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Montag, 08.12.2014 12:39

Vertragsunterzeichnung zu neuem Wohnquartier am Brandlberg in Regensburg

REWAG und Immobilien Zentrum Regensburg stellen ‎Stadtquartier mit nachhaltigem Energiekonzept vor.‎

REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes (Zweiter v.r.) mit Oberbürgermeister Joachim Wolbergs (Dritter v.r.) und Bürgermeister Jürgen Huber (ganz rechts), Gerhard Tausendpfund von der Büechl Handels-und Beteiligungs-KG (ganz links), Thomas Dietlmeier, Vorstandsvorsitzender der Immobilien Zentrum (IZ)-Gruppe (Zweiter v.l.) und Hans Lösch von der BEB Bauland Entwicklungsgesellschaft Brandlberg mbH .

Die REWAG und das Immobilien Zentrum Regensburg haben die ‎Zusammenarbeit in einem dezentralen Wärmeprojekt für das neue ‎Wohnquartier „Leben. In den Obstgärten“ im Regensburger Stadtteil ‎Brandlberg bekannt gegeben. Dabei wird ein Blockheizkraftwerk ‎‎(BHKW) mit einem Nahwärmenetz kombiniert. Am 08. Dezember 2014 ‎unterzeichneten der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes und ‎der Vorstandsvorsitzende der Immobilien Zentrum (IZ) -Gruppe ‎Thomas Dietlmeier den Vertrag zur Kooperation. Zusammen mit dem ‎REWAG-Aufsichtsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Joachim ‎Wolbergs und REWAG-Aufsichtsratsmitglied Bürgermeister Jürgen ‎Huber, sowie Jürgen Schönleber vom Energiebüro Schönleber stellten ‎sie das Projekt vor.‎

Das neue Stadtquartier

Die IZ-Gruppe wird weit über 300 Häuser in unterschiedlichen Typen ‎und rund 80 Wohnungen bauen. Ein Nahversorgungs-Zentrum am ‎nördlichen Rand zur Grünthaler Straße  versorgt das Wohn-Quartier mit ‎den Dingen des täglichen Bedarfs. Der Sportplatz des BSC ‎Regensburg wird im Gegenzug an das nördliche Ende des Baugebiets ‎umgesiedelt und erhält neue Plätze und ein neues Vereinsheim. ‎Insgesamt investiert die BEB Bauland Entwicklungsgesellschaft ‎Brandlberg GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der IZ-Gruppe und ‎der Lösch Wohnbau GmbH, über 150 Millionen Euro.‎

‎Innovative Nahwärmeversorgung für das Stadtquartier ‎Brandlberg

Die REWAG wird das neue Baugebiet im Rahmen eines ‎‎Nahwärmenetzes effizient mit Wärme versorgen. Die Bereitstellung ‎erfolgt über ein Biogas-Blockheizkraftwerk (BHKW) der REWAG, das ‎von der nah gelegenen Biogasanlage des Energieversorgers auf dem ‎Firmengelände der Walhalla Kalk versorgt wird sowie über einen ‎Erdgas-Spitzenlastkessel. So stehen dem Neubaugebiet jährlich rund ‎‎2.600 Megawattstunden regenerativer, Kohlendioxid-neutraler und ‎regional erzeugter Wärme zur Verfügung. Dies entspricht einem ‎Anteil ‎von über 60 Prozent des Gesamtwärmebedarfs.‎ Die ‎Grundlastwärme ‎wird über eine 1.100 Meter lange Wärmeleitung zur REWAG-eigenen ‎Heizzentrale ‎in der Nähe des Baugebietes geführt, die eigens für diesen ‎Zweck errichtet wird und die Wärme in das Netz des Areals einspeist. ‎Das Nahwärmenetz selbst hat eine ‎Länge von etwa 2.400 Metern.‎

‎„Die dezentrale Wärmeerzeugung ist ein Schwerpunkt unseres ‎Geschäfts. Hier können wir gemeinsam mit den Kunden in Stadt und ‎Landkreis bedarfsgerechte Lösungen entwickeln und unsere ‎Kompetenz und unser Know-how einbringen“, so der REWAG-‎Vorstandsvorsitzende Olaf-Hermes.‎

Mit der Wärmenutzung aus dem BHKW der REWAG kann ein idealer ‎Synergieeffekt des Wärmeverbrauchs erzielt werden, da das Areal am ‎Brandlberg die Wärme vornehmlich im Winter, der zweite Kunde, die ‎Trocknungsanlage bei Walhalla Kalk, hauptsächlich im Sommer  ‎verbraucht. Durch die Wärme- und Stromproduktion in einem Biogas-‎BHKW wird ein nachhaltiges und ‎regionales Energielieferungskonzept ‎mit nachwachsenden Rohstoffen aus der Region Regensburg ‎realisiert. ‎Diese regionale Energieproduktion ermöglicht einen langfristig ‎kalkulierbaren ‎Energiepreis und eine regionale Wertschöpfung. Die ‎Erschließung des Quartiers beginnt voraussichtlich Anfang 2015. Dann ‎werden auch die Strom- und Trinkwasserleitungen verlegt. Der Bau der ‎Heizzentrale und der Wärmeleitung ist für 2016 vorgesehen.‎

Oberbürgermeister Joachim Wolbergs blickt mit Vorfreude auf das ‎neue Stadtquartier und betonte die städtebauliche Bedeutung des ‎Projekts für Regensburg: „Bei der Entstehung neuer Quartiere ist neben ‎einer funktionierenden Nahversorgung und einer guten ÖPNV-‎Anbindung besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige ‎Energieversorgung zu legen. Ich freue mich, dass wir dies am ‎Brandlberg umsetzen können“.‎