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Mittwoch, 11.04.2012 10:42

REWAG spendet 2.000 Euro an Unicef - Trinkwasser für Somalia dank Solarpumpen

Rund 270 Euro haben die Regensburger am Tag des Wassers am 22.März im Donaueinkaufszentrum gespendet.

Foto REWAG, Nachdruck frei; REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach und Eva Vogt-Lämke von Unicef bei der Scheckübergabe.

Rund 270 Euro haben die Regensburger am Tag des Wassers am 22.März im Donaueinkaufszentrum gespendet, auf 2.000 Euro hat die REWAG den Betrag aufgestockt. „Ich hoffe, dass wir mit dieser Spende dazu beitragen können, dass ein paar Menschen in Somalia mit gesundem, sicherem Trinkwasser versorgt werden können“, so REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach bei der Scheckübergabe.
„Ja, mit Ihrer großzügigen Unterstützung können wir ganz konkret Kindern das Überleben sichern“, freute sich Eva Vogt-Lämke von der Regensburger Unicef-Gruppe. „ Täglich sterben etwa 3.000 Kinder an den Folgen von verschmutztem Wasser und mangelnder Hygiene. Das sind 3.000 Kinder zu viel!“
Am 22. März, dem internationalen Tag des Wassers, haben die REWAG und Unicef gemeinsam Spenden für das Projekt „Sicheres Wasser dank Solarpumpen in Somalia“ gesammelt. Gegen eine kleine Gabe durften die Besucher ihren Durst an der REWAG-Trinkwassertheke löschen.

Das Projekt
In Somalia gehören Dürreperioden zum Alltag der Menschen – manchmal fällt die Regenzeit sogar ganz aus. Wasserquellen die nicht ausgetrocknet sind, sind oft verschmutzt und führen zu Durchfallerkrankheiten. UNICEF hilft in den Regionen Shabelle und Puntland, die Versorgung mit sicherem Trinkwasser langfristig zu gewährleisten – durchh den Bau solarbetriebener Wasserstationen. Mit Sonnenenergie wird Wasser aus sicheren, tief gelegenen Quellen hochgepumpt oder aus Flusswasser aufbereitet. 7,50 Euro kostet die Trinkwasserversorgung pro Person, wenn Unicef eine solarbetriebene Wasseranlage für ein Dorf mit 2.400 Einwohnern installiert. 190 Euro kostet die fünftägige Schulung eines zehnköpfigen Dorfkomitees, das für die Wartung der Wasseranlage und für Hygieneaufklärung sorgt.

Internationaler Tag des Wassers
Die Vereinten Nationen haben den 22. März eines jeden Jahres zum Tag des Wassers erklärt. Seit 1993 soll damit weltweit zum sorgfältigen Umgang mit dem kostbaren Lebensmittel aufgerufen werden. In diesem Jahr stand der Tag unter dem Motto: „Nahrungssicherheit und Wasser“. Eine sichere und hygienisch einwandfreie Trinkwasserversorgung ist bei uns selbstverständlich, anders als in vielen Ländern.

REWAG als regionaler Grundversorger
Täglich versorgt die REWAG rund 170.000 Menschen mit Trinkwasser von den Wasserwerken Sallern und Oberer Wöhrd. Die REWAG-Mitarbeiter kümmern sich rund um die Uhr darum, dass Trinkwasser frisch, sauber und ständig zur Verfügung steht. 3.400 Kontrollen jährlich im REWAG-eigenen Labor und in Fremdlabors garantieren ein stets gesundes und hygienisch einwandfreies Produkt.

Zum REWAG-Trinkwasser
Das REWAG-Trinkwasser ist hartes Wasser. Konkret hat es einen Wert von 17 Grad deutscher Härte (17°dH) und fällt damit in den Härtebereich „hart“. Für den Menschen ist das gut. Denn die Bestandteile von Kalk im Wasser – Calcium, 90 Milligramm pro Liter (mg/l) und Magnesium, 19 mg/l – sind für den Konsumenten lebenswichtige Mineralstoffe. Sie dienen zum Beispiel dem Aufbau von Knochen und Zähnen und sind für den Energiestoffwechsel unerlässlich. Bei der Dosierung von Wasch- und Reinigungsmitteln gilt: Das Wasser der REWAG befindet sich im unteren Bereich der Härteskala für „hart“. Für normal bis leicht verschmutzte Wäsche wird eine Waschmitteldosierung zwischen dem Härtebereich „mittel“ und „hart“ empfohlen. So helfen Verbraucher, die Umwelt zu schützen und sparen zugleich Geld. Haushaltsgeräte wie Wasserkocher, Kaffeemaschinen, Waschmaschinen oder Spülmaschinen sollten jedoch regelmäßig entkalkt werden.