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Mittwoch, 16.09.2015 09:20

Elektromobilität für Neutraubling

Die REWAG, das Landratsamt und die Stadt Neutraubling ‎nehmen E-Ladesäule in Betrieb.‎

(V.l.n.r.): Der REWAG-Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes, Bürgermeister Heinz Kiechle und Landrätin Tanja Schweiger bei der Eröffnung der REWAG-Ladesäule in Neutraubling.

Am Dienstag, den 15.09.2015, haben der REWAG-‎Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes, ‎Landrätin Tanja Schweiger, der ‎Erste Bürgermeister der Stadt Neutraubling Heinz Kiechle ‎und der ‎REWAG-Prokurist Karl-Wolfgang Brunner die erste Elektroladesäule ‎in Neutraubling eröffnet. Die Ladesäule befindet sich auf dem ‎Parkplatz der Realschule Neutraubling und ‎wird mit 100 Prozent ‎Ökostrom von der REWAG betrieben. Der REWAG-‎Vorstandsvorsitzende Olaf Hermes sieht in der Bereitstellung der ‎Infrastruktur ‎einen entscheidenden Faktor für die Akzeptanz der ‎Elektromobilität: „Die Elektromobilität ist ‎ein wichtiger Bestandteil der ‎Energiewende, die wir als verantwortungsbewusster regionaler ‎‎Dienstleister vorantreiben wollen. Daher sehen wir den Aufbau der ‎entsprechenden ‎Infrastruktur als gesellschaftspolitischen Auftrag: ‎Ohne Ladestationen keine Elektro-Mobilität ‎und umgekehrt. Deshalb ‎stellt die REWAG in diesem Jahr insgesamt bis zu 18 Ladestationen ‎‎auf.“‎

Auch Landrätin Tanja Schweiger verweist auf die Signalwirkung, die ‎mit der Installation der ‎Ladesäule einhergeht: „Ich sehe die ‎Inbetriebnahme einer solchen Ladestation als einen ‎Schritt, um die ‎Akzeptanz von E-Autos in der Region zu steigern und gleichzeitig die ‎Mobilität ‎umweltfreundlicher zu machen.“ „Ich freue mich, dass wir ‎heute die erste Elektroladestation in Neutraubling in Betrieb nehmen ‎‎und damit den Bürgern ganz konkrete Anreize in Bezug auf die E-‎Mobilität geben ‎können“, so Bürgermeister Heinz Kiechle. „Damit ‎schaffen wir – mit einem Partner wie der REWAG – die ‎Voraussetzung, für ‎eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität in ‎der Region.“‎ ‎

Der Landkreis Regensburg ist Eigentümer der ‎Ladesäule und hat etwa ‎‎12.000 Euro in diese Infrastruktur-Maßnahme investiert. Die REWAG ‎‎ist – über einen Dienstleistungsvertrag – Betreiber der Ladesäule.

Bequem, fair und CO2-neutral  ‎
REWAG-Kunden laden bequem über eine Scheck-Karte. Der ‎Energieversorger bietet ‎zudem ‎ein günstiges Preis-Modell für das ‎Laden an den Stationen in Stadt und ‎Landkreis: Für den Ladevorgang ‎wird lediglich der reine Arbeitspreis berechnet ‎‎– ein ‎Grundpreis fällt ‎nicht an. Die einzelne Kilowattstunde liegt bei äußerst attraktiven 24,52 ‎‎Cent ‎je Kilowattstunde (brutto). „Die Ladestrom-Karte garantiert den ‎REWAG-Kunden eine ‎Kilowattstunden-‎genaue Abrechnung ohne ‎einen zusätzlichen Grundpreis“, erklärt Hermes. ‎‎„Die Kunden zahlen ‎also ‎nur das, was sie auch wirklich verfahren. Ein solch faires ‎‎Abrechnungssystem stellt im ‎deutschlandweiten Markt die Ausnahme ‎dar, da in der Regel ‎nach teureren Stundenpreisen ‎abgerechnet wird.“‎ ‎Auch Kunden anderer Versorger und ‎Durchreisende können die ‎Ladesäulen nutzen. Diese ‎‎‚tanken‘ einfach mittels einer SMS zu ‎einem ‎fixen Preis pro Stunde oder über die Systeme von europaweit tätigen ‎eRoaming-‎‎Partnern.

Elektromobilität  ‎
‎Beim Thema E-Mobilität sind Energieeffizienz und Nachhaltigkeit die ‎entscheidenden ‎Faktoren ‎für die REWAG. Aus den E-Ladestationen ‎der REWAG kommt deshalb 100-‎prozentiger Ökostrom. „Neben der ‎Lösung zum oft zitierten Henne-Ei-Problem war es uns ‎wichtig, dass ‎aus unseren Ladesäulen ausschließlich Naturstrom fließt. Nur so kann ‎man eine ‎CO2-neutrale Mobilität garantieren“, erläutert Hermes. Die ‎ersten E-Ladesäulen sind installiert. ‎So können die Kunden bereits in ‎den Parkhäusern Petersweg und am Dachauplatz, beim ‎Donau-‎Einkaufszentrum, bei der Sparkasse Lilienthalstraße und am Parkplatz ‎Mitte im Markt ‎Lappersdorf ihre Elektroautos laden. Bis Ende ‎September gibt es weitere Stationen am Ernst-Reuter-Platz und am ‎Arnulfsplatz. Bis Ende 2015 werden in ‎der Region Regensburg bis zu ‎‎18 Ladesäulen installiert sein. „Durchschnittlich haben wir von ‎April bis ‎August rund 120 Ladungen monatlich verzeichnet. Es wurden 4.210 ‎Kilowattstunden ‎Ökostrom entnommen. Gemessen am ‎durchschnittlichen CO2-Ausstoß bei PKWs von ‎‎150g/km macht das ‎eine CO2-Einsparung von 4,8 Tonnen“, berichtet der REWAG-‎Vorstand. ‎