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Mittwoch, 10.05.2017 14:32

Neuer Windpark für die REWAG

Bild v.l.n.r.: Vorne: Olaf Hermes, Vorstandsvorsitzender der REWAG (Mitte), Karl ‎Wolfgang Brunner, REWAG-Prokurist und Bereichsleiter Vertrieb, Handel, Erzeugung (links), ‎REWAG-Prokurist und Justitiar Dr. Markus Schrödl-von Frankenberg. Stehend: Die ‎OSTWIND-Geschäftsführer Jörg Zinner und Dr. Rolf Bungart mit Bernd Kiermeier, ‎Finanzvorstand der OSTWIND-Gruppe, und OSTWIND-Prokurist Michael Blum.‎

Mit der Investition in den Windpark Wetterberg-Laub baut die REWAG den Anteil ihres selbst ‎erzeugten ‎regenerativen Stroms weiter aus. Am Mittwoch, den 10. Mai ‎‎2017, ‎unterzeichnete der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf ‎Hermes entsprechende Verträge mit ‎der Firma Ostwind AG. Das ‎Projekt im Landkreis Tirschenreuth soll bis Ende des ‎Jahres in ‎Betrieb gehen.‎ Es ist der vierte Windpark in Bayern, den die beiden ‎Regensburger Unternehmen gemeinsam realisieren.‎

Der neue Windpark besteht aus zwei Windrädern des Typs ‎‎ENERCON E 101 mit einer Leistung von je 3 Megawatt, einer ‎Nabenhöhe von je 149 Metern ‎und einem jeweiligen ‎Rotorblattdurchmesser von 101 Metern. Die erwartbare jährliche ‎‎Strommenge beträgt rund 15 Millionen Kilowattstunden (kWh). Damit ‎können etwa 4.200 ‎Einfamilienhäuser mit Windstrom versorgt werden. ‎Die Kohlendioxid-Ersparnis ‎beträgt gut 7.750 Tonnen.‎ Für die neue ‎Windkraftanlage investiert die REWAG circa 12 Millionen Euro. Die ‎Anlage wird ‎im Rahmen eines Generalunternehmervertrages mit der ‎Firma OSTWIND Erneuerbare ‎Energien GmbH ‎errichtet.‎

‎„Mit der Investition in den mittlerweile sechsten REWAG-eigenen ‎Windpark Wetterberg-Laub gehen wir unseren Weg des stetigen ‎‎Ausbaus der regenerativen Eigenerzeugung konsequent weiter“, so ‎der REWAG-‎Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes bei der Vertragsunterzeichnung. Der Energieversorger hat gemäß seiner ‎Unternehmensstrategie in den vergangenen drei Jahren verstärkt ‎in ‎Windkraftanlagen und energieeffiziente Kraft-Wärme-‎Kopplungsprojekte mit Blockheizkraftwerken ‎investiert. ‎

Mit dem Windpark Wetterberg-Laub steigt die Menge des von der ‎REWAG selbst erzeugten ‎umweltfreundlichen Windstroms ab 2018 ‎insgesamt auf fast 97 Millionen Kilowattstunden im Jahr. Damit lassen ‎sich etwa 28.000 Einfamilienhäuser versorgen. ‎‎„Zusammen mit ‎unseren anderen regenerativen Erzeugungsanlagen haben wir eine ‎Menge von gut 139 Millionen ‎Kilowattstunden. Das sind rund 43 Pro-‎zent selbst produzierter erneuerbarer Energie in ‎unserem Strommix ‎bezogen auf die Privathaushalte“, so Hermes. Insgesamt investiert die ‎‎REWAG dafür bis 2020 über 100 Millionen Euro.‎ ‎ ‎

Für die OSTWIND-Gruppe, die mit Finanzvorstand Bernd Kiermeier ‎und den beiden Geschäftsführern Jörg Zinner und Dr. Rolf Bungart ‎bei der Vertragsunterzeichnung vertreten war, ist der Windpark Wet‎terberg-Laub ein wichtiger Baustein beim Ausbau der erneuerbaren ‎Energien in der Oberpfalz. Besonders bemerkenswert sei, so OST-‎WIND, wie zwei Regensburger Energieunternehmen durch ihre ‎kontinuierliche Zusammenarbeit und gewachsene Kompetenz die ‎Energiewende Stück für Stück voranbringen.‎

Denn mit dem neuen Windpark haben REWAG und OSTWIND seit ‎‎2010 insgesamt schon zwölf Windenergieanlagen mit 31 Megawatt ‎‎(MW) Leistung in Bayern verwirklicht. Die lange und erfolgreiche Zu-‎sammenarbeit sei Ausdruck gewachsenen Vertrauens und eines ‎nachhaltigen Erfolgs der gemeinsamen Projekte. Alle vier Vorhaben ‎sind so genannte Wald-Windparks, die eines ganz besonderen ‎Know-hows und einer sensiblen Vorgehensweise bedürfen. Auch das ‎spreche für die Qualität in der Kooperation der beiden Unternehmen, ‎die von Beginn an von einer positiven Haltung, von Offenheit und ‎Fairness gekennzeichnet gewesen sei, so OSTWIND. ‎