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Martin Gottschalk
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Montag, 16.11.2015 10:57

Ab 1. Januar 2016:‎ REWAG senkt Erdgaspreise

Kunden des Energieversorgers mit einem durchschnittlichen ‎Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden sparen im Jahr rund 36 ‎Euro. Der Strompreis bleibt trotz erheblicher Steigerungen der ‎staatlichen Strompreisbestandteile konstant.‎

Die REWAG senkt zum 1. Januar 2016 ihre Erdgaspreise. Anlass der ‎Erdgaspreisänderung sind gesunkene Netzkosten und niedrigere ‎‎Gasbezugspreise.‎ Konkret sinken die Verbrauchspreise um 0,15 Cent ‎je ‎Kilowattstunde (netto) beziehungsweise um 0,18 Cent je ‎Kilowattstunde (brutto). Die Grundkosten bleiben ‎unverändert. Bei ‎einem haushaltstypischen Jahreserdgasbedarf eines ‎Vierpersonenhaushalts von 20.000 Kilowattstunden ‎bedeutet die ‎Preissenkung eine Kostenentlastung von etwa 36 Euro pro Jahr ‎‎(brutto).‎ ‎
‎„Seit über fünf Jahren konnten wir den Erdgaspreis für unsere Kunden ‎konstant halten. Dies hängt in großem Maße mit der Entkopplung des ‎Erdgaspreises vom Heizölpreis zusammen, der in diesem Zeitraum ‎insgesamt gestiegen ist. Davon haben die Kunden profitiert. Jetzt ‎können wir den Preis sogar senken“, berichtet der REWAG-‎Vorstandvorsitzende Olaf Hermes. Auch vor der Preissenkung ‎gehörte die REWAG im Vergleich mit den 15 größten Städten ‎‎Bayerns deutlich zu den günstigen Erdgasanbietern‎ in der ‎Grundversorgung. ‎

Beispielrechnung

Bei einem Einfamilienhaus mit Erdgaszentralheizung und einem ‎Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden kostet das Heizen mit ‎Erdgas ‎ab 1. Januar 2016 1.253,45 Euro pro Jahr (brutto). ‎Das ‎entspricht einer Preissenkung von 2,8 Prozent und ‎rund 36 Euro im ‎Jahr. ‎In einer Wohnung mit Erdgas-‎Etagenheizung und 8.500 ‎Kilowattstunden Jahresverbrauch zahlt der ‎Kunde jährlich im ‎Durchschnitt ‎‎15,17 Euro weniger. Die Preise sind Bruttopreise und ‎‎enthalten rund 25 Prozent Steuern ‎und Abgaben, die der ‎‎Energieversorger nicht beeinflussen ‎kann.‎ Über die Preisanpassung ‎informiert ‎die REWAG ihre Kunden in einem ‎persönlichen ‎Anschreiben. ‎
Das Erdgas-Festpreisprodukt der REWAG, rewario.erdgas.fix, ist von ‎dieser Preissenkung nicht betroffen. Hier hatte der Versorger bereits ‎zum 1.Oktober die Preise um 0,30 Cent je Kilowattstunde (brutto) ‎gesenkt. Der Festpreis garantiert den Kunden stabile Preise für den ‎Zeitraum von einem Jahr. Für Kunden mit einem rewario.erdgas.fix-‎Vertrag rechnet sich der Abschluss bereits nach vier Kältetagen im ‎Vertragszeitraum, da die Kunden für jeden Tag, der im Durchschnitt ‎kälter als minus fünf Grad Celsius ist, den Gegenwert von 50 bis 200 ‎Kilowattstunden – abhängig von ihrem Jahresverbrauch – von der ‎REWAG zurückerstattet bekommen. Das sind bei einem Musterhaus ‎mit einem Verbrauch von 20.000 Kilowattstunden pro Jahr 8,52 Euro ‎‎(brutto) für jeden Kältetag. Der Durchschnittswert der letzten zehn ‎Jahre liegt gemäß den amtlichen Wetterdaten des Deutschen ‎Wetterdienstes in Regensburg, Wetterwarte Sallerner Berg, bei elf ‎Kältetagen im Jahr.‎

REWAG hält Strompreis stabil

Über die Hälfte des Strompreises besteht aus Steuern und Abgaben. ‎Diese staatlich gesetzten oder regulatorischen Strompreisbestandteile ‎steigen 2016 auf ein neues Rekordniveau von 56,2 Prozent. Eine ‎Steigerung von 0,60 Cent je Kilowattstunde (netto). Zudem steigen die ‎Netzentgelte um 0,14 Cent je Kilowattstunde (netto). Einige Versorger ‎erhöhen daher zum kommenden Jahr ihre Strompreise. „Diese ‎Erhöhung der staatlichen Steuern und Abgaben und der Netzentgelte ‎geben wir nicht an unsere Kunden weiter, sondern halten den ‎Strompreis stabil“, so der REWAG-Vorstandsvorsitzende. Mittlerweile ‎liegt der Anteil der Kosten am Strompreis,‎ der von den ‎Energieversorgern nicht zu beeinflussen ist, bei annähernd 75 ‎Prozent.‎ ‎