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Martin Gottschalk
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Donnerstag, 01.08.2019 12:45

Erfolgreich für das Klima: ‎

Das Regensburger Energieeffizienz-Netzwerk der ‎REWAG spart 29.000 Tonnen CO2 - jedes Jahr

Die Netzwerkteilnehmer bei der Abschlusspressekonferenz am 31.07.2019.

Das 2016 gegründete Energieeffizienz-‎Netzwerk REEN war ein Erfolg. Deshalb wird es ‎fortgeführt.‎

 

Das Regensburger Energieeffizienz-Netzwerk (REEN) wurde 2016 von der ‎REWAG ‎zusammen mit der Stadt Regensburg, dem Landkreis, der IHK ‎sowie der Energieagentur ‎Regensburg ins Leben gerufen. Neun mittelständische Unternehmen und zwei ‎Konzernstandorte aus Regensburg und ‎der Region schlossen sich zu einem branchenübergreifenden Energieeffizienz-Netzwerk zusammen. ‎

Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Nachdem sich die Teilnehmer vor ‎gut zwei Jahren ‎auf das konkrete Einsparziel von 45 Millionen Kilowatt-‎stunden (kWh) pro Jahr einigten, wurde ‎dieses Ziel nun noch übertroffen: ‎Aktuell werden seit diesem Jahr rund 48 Millionen kWh im ‎Jahr gespart. Die ‎Menge an eingesparter Energie entspricht in etwa dem, was acht große ‎Windräder im Jahr erzeugen oder dem, was ‎rund 13.700 durchschnittliche ‎Haushalte jährlich an Strom verbrauchen. Dies bewirkt eine CO2-Reduktion ‎von gut 29.000 Tonnen pro Jahr. Über diesen Erfolg freut sich die REWAG-‎‎Aufsichtsratsvorsitzende, Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer: ‎‎„Regensburg hat ‎sich mit dem Energienutzungsplan ganz klar die ‎Entwicklung hin zu einem führenden ‎Standort hinsichtlich Effizienz ‎und ‎Innovation im Umgang mit Energie‎ vorgenommen. Dazu ‎gehört auch, ‎Einsparpotenziale zu erkennen. Mit dem Netzwerk von der REWAG gehen ‎wir ‎genau diesen Weg.“‎

‎„Das Thema Klima und CO2-Einsparung ist derzeit in aller Munde. Wir freu-‎en uns, dass wir ‎mit unserem Netzwerk ganz konkret etwas für Regensburg ‎und die Region tun und dabei ‎helfen, die Vernetzung der Unternehmen vor ‎Ort herzustellen, um das Thema ‎Energieeffizienz noch mehr voran zu bringen“, so ‎Bernhard Büllmann, kaufmännischer Vorstand der REWAG. Auch ‎Bürgermeister und REWAG-Aufsichtsratsmitglied Jürgen Huber ‎stimmt zu: ‎‎„Wir können so zudem zeigen, dass wir mit der aktiven Umsetzung ‎der ‎Energiewende in Regensburg zugleich unsere wirtschaftlich hervorragende Position stärken und Ökonomie und Ökologie hier Hand in Hand ‎gehen.“‎

‎„Der effiziente und sparsame Umgang mit Ressourcen und Energie ist auch ‎für den ‎Landkreis ‎Regensburg ein wichtiges Ziel, mit dessen Umsetzung ‎die Betriebe ‎wettbewerbsfähig bleiben“, so ‎Landrätin Tanja Schweiger. ‎‎„Ich freue mich außerordentlich ‎über das positive Beispiel, das unsere ‎am ‎Energieeffizienz-Netzwerk beteiligten Unternehmen ‎durch ihre Aktivitäten und die damit ‎verbundenen Energie- und CO2-Einsparungen liefern.“‎

Zu den teilnehmenden Unternehmen aus der Region zählen – neben der ‎REWAG und das ‎Stadtwerk.Regensburg – die Maschinenfabrik Reinhausen ‎GmbH, das BMW Werk ‎Regensburg, die Krones AG, die Eckert Holding ‎GmbH & Co. KG, die Continental ‎Automotive GmbH, die Walhalla Kalk ‎GmbH & Co. KG, das Universitätsklinikum ‎Regensburg, die DV Immobilien ‎Management GmbH, die Zollner Elektronik AG und das ‎Caritas Kranken-‎haus St. Josef in Regensburg. Gemeinsame Ziele aller REEN-‎Maßnahmen ‎waren Energie-Einsparung, die effizientere Nutzung technischer Prozesse und damit ‎einhergehend die Reduzierung des CO2-‎Ausstoßes. Die REWAG stand den Teilnehmern als ‎Netzwerkträger partnerschaftlich und als Experte in Sachen Energieberatung zur Seite ‎und ‎unterstützte dabei, die Unternehmen energieeffizienter zu gestalten ‎und die energiepolitischen Ziele und die gesetzlichen Vorgaben umzuset‎zen. Zudem wurden die ‎Experten der REWAG in der Umsetzung von Fachleuten des Instituts für Energietechnik ‎GmbH (IfE) unterstützt.‎

Nach drei Jahren geht der ursprünglich geplante Teil des Projekts nun zu ‎Ende. Wegen der ‎guten Ergebnisse und der Zusammenarbeit wird es je-‎doch fortgesetzt. „Das REEN ist eine ‎Erfolgsgeschichte“, so REWAG-‎Vorstand Büllmann.‎

Vom Blockheizkraftwerk bis zur energetischen Sanierung

Das gemeinsame Netzwerkziel wurde durch die Umsetzung von insgesamt ‎‎35 ‎Energieeffizienzmaßnahmen erreicht. Diese waren etwa der Einsatz von ‎Blockheizkraftwerken ‎für eine energieeffiziente und klimaverträgliche ‎Strom- und Wärmenutzung und die energetische ‎Sanierung von Gebäu-‎den. Weitere Maßnahmen sind die Optimierung des Lüftungsbetriebs, ‎der ‎Tausch von Kältemaschinen oder auch die Modernisierung der Beleuch‎tung. So hat ‎beispielsweise BMW an seinem Regensburger Standort bis ‎Sommer 2017 die Werksbeleuchtung – insgesamt 44.000 Leuchten – ‎auf ‎LED umgestellt. Ähnliches geschah im Konzernverbund selbst: Im das ‎Stadtwerk.‎Westbad zum Beispiel wurde die Beckenbeleuchtung im 50-‎Meter-Sportbecken auf LED ‎umgestellt. Bis März 2019 fanden insgesamt ‎neun REEN-Netzwerktreffen statt. Neun der zehn teilnehmenden Unter-‎nehmen haben ihre weitere Zusage bestätigt. Das Netzwerk wird ‎in ‎reduzierter Form zwei Mal jährlich fortgeführt mit dem Ziel, weitere ‎Einsparmaßnahmen im Sinne ‎der freiwilligen Selbstverpflichtung der Wirt-‎schaft umzusetzen. ‎