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Montag, 21.01.2019 15:50

REWAG investiert in den siebten eigenen Windpark

Bild (T.Lex): Vorne v.l.n.r.: REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner mit dem REWAG-Vorstandsvorsitzenden Olaf Hermes, dem kaufmännischen Vorstand der REWAG Bernhard Büllmann und REWAG-Justiziar Dr. Markus Schrödl-von Frankenberg. Hintere Reihe v.l.n.r.: Die Voltgrün-Geschäftsführer Stefan Trummer, Marcus Willert, Christian Anwander und Toni Frank.

Die REWAG investiert erneut in Windkraft und damit in nachhaltige, regenerative Stromerzeugung. ‎Am Dienstag, den ‎‎15. Januar 2019, unterzeichneten die REWAG-Vorstände Olaf Hermes ‎und Bernhard Büllmann ‎ den Kaufvertrag für den neuen Windpark Feistelberg zusammen ‎mit den Geschäftsführern‎ der Firma Voltgrün ‎GmbH Marcus Willert, Christian Anwander, ‎‎Toni Frank und Stefan Trummer.‎

Der Windpark befindet sich in der Marktgemeinde Wernberg-Köblitz im Landkreis ‎Schwandorf. Hier hatte die REWAG bereits im Spätsommer 2015 einen Windpark mit ‎zwei Windrädern in Betrieb genommen. Der neue Windpark besteht aus drei Windenergieanlagen des Typs Nordex N131, die ‎jeweils eine Nabenhöhe von 134 Metern und eine elektrische Leistung von je 3.600 Kilowatt ‎‎(KW) haben. Geplant ist, dass sie Ende 2019 ‎beziehungsweise Anfang 2020 ans Netz gehen. Der Windpark wird voraussichtlich ‎eine ‎Strommenge von etwa 26 Millionen ‎Kilowattstunden (kWh) im Jahr erzeugen. Dies entspricht ‎dem Jahresbedarf von rund 7.300 ‎Einfamilienhäusern. Das ist die bisher größte Menge ‎umweltschonender Windenergie, die in einem der mittlerweile sieben REWAG-Windparks ‎jährlich erzeugt wird. Mit der regenerativen Windenergie werden etwa 13.500 Tonnen ‎CO2 im Jahr eingespart. Die ‎Investitionskosten betragen über 20 ‎Millionen Euro.

‎‎„Wir sind stolz auf unser bisher größtes Windkraftprojekt“, so der REWAG-‎Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes. „Damit setzen wir unsere Strategie der ‎Eigenenergieerzeugung konsequent weiter um, so dass wir im kommenden Jahr einen Anteil ‎von über 70 Prozent eigenerzeugtem Strom, bezogen auf den Privatkundenabsatz, ‎aufweisen können“.‎

„Es freut mich, dass wir trotz der 10H-Regelung ein Statement für die Energiewende in Bayern setzen können“, so Voltgrün-Geschäftsführer Toni Frank. Die umstrittene Regelung schreibt im Freistaat einen Mindestabstand zur nächsten Wohnbebauung der zehnfachen Länge der Höhe eines Windrads vor. Dadurch kommen in Bayern nur noch weniger als 1 Prozent der Fläche des Bundeslandes für Windkraftprojekte in Frage.

Investitionen in nachhaltige Energie und Energieeffizienz

Die REWAG hat in den vergangenen Jahren verstärkt in Windkraftanlagen und ‎energieeffiziente Kraft-Wärme-Kopplungsprojekte mit Blockheizkraftwerken (BHKWs) ‎investiert. Mit dem Windpark Feistelberg steigt die Menge des von der REWAG selbst ‎erzeugten umweltfreundlichen Windstroms ab 2020 insgesamt auf circa 121 Millionen ‎Kilowattstunden im Jahr. Damit lassen sich etwa 35.000 Einfamilienhäuser versorgen.  ‎Zusammen mit anderen regenerativen Erzeugungsanlagen ergibt das ab 2020 eine Menge ‎von gut 178 Millionen Kilowattstunden. Das sind über 50 Prozent selbst produzierter ‎erneuerbarer Energie im Strommix für Privatkunden. Neben der Windenergie bildet die dezentrale ‎Wärmeerzeugung ‎mit ‎BHKWs, in denen Strom und Wärme äußerst effizient erzeugt werden, ‎den Schwerpunkt der REWAG-Erzeugungsstrategie