Aktuelles

Regensburg, 26.03.2009

Vorläufige Einigung zwischen SSV Jahn und REWAG

In einem Gespräch am Donnerstag, 26. Märzvormittags, haben Jahn-Vizepräsident Manfred Kraml und der sportliche Leiter Horst Eberl mit der REWAG unter Einbindung von Oberbürgermeister Hans Schaidinger eine Vereinbarung geschlossen. So erklärt sich der Jahn bereit, die ausstehenden Forderungen bis kommenden  Dienstag, 31. März, zu begleichen und sichert auch Liquidität zu. Im Gegenzug schaltet die REWAG am 26. März nachmittags die Stromzufuhr wieder an. "Wir sind froh darüber, dass der Sport wieder in den Vordergrund rückt", so REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach.

Die REWAG hat Verständnis dafür, dass die Stromsperrung beim SSV Jahn bei den Fans für Unmut gesorgt hat. "Wir wollten weder dem SSV Jahn als Traditionsverein noch dem Sport eins auswischen", so REWAG-Vorstands­vorsitzender Norbert Breidenbach. "Aber das in den vergangenen Jahren an den Tag gelegte Verhalten der Jahn-Führung und die immer wieder ausstehenden Zahlungen machten diesen Schritt zum Schutz unserer gesamten Kundschaft notwendig." Die Reaktion aus dem Kundenkreis der REWAG - bis auf die Jahn-Fans natürlich - sei übrigens positiv.

Breidenbach betont, dass immer wieder Vereine oder Unternehmen wegen Zahlungsschwierigkeiten auf die REWAG zukommen. In gemeinsamen Gesprächen habe man bisher noch immer eine Lösung gefunden. "Noch nie hat dabei jemand eine Zusage nicht eingehalten. Anders die Jahn-Spitze." Von dieser Seite aus war eine Zusammenarbeit anscheinend nicht gewollt.

Grund der Stromsperre waren die mehr als schleppende Zahlungsmoral der vergangenen Jahre - rund 300 Mahnungen und 48 Ankündigungen von Stromsperrungen waren die Folge - sowie ausstehende Zahlungen für die Stromlieferung vom Februar; im April wird die Rechnung für März fällig. Aus der Erfahrung und der schleppenden Zahlungsmoral heraus verlangt die REWAG - übrigens vollkommen legal - für bereits gelieferte und noch nicht bezahlte Energie eine Sicherheitszahlung von 10.000 Euro. Die Jahn-Spitze hatte zuerst klar gesagt, dass sie diesen Betrag nicht zahlen wird und war sich der Konsequenz bewusst. In einem einzigen Gespräch mit Manfred Kraml und Horst Eberl ließ sich nun die Situation klären und eine Lösung finden.

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