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Mittwoch, 26.11.2014 09:38

Erneute Investition in Wind‎kraft

REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes (Mitte), Peter Wolfrum, kaufmännischer Vorstand ‎der REWAG (rechts), mit Christian Anwander, Geschäftsführer der Voltgrün GmbH.‎

Die REWAG kauft einen Windpark in ‎Deindorf bei Wernberg-Köblitz im Landkreis Schwandorf. Mit der mittlerweile ‎fünften Anlage dieser Art baut der Versorger den Anteil an eigenerzeugtem und ‎regenerativem Strom gemäß seiner ‎Unternehmensstrategie konsequent ‎weiter aus. Am Mittwoch, den ‎‎26.11.2014, unterzeichneten die REWAG-Vorstände Olaf Hermes und Peter ‎Wolfrum den Kaufvertrag zusammen mit  ‎Marcus Willert, Christian Anwander und ‎Toni Frank von der Firma Voltgrün ‎GmbH. ‎
Die geplante Anlage besteht aus zwei ‎Windrädern des Typs Nordex N117 / 2.4 ‎mit einer Nabenhöhe von 141 Metern, ‎einem Rotorblattdurchmesser von 117 ‎Metern und einer Leistung von jeweils ‎‎2,4 Megawatt. Sie wird voraussichtlich ‎eine Strommenge von etwa 13 Millionen ‎Kilowattstunden erzeugen. Dies ent‎spricht dem Jahresbedarf von rund 3700 ‎Einfamilienhäusern. Der Windpark wird ‎eine jährliche CO2-Ersparnis von 6.845 ‎Tonnen haben. Die REWAG investiert ‎circa 10 Millionen Euro in das Projekt. ‎Die Anlage wird im Rahmen eines Ge-‎neralunternehmervertrages mit der Fir‎ma Voltgrün ‎schlüsselfertig übergeben ‎und soll bis November 2015 errichtet ‎werden.‎
Mit dem Kauf des Windparks steigt die ‎Menge allein an selbst erzeugter ‎Windenergie ab 2016 insgesamt auf ‎fast 100 Millionen Kilowattstunden. ‎‎„Damit kommen wir unserem Ziel, den ‎Anteil selbst erzeugten Stroms für Pri‎vathaushalte bis zum Jahr 2020 von ‎derzeit zehn Prozent auf vierzig Pro‎zent zu steigern, einen wesentlichen ‎Schritt näher. Die REWAG hat das ‎Know-how und die Erfahrung im Be‎reich der regenerativen Energieerzeu‎gung und wird die Energiewende in der ‎Stadt und der Region mit derartigen ‎Projekten kontinuierlich voranbringen“, ‎so der REWAG-Vorstandsvorsitzende ‎Olaf Hermes. Der Energieversorger ‎hat zuletzt verstärkt in erneuerbare und ‎energieeffiziente Erzeugungsanlagen ‎investiert. Im Oktober hatte die ‎REWAG eine 70-prozentige Beteiligung ‎am Kauf des Windparks „Tannberg-‎Lindenhardt“ südlich von Bayreuth und ‎den Betrieb einer Fotovoltaikanlage auf ‎dem Dach des Wasserzweckverbands ‎Laber-Naab in Beratzhausen bekannt ‎gegeben.‎ ‎

Auch die Stadt Regensburg sieht in dem ‎Ausbau im Bereich der erneuerbaren ‎Energien einen wichtigen Beitrag zur ‎energiepolitischen Ausrichtung der ‎kommenden Jahre: „Das Projekt ist ein ‎weiterer wichtiger Schritt hin zu einer ‎nachhaltigen Energieversorgung für ‎Regensburg. Damit unterstreichen wir ‎als Stadt zusammen mit der REWAG ‎unsere Politik, die sich im energiepolitischen Dreieck – Klima- und Umweltver‎träglichkeit, Versorgungssicherheit und ‎Bezahlbarkeit bewegen muss“, so der ‎REWAG-Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Mar‎cus Willert, Geschäftsführer der Voltgrün ‎GmbH, freut sich über die Zusammen‎arbeit: „Mit der REWAG haben wir einen ‎Partner, mit dem wir die Region mit ‎nachhaltigem  Strom aus Windkraft ver‎sorgen.“ ‎