17 Euro pro Jahr. Das entspricht einer Erhöhung von 9,46 Euro im Monat. In einer Wohnung mit Erdgas-Etagenheizung und 8.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch zahlt der Kunde ca. 3,45 Euro mehr monatlich.

REWARIO-Strom

REWARIOsuper bleibt mit 15,70 Cent (bisher: 15,10 Cent) pro Kilowattstunde für Kunden im REWAG-Netzgebiet weiterhin das günstigste Stromangebot der REWAG. "Das ist für Kunden, die sich für mindestens ein Jahr an uns binden", erklärte Breidenbach. Der monatliche Grundpreis bleibt unverändert bei 6 Euro. REWARIOsolo mit einem Stromverbrauch bis 3.500 Kilowattstunden kostet ab Januar pro Kilowattstunde Strom 15,47 Cent, knapp 4 Prozent mehr. Ab einem Verbrauch von 3.501 Kilowattstunden kostet die Kilowattstunde 16,53 Cent (ca. 3,6 Prozent mehr). Hinzu kommen jeweils noch die Kosten für den Leistungspreis und den Stromzähler.

Über 40 Prozent der Stromrechnung besteht aus Steuern und Abgaben. Breidenbach: "Darauf haben wir keinen Einfluss. Ohne diesen staatlichen Anteil wäre der Strom heute immer noch günstiger als 1998.". Dass die Strompreise der REWAG trotz Erhöhung marktgerecht seien, zeige die Tatsache, dass die REWAG nach wie vor zu den vergleichsweise günstigsten Stromanbietern gehöre.

Rechenbeispiele

Ein Haushalt mit 1.500 Kilowattstunden Stromverbrauch zahlt mit REWARIOsolo ab Januar 315,75 Euro (bisher 307,05 Euro) pro Jahr. Bei einem Stromverbrauch von 3.500 Kilowattstunden ergeben sich jährliche Kosten von 625,24 Euro statt bisher 604,94 Euro. Ähnlich steigen auch die Tarife für Nachtstrom.

REWARIOsuper kostet bei einem Verbrauch von 1.500 Kilowattstunden 307,5 Euro (bisher 298,5). Bei 3.500 Kilowattstunden sind es 621,5 Euro (bisher 600,58), bei 5.000 Kilowattstunden 857,00 Euro (bisher 827,00).

Für REWARIOnatur bezahlt der Kunde ab Januar 19,80 statt bisher 19,20 Cent je Kilowattstunde. Der monatliche Grundpreis bleibt bei 6 Euro. Mit den Erlösen aus REWARIOnatur werden regenerative Energieerzeugungsanlagen gefördert.

 

Um ihren Kunden eine leichtere Orientierung zu bieten, führt die REWAG ab Januar neue Produktnamen ein. Beispiel: Aus REWARIOsuper wird: rewario.strom.best. Die Namensänderung hat keine Auswirkung auf die jeweiligen Vertragsbedingungen. Ausführliche Informationen dazu liegen den Jahresabrechnungen bei.

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