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Martin Gottschalk
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Montag, 14.07.2014 16:39

Projekt mit Zukunft ‎

REWAG und die Eckert Schulen Regenstauf setzen auf dezentrale ‎Strom- und Wärmeversorgung

V.l.n.r.: Markus Neumüller, Prokurist der Eckert Schulen, REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf ‎Hermes, REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner, Andrea Radlbeck, Leiterin ‎Unternehmenskommunikation Eckert Schulen, Michael Weinelt, Vorstandsmitglied der Eckert ‎Schulen und REWAG-Projektleiter Andreas Krüger.‎

 

Die REWAG und die Eckert Schulen in Regenstauf haben gemeinsam ‎den offiziellen Startschuss für ein dezentrales Wärmeprojekt aus ‎Blockheizkraftwerken (BHKWs) in Kombination mit einem ‎Nahwärmenetz gegeben. Statt den bislang 14 einzelnen Heizzentralen ‎werden zukünftig zwei BHKWs und eine Kesselanlage die Schulen mit ‎Wärme und Strom versorgen. Mit den BHKW-Modulen wird die ‎REWAG eine umweltfreundliche Energieversorgung bereitstellen, die ‎durch die effiziente Nutzung der Energieträger Biomethan und Erdgas ‎Primärenergie einspart. Sie ist speziell auf die Bedürfnisse der Eckert ‎Schulen zugeschnitten und deckt deren Strom- und Wärmebedarf ‎komplett. Wie bei allen dezentralen Erzeugungsanlagen wird die ‎Energie dort erzeugt, wo sie gebraucht wird. Das bedeutet kurze Wege ‎die insbesondere bei der Wärme von Vorteil sind, weil sie weniger ‎Leitungsverluste mit sich bringen. ‎

Bei einem Vor-Ort-Termin mit Michael Weinelt, Vorstandsmitglied der ‎Eckert Schulen, und dem Prokuristen Markus Neumüller am 14. Juli ‎‎2014 informierten sich REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes ‎und REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner über den Baufortschritt ‎des Projektes. „Wir freuen uns, mit den Eckert Schulen eine ‎zukunftsträchtige Wärmeanlage verwirklichen zu können. Wir brauchen ‎dezentrale Anlagen zur Energie- und Wärmeversorgung wie diese, um ‎die Energiewende tatsächlich realisieren zu können“, so Hermes. Auch ‎Weinelt ist von der Anlage überzeugt. „Das Energiekonzept der ‎REWAG hat uns sowohl ökonomisch als auch ökologisch zugesagt. Wir ‎profitieren von günstigen Energiepreisen und einem Full-Service-Paket ‎durch die REWAG.“ Denn die REWAG plant, baut, betreibt und ‎finanziert die Wärmeanlage. Rund 2,5 Millionen Euro wird der ‎Energieversorger investieren. Ende Juli soll bereits eines der BHKWs in ‎Betrieb gehen, Ende des Jahres dann die komplette Anlage. Sie wird ‎alle Gebäude und Einrichtungen der Eckert Schulen versorgen. ‎Zusätzlich produziert die Anlage Strom und Wärme zur Einspeisung in ‎das öffentliche Netz.‎

Über die Anlage
Die BHKWs produzieren eine jährliche Strommenge von etwa 4,9 ‎Millionen Kilowattstunden (kWh). Gemeinsam mit dem Heizkessel liegt ‎die Wärmemenge bei rund 13,4 Millionen kWh pro Jahr. Im Vergleich ‎zu einer Heizanlage mit Brennwertkessel bringt die neue Anlage eine ‎CO2-Einsparung von etwa 1.700 Tonnen pro Jahr.  ‎

Konzept mit Zukunft ‎
Die Nutzung von BHKWs in Kombination mit Nahwärmenetzen, also ‎die dezentrale Energie- und Wärmeerzeugung, gewinnt im Zuge der ‎Energiewende an immer größerer Bedeutung. Die REWAG setzt schon ‎seit vielen Jahren auf dieses Konzept. Mit großen Wärmeanlagen wie ‎bei der Krones AG in Neutraubling und Nittenau sowie zahlreichen ‎Projekten in Wohnanlagen hat das Unternehmen seine Kompetenzen ‎kontinuierlich ausgebaut. Einige Wärmekonzepte wurden bereits ‎ausgezeichnet, so auch zuletzt ein Projekt im VKKK-Elternhaus. Für ‎den Energieversorger wird die Sparte Wärmeversorgung in seinem ‎Leistungsspektrum immer wichtiger. Angeboten werden optimierte ‎Lösungen entsprechend den Bedürfnissen der Vertragspartner. Als ‎Contracting-Partner kümmert sie sich je nach Bedarf um die Planung ‎und Finanzierung bis hin zum Betriebs- und Anlagenmanagement. In ‎den Jahren 2014 bis 2018 plant die REWAG, insgesamt 30 Millionen ‎Euro in dezentrale Wärmeerzeugungsanlagen zu investieren. ‎