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Martin Gottschalk
Martin Gottschalk
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Donnerstag, 15.11.2018 13:19

Preiserhöhung für Energie: Steigende Kosten ‎beim Einkauf von Strom und Erdgas.‎

‎Preissteigerungen für den Einkauf von Strom und Erdgas an den ‎Großhandelsmärkten und für die Nutzung der Netze: Auch die ‎REWAG muss ihre Preise zum 1. Januar 2019 erhöhen. ‎

Zum 1. Januar 2019 wird die REWAG die Preise für ihre Strom- und ‎Erdgasprodukte erhöhen. Seit 2010 wurden die REWAG-Preise für ‎Erdgas stabil gehalten beziehungsweise zuletzt sogar zwei Mal ‎gesenkt. Trotz Preiserhöhung zum Januar 2019 wird das Erdgas bei ‎der REWAG um rund 19 % günstiger sein als noch vor 10 Jahren. Bei ‎Strom hatten die REWAG-Kunden seit Januar 2017 unveränderte ‎Preise. Seit mehr als zwei Jahren steigen die Einkaufspreise für Strom ‎und Erdgas an den Energiebörsen jedoch deutlich an. Grund dafür ‎sind insbesondere steigende Preise für die Brennstoffe Kohle und ‎Erdgas, die zur Erzeugung von Strom eingesetzt werden. Zudem ‎steigen die Preise für die Zertifikate, die von den Kraftwerksbetreibern ‎für ihre CO2-Emissionen gekauft werden müssen. Dazu kommen auch ‎bei den Gebühren für die Netznutzungen erhebliche ‎Kostensteigerungen. „Wir werden im kommenden Jahr mehr für die ‎Nutzung der Strom- und Erdgasleitungen bezahlen müssen. Diese ‎steigenden Kosten und die steigenden Kosten für den Energieeinkauf ‎können wir nicht mehr auffangen. Eine wesentliche Ursache für ‎steigende Netzkosten ist, dass aufgrund des starken Wachstums der ‎erneuerbaren Energien die Verteilernetze massiv aus- und umgebaut ‎werden müssen. Immer mehr Anlagen, die Strom aus erneuerbaren ‎Energien liefern, müssen an das Netz angeschlossen werden.  Strom ‎aus Wind und Sonne wird außerdem zunehmend dezentral und ‎teilweise verbrauchsfern erzeugt. Deshalb muss auch das Übertra‎gungsnetz ausgebaut werden, um den Strom zu den Verbrauchszen‎tren transportieren zu können“, erklärte Olaf Hermes, Vorstandsvorsitzender der REWAG. Die Netzentgelte werden von den staatlichen ‎Regulierungsbehörden insbesondere mit Blick auf Kosteneffizienz ‎streng geprüft und genehmigt. Sie machen rund 19 % bei den Strom- ‎und fast 26 % bei den Erdgaspreisen der REWAG aus. Dies im ‎Übrigen neben den staatlich beeinflussten Steuern, Abgaben und ‎Umlagen, die beim Strompreis mit 53% zu Buche schlagen.‎


Neue Preise für REWAG-Kunden
Die Verbrauchspreise für Strom steigen um 1,50 Cent je ‎Kilowattstunde (netto) beziehungsweise um 1,79 Cent ‎je ‎Kilowattstunde (brutto). Für einen Musterhaushalt mit vier Personen ‎und einem jährlichen Stromverbrauch von ‎‎3.500 Kilowattstunden ‎bedeutet dies einen Anstieg von 4,37 Euro (netto) beziehungsweise ‎‎5,21 Euro ‎‎(brutto) im Monat. Bei Erdgas steigen die Verbrauchspreise ‎um 0,41 Cent je Kilowattstunde (netto) beziehungsweise um 0,49 Cent ‎je ‎Kilowattstunde (brutto). Somit ergeben sich für den Musterhaushalt ‎mit einem jährlichen Erdgasverbrauch von 20.000 kWh monatliche ‎Mehrkosten in Höhe von 6,83 Euro (netto) beziehungsweise 8,13 ‎Euro ‎‎(brutto) im Monat. Die Grundkosten bleiben sowohl für Strom als ‎auch für Erdgas unverändert.‎

REWAG bietet kostenfreie Services und Angebote zum ‎Energiesparen
Um ihre Kunden nicht mit den steigenden Energiekosten alleine zu ‎lassen und sie für einen bedachten Umgang mit Energie zu ‎sensibilisieren, hat die REWAG unterschiedlichste Angebote. Alle ‎REWAG-Kunden, die von der Preiserhöhung bei Strom und / oder ‎Erdgas betroffen sind, erhalten postalisch Informationen rund um das ‎Thema Energiesparen. Im Vordergrund stehen dabei der kostenfreie ‎Service zum Verleih von Strommessgeräten, die Premium-‎Energieberatung zum Vorteilspreis von 29,00 Euro statt 39,00 Euro ‎‎(bei Durchführung bis zum 31.03.2019) und die Möglichkeit zum Preis ‎von 99,00 Euro Thermografieaufnahmen von seinem Haus erstellen zu ‎lassen. Für ihre Kunden bietet die REWAG auch eine kostenfreie ‎Kurzberatung im REWAG Kunden-Center an. Hier informieren ‎Energieberater über Möglichkeiten zum Energiesparen, sinnvolle ‎Sanierungsmaßnahmen und die Nutzung von Fördergeldern.‎