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Montag, 28.07.2014 16:29

REWAG kauft weiteren Windpark

Erneut Investition in regenerative Energieerzeugung

V.l.n.r.: Karsten Porm, Geschäftsführer eno energy Gruppe, REWAG-Vorstandsvorsitzender ‎Olaf Hermes, REWAG-Vorstandsmitglied Peter Wolfrum und Kathleen Zander, Assistenz der ‎Geschäftsführung eno energy Gruppe, bei der Vertragsunterzeichnung.‎

Die REWAG Regensburger Energie- und Wasserversorgung ‎AG & Co KG (REWAG) kauft erneut einen Windpark mit vier ‎Windkraftanlagen – diesmal bei Wansleben in Sachsen-‎Anhalt. Vier Windräder vom Typ eno 114 sollen jährlich rund ‎‎34 Millionen Kilowattstunden (kWh) aus der Luft ernten. Die ‎REWAG investiert über 20 Millionen Euro in die regenerati‎ven Energieerzeugungsanlagen. Am Montag, 28. Juli, unterzeichneten die REWAG-Vorstände Olaf Hermes und Peter ‎Wolfrum zusammen mit Karsten Porm, Geschäftsführer der ‎eno energy Gruppe, den Kaufvertrag.‎

Die vier Windräder des Parks in Sachsen-Anhalt haben eine ‎Leistung von je 3,5 Megawatt sowie eine Nabenhöhe von ‎‎127,5 Metern. Sie können pro Jahr den Jahresbedarf an ‎Strom für rund 9.700 Einfamilienhäuser aus Wind erzeugen. ‎Gemeinsam mit den Windkraftanlagen Fasanerie und Bä‎renholz im Landkreis Hof erzeugt die REWAG damit bereits ‎über 64 Millionen kWh regenerativen Stroms jährlich aus ‎Windkraft. ‎

Die REWAG hat im Bereich der Windkrafterzeugung in den ‎vergangenen Jahren Kompetenz und Erfahrung aufgebaut, ‎aber auch in anderen erneuerbaren Erzeugungsarten. Dazu ‎gehören vor allem Fotovoltaik und die Biogasproduktion. Sie ‎stehen für nachhaltige Stromerzeugung und sind unter den ‎derzeit geltenden Rahmenbedingungen wirtschaftlicher als ‎neue konventionelle Kraftwerke. Die REWAG will ihren Anteil ‎an der Eigenerzeugung in diesen Bereichen weiter ausbauen. ‎‎„Unser Erzeugungskonzept sieht vor, den Anteil selbst erzeugten Stroms für Privathaushalte bis zum Jahr 2020 von ‎derzeit fünf Prozent auf vierzig Prozent zu steigern“, so ‎Hermes zum Engagement des Regensburger ‎Energiedienstleisters. „Die eno ist stolz, mit der REWAG ‎einen weiteren kommunalen Dienstleister als Kunden für ihre ‎Technologie gewonnen zu haben“, ergänzt Porm.‎

Zudem betreibt die REWAG zahlreiche energieeffiziente ‎Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen. Weitere regenerative und ‎energieeffiziente Projekte sind geplant. „Wir nutzen so die ‎Chancen, die sich für uns aus der Energiewende ergeben“, ‎erklärt REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes. „Netzbetrieb und Vertrieb sind bereits tragkräftige Säulen des Unternehmens. Erzeugung und Handel sollen weiter gestärkt ‎werden, um in einem durch zunehmenden wirtschaftlichen ‎Druck geprägten Marktumfeld gut gerüstet zu sein.“ Das Unternehmen kommt so auch dem Wunsch ihrer Gesellschafte‎rin – der Stadt Regensburg, die rund 65 Prozent Anteil an der ‎REWAG besitzt – nach, deren Koalitionsvertrag eine ‎nachhaltige Energieversorgung vorsieht.‎

Die REWAG verfolgt weiter das Ziel, in Bayern nach Standorten für Windkraftanlagen zu suchen. Die neue Abstands‎regelung für Windräder erschwert jedoch die Standortsuche ‎wesentlich. Um ihre Strategieziele zu erreichen, wird die ‎REWAG deshalb auch in Zukunft in Erzeugungsanlagen ‎außerhalb Bayerns investieren, wenn im eigenen Bundesland ‎keine Möglichkeit dazu besteht.‎