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Martin Gottschalk
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Freitag, 15.02.2013 08:27

Preisanpassung bei Strom

Zum 1. April 2013 muss die REWAG die Preise für rewario-Strom anpassen. Der Grund: Zum Jahreswechsel stiegen die Steuern und Abgaben in Zusammenhang mit der Energiewende, aber auch andere Preisbestandteile wie zum Beispiel die Netznutzungsgebühren in eine Höhe, die selbst für Experten nicht vorhersehbar war. Ein Musterhaushalt mit einem Stromverbrauch von 1.500 Kilowattstunden (kWh) zahlt ab April pro Monat 1,93 Euro brutto mehr, mit einem Verbrauch von 3.500 kWh sind es 4,51 Euro mehr pro Monat.

Neu: Offshore-Haftungsumlage
„Die steigenden Kosten für Energie und mögliche Puffermaßnahmen, wie sie von Bundesumweltminister Peter Altmaier angedacht sind, werden derzeit stark und durchaus kontrovers diskutiert“, so der REWAG-Vorstandsvorsitzende Norbert Breidenbach anlässlich einer Pressekonferenz am Freitag, 15. Februar. „Klar ist, die Energiewende kann nicht ohne großen Aufwand bewältigt werden.“ Zum Jahreswechsel stiegen die Steuern und Abgaben je kWh Strom unvorhersehbar hoch. Zudem wurde eine neue Abgabe von der Politik eingeführt – die so genannte Offshore-Haftungsumlage. Demnach haften seit Januar die vier Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland, wenn der Netzanschluss von Windkraftanlagen auf See nicht wie geplant in einem bestimmten Zeitrahmen umgesetzt werden kann. Diese zusätzlichen Kosten geben die Übertragungsnetzbetreiber weiter. Die neue Abgabe hat aktuell einen Anteil von 0,89 Prozent am Strompreis. „Die Kostensteigerungen vom Januar 2013 führen zu einer zusätzlichen Belastung des Strompreises. Ein Anstieg in dieser Höhe war zum Zeitpunkt der letztjährigen Preiskalkulation nicht vorhersehbar. Deshalb müssen wir die Strompreise dieser Entwicklung vom Januar anpassen und um durchschnittlich rund sechs Prozent erhöhen“, erklärt Breidenbach. „Schon jetzt macht der Anteil an Steuern und Abgaben mehr als 50 Prozent am Strompreis aus. Weitere rund 19 Prozent entfallen auf die regulierten Netznutzungsentgelte. Nur rund 30 Prozent des Preisanteils sind für Strombeschaffung und Vertrieb.“

rewario.Strom
Seit vielen Jahren gehört die REWAG in regionalen und deutschlandweiten Vergleichen regelmäßig mit zu den günstigen Stromanbietern. „Wir haben dafür alle wirtschaftlichen Spielräume wie die Nutzung von Synergieeffekten oder einen optimierten Stromeinkauf genutzt, um konkurrenzfähige und günstige Preise bieten zu können“, resümiert Norbert Breidenbach. „Einkauf und Vertrieb haben kaum mehr Spielraum. Steuern und Abgaben sind jedoch Faktoren, die die REWAG nicht beeinflussen kann.“ Dennoch wird das Unternehmen alles daran setzen, die gute Position im Preisranking langfristig zu sichern und die Preise wieder über einen längeren Zeitraum stabil zu halten.

Rechenbeispiele Strom
Ein Haushalt mit 1.500 kWh Stromverbrauch pro Jahr zahlt mit rewario.strom.-best ab April 453,32 Euro brutto (bisher 430,11 Euro) jährlich. Bei 3.500 kWh sind es 944,07 Euro (bisher 889,93 Euro).
Mit rewario.strom.basis kosten 1.500 kWh ab Oktober 476,11 Euro (bisher 452,90 Euro) pro Jahr. Bei einem Stromverbrauch von 3.500 kWh ergeben sich hier jährliche Kosten von 985,90 Euro statt bisher 931,76 Euro.
Die Ersparnis mit dem Jahresvertrag rewario.strom.best gegenüber dem basis-Preis beträgt also 22,79 Euro für 1.500 kWh Jahresverbrauch beziehungsweise 41,83 Euro für 3.500 kWh.

 

 Grafik: Strompreisanteile 2013