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Dienstag, 20.03.2012 12:30

Trinkwasser aus dem Hochbehälter „Auf dem Steinbuckel“

REWAG lud zur Besichtigung des größten Regensburger Trinkwasserspeichers

Einmal tief in die Regensburger Trinkwasserversorgung eintauchen. Die seltene Gelegenheit nutzen, den größten und modernsten Hochbehälter der REWAG zu betreten. Sich dort bewegen, wo sonst das Trinkwasser für die Regensburger gespeichert wird. Das hat die REWAG den örtlichen Medien am Dienstag, 20. März, ermöglicht.

„Zum internationalen Tag des Wassers am 22. März möchten wir gerne zeigen, wie kostbar unser Trinkwasser ist, wie viel wir für die gute Wasserqualität tun und wie praktisch, aber auch architektionisch ansprechend so ein Trinkwasserspeicher ist“, erklärte REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach bei der Besichtigung.

Der Hochbehälter auf dem Steinbuckel ist mit einem Fassungsvermögen von 15 Millionen Litern der größte Wasserspeicher in Regensburg. Im Herbst 1996 wurde er nach einer Bauzeit von rund zwei Jahren in Betrieb genommen. Seither sorgt er zusammen mit 12 weiteren Wasserspeichern mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 37 Millionen Litern für stets ausreichend Trinkwasser in Regensburg.

Funktionsweise Hochbehälter
Hochbehälter sind nicht nur Trinkwasserspeicher: Sie gleichen Verbrauchsschwankungen aus und dienen bei betriebstechnischen Unterbrechungen der Grundwasserförderung aus den Brunnen als Vorratskammer. „Außerdem werden mit Hilfe der Wasserspeicher die Quellen geschont“, erläuterte Breidenbach, „denn wir können gleichmäßig Wasser aus den Brunnen fördern. Tagsüber greifen wir auf die Trinkwasserspeicher zu, nachts, wenn der Verbrauch niedrig ist, füllen wir sie wieder auf.“ Darüber hinaus versorgen sie die Feuerwehren mit Löschwasser. Hochbehälter wie der auf dem Steinbuckel liegen höher als die meisten Haushalte und sorgen damit für konstante Druckverhältnisse in den Leitungen.

Die Meerjungfrau
Im Inneren des Hochbehälters hat der Adlhausener Künstler Alfred Böschl ein Kunstwerk geschaffen. Der Hochbehälter als wichtiges, bedeutendes Bauwerk sollte durch die Kunst am Bau veredelt werden. Die Wassernixe aus Edelstahl verleiht dem Wasserspeicher ein besonderes Flair.

Der Hochbehälter auf dem Steinbuckel
Die zwei Wasserkammern liegen unter der Erde. Zu sehen ist nur das Zugangsgebäude. Die Wasserkammern können zusammen und einzeln betrieben werden. Über das Eingangsgebäude gelangt man für Reinigungsarbeiten über druckfeste Türen ins Innere der Kammern und auch zu den technischen Anlagen und Versorgungsleitungen. Im Kontrollgang können Besucher und die REWAG-Fachleute über Schauluken ins Innere der Kammern sehen. Eine Elektronische Steuerung regelt das Befüllen oder Entleeren der Wasserkammern. Zusätzlich ist über die zentrale Netzleitstelle in der Greflingerstraße eine Fernsteuerung möglich.